Bachelorstudium Verfahrenstechnik

Studienkennzahl

UE 033 273 - Bachelorstudium Verfahrenstechnik

Studiendauer

6 Semester

Umfang

180 ECTS

Sprache

Deutsch

Abschluss

Bachelor of Science (BSc)

Studienplan
Infofolder

Studieninfoflyer Verfahrenstechnik pdf 1 MB

Studieninhalte

Die Verfahrenstechnik ist eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft, wobei die Grundlagen und Anwendungen der Technischen Chemie und des Maschinenbaues Schwerpunkte des Studiums bilden. Es wird daher eine breite Ausbildung in diesen beiden Disziplinen angeboten, wodurch die Studierenden eine solide Grundlage erhalten. Weiters wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen forciert, um die Kenntnisse auf die praktischen Erfordernisse zu erweitern (z.B. Management, rechtliche Aspekte). Im Bachelorstudium werden die fundamentalen Grundlagen vermittelt, sodass eine Vertiefung im Zuge des Masterstudiums Verfahrenstechnik, ein Weiterstudium in fachverwandten anderen Masterstudien bzw. ein direkter Berufseinstieg angeschlossen werden kann.

Vorstellung des Studiums auf der BeSt digital 2021: Verfahrenstechnik – umweltfreundliche und nachhaltige Systeme in der Produktion, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Verfahrenstechnik an der TU Wien

Prüfungsfächer und Module des Bachelorstudiums

Schematische Darstellung der Prüfungsfächer aus dem Studium Verfahrenstechnik, der genaue Inhalt der Grafik ist in Textform darunter eingebaut.

Die Inhalte und Qualifikationen des Studiums werden durch Module vermittelt. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder mehrerer inhaltlich zusammenhängender Lehrveranstaltungen. Thematisch ähnliche Module werden zu Prüfungsfächern zusammengefasst. Das Bachelorstudium Verfahrenstechnik besteht aus den folgenden Prüfungsfächern:

  • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen (Mathematik, Prozessmesstechnik und Automatisierung, Elektrotechnik)
  • Grundlagen Maschinenbau (Mechanik, Konstruktion, Apparate und Anlagenbau, Materialwissenschaften)
  • Thermodynamik und Strömungslehre (Thermodynamik, Wärme- und Stoffübertragung, Strömungsmechanik)
  • Grundlagen Chemie (Theoretische Grundlagen, Laborpraxis, Chemische Technologien)
  • Verfahrenstechnik (Mechanische Verfahrenstechnik und Partikeltechnologie, Thermische Verfahrenstechnik und Trenntechnik, Chemische Verfahrenstechnik und nachhaltige Energietechnik)
  • Freie Wahlfächer und Transferable Skills (Projektmanagement, Technik & Mensch)
  • Bachelorarbeit

In Klammer sind hier beispielhafte Inhalte für Prüfungsfächer angegeben. Weitere Informationen finden Sie im Studienplan.

Studien-VoR-Phase

Die Studien-VoR-Phase dient zur Auseinandersetzung mit der Studienwahl und ist nicht studienplatzbeschränkend. Sie gliedert sich in zwei Teile, die vor der Zulassung online durchgeführt werden müssen:

  • Onlinebefragung zur Studienwahl: Sie dient der Selbsteinschätzung, der Reflexion zur Studienwahl sowie zur Vertiefung der Anforderungen und Rahmenbedingungen des Studiums.
  • Feedback zum Wissensstand: Hierbei sollen die notwendigen mathematischen Grundkenntnisse erprobt werden. Es dient zur Feststellung des aktuellen Wissenstandes.

Weitere Informationen zum Studium

Begeisterung und Interesse an der Entwick-lung von technischen Lösungen und Prozes-sen zur effizienten und umweltschonenden Produktion und im Bereich der Umwelttechnik und Energietechnik. Die Bereitschaft, neue Methoden und Prozesse sowohl im Labor durch Versuche als auch durch mathematische Berechnungen und Modellierungen zu erar-beiten bzw. bestehende zu optimieren. 

Das Studium bietet ein hohes Maß an persönlicher Betreuung und Einbindung in aktuelle Forschungsprojekte in Zusammenarbeit mit der Industrie. Die chemischen Labors und das Technikum sind mit modernsten Geräten und Anlagen sowohl für die Ausbildung als auch für die Forschung ausgestattet.

Aufgrund der stark interdisziplinär orientierten Ausbildung gibt es ein großes Feld an beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Durch die Fähigkeit, verschiedene Disziplinen zusammenzuführen und komplexe Systeme zu erfassen, haben Verfahrenstechniker_innen auch für die Entwicklung von nachhaltigen Prozessen und Produkten eine sehr hohe Kompetenz.

Häufige Tätigkeitsgebiete sind:

  • Forschung und Entwicklung
  • Prozess- und Verfahrensentwicklung
  • Anlagenbau (Planung, Konstruktion und Projektabwicklung)
  • Betrieb und Produktion, Anlagenmanagement
  • Energie- und Umwelttechnik (z.B. Abgas- & Abwasserreinigung)
  • Vorsorgender Umweltschutz (Kreislaufschließung/Energieeffizienz) und Recycling
  • Anwendungstechnik, technische Akquisition
  • Projekt- und Anlagenmanagement
  • Sicherheitstechnik/Störfallvorsorge, Umweltschutz und Abfallmanagement
  • Instandhaltung und Wartung von verfahrenstechnischen Anlagen

An der TU Wien wird ein Masterstudium Verfahrenstechnik (E066 473) angeboten, dass direkt auf dem Bachelorstudium Verfahrenstechnik aufbaut. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, in andere fachlich in Frage kommende Masterstudien an der TU Wien oder an anderen in- und ausländischen Universitäten einzusteigen.

Das Studium Verfahrenstechnik ist ein interdisziplinäres Studium und wird von den Fakultäten Technische Chemie und Maschinenwesen und Betriebswissenschaften gemeinsam angeboten.

Studiendekanin

Bettina Mihalyi

Senior Scientist Dipl.-Ing. Dr.techn.

Vizestudiendekan

Peter Gärtner

Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Mehr Info und Kontakt

Dekanat der Fakultät für Technische Chemie

Getreidemarkt 9
1060 Wien

Telefon: +43 1 58801 15001
dektch@mail.tuwien.ac.at
Website des Dekanats

Studierendenvertretung

Fachschaft Maschinenbau und Verfahrenstechnik

Getreidemarkt 9
Maschinenbaugebäude
1060 Wien

Telefon: +43 1 58801 49562
service@fsmb.at 
Webseite der Fachschaft, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

 

Self Assessment Test

Um eine realistische Selbsteinschätzung zu erlangen, bieten wir Ihnen ein Self Assessment, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an. Die enthaltenen Tests und Fragebögen geben einen Überblick zu den Anforderungen, die wir für ein erfolgreiches Studium für notwendig halten.