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Europäische Hochschulallianz: European Universities Linking Society and Technology (EULIST)

Wissenschaft und Gesellschaft verknüpfen – dieser Herausforderung will sich die TU Wien gemeinsam mit acht starken Partneruniversitäten in Europa stellen. Die Allianz "EULIST – European Universities Linking Society and Technology" soll Europa für alle Universitätsmitglieder und Studierende erfahrbar und erlebbar machen.

Mit unseren EULIST-Partnern wollen wir in Studium, Forschung und Verwaltung kooperieren, um so die Vision der Europäischen Hochschule umsetzen. Starke Partner und enge Netzwerke sichern unsere Zukunftsfähigkeit im internationalen Wettbewerb.

News

Vertreterinnen und Vertreter aller an EULiST beteiligten Hochschulen

© URJC

Erste EULiST General Assembly fand im Oktober in Madrid statt

Das von der Leibniz Universität Hannover (LUH) koordinierte europäische Universitätsnetzwerk EULiST (European Universities Linking Society and Technology) hat vom 19. bis 21. Oktober 2022 in Madrid getagt. Eingeladen vom spanischen Netzwerkpartner, der Universidad Rey Juan Carlos, trafen sich in Móstoles bei Madrid das EULiST Presidents’ Board, Management Board und Coordination Office zur General Assembly, um im großen Kreis die Ziele und Schwerpunkte für einen erneuten Antrag zur „Europäischen Hochschule“ festzustecken.

Derzeit arbeitet ein Team an der Erstellung eines Antrags für die European University Initiative der Europäischen Kommission. Deadline ist der 31. Januar 2023. Dabei gilt es, den vorigen, mit 81 Punkten (von 100 möglichen) von der Europäischen Kommission gut bewerteten Antrag zu verbessern und damit erfolgreich das Label „European University“ zu bekommen. 

Französische Ingenieurschule ist zehnter Partner

Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Agenda war die Vergrößerung der Allianz auf nunmehr zehn Partner: Nach einstimmig angenommenen Antrag tritt Frankreichs führendes Institut für Technologie, das Institut Mines-Télécom (IMT), der Allianz bei. Bereits im Mai besuchte eine hochrangige Delegation des IMT die LUH, um den Beitritt vorzubereiten. In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aller Universitäten im EULiST-Verbund unterzeichneten Odile Gauthier, Generaldirektorin des IMT, und LUH-Präsident Volker Epping, erster Vorsitzender des EULiST Presidents’ Board, das Beitrittsdokument.

Das IMT ist eine Gruppe von acht französischen Ingenieursschulen und Graduiertenschulen für Ingenieurwesen und Management mit Schwerpunkten in den Bereichen Digitale Souveränität, Industrie 5.0, Energie/Kreislaufwirtschaft und Gesundheit/Wellbeing. An den acht Schulen des forschungsstarken IMT sind mehr als 13.000 Studierende, 1.400 Doktorandinnen und Doktoranden und Post-Docs sowie über 1.100 Forschende aktiv. Das IMT verbindet mit mehreren EULiST-Mitgliedern langjährige strategische Partnerschaften. So hat unter anderem die National Technological University of Athens (NTUA) mehrere Double Degrees mit dem IMT.

Odile Gauthier, Generaldirektorin des IMT, und Volker Epping, erster Vorsitzender des EULiST Presidents’ Board, unterzeichneten das Beitrittsdokument

© URJC

Ziele

Die übergeordnete Ziele von EULIST sind:

  • Mehrsprachige, sozial verantwortliche europäische Bürger auszubilden, die Brücken zwischen Wissenschaft und Gesellschaft schlagen und stärken
  • Aufbau eines analogen und virtuellen europäischen interuniversitären EULIST-Campus mit einer starken Kultur der Vielfalt, Inklusion und Nachhaltigkeit
  • Entwicklung innovativer, flexibler und interaktiver Lehrformate und -curricula mit enger und nachhaltiger Integration der Spitzenforschung
  • Etablierung von grenzüberschreitenden Teams aus Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und regionalen Akteuren, die nachhaltige Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in transnationalen, disziplin- und sektorenübergreifenden Konstellationen entwickeln
  • Aufbau eines kooperierenden Wissens- und Transfernetzwerks zwischen den beteiligten Regionen als Wissenschaftsstandorte, um erkenntnisorientierte Forschung, Innovation und evidenzbasierte Politikgestaltung zu fördern.

Erste thematische Synergien und Schwerpunkte wurden bereits unter den folgenden vier Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster identifiziert:

  • SDG 4 - Hochwertige Bildung
  • SDG 7 - Bezahlbare und saubere Energie
  • SDG 9 - Industrie, Innovation und Infrastruktur
  • SDG 11- Nachhaltige Städte und Gemeinden 
  • SDG 13 - Maßnahmen zum Klimaschutz

Diese schließen aber keinesfalls Kooperationen und gemeinsame Aktivitäten in anderen thematischen Bereichen aus. 

Struktur

Governance-Struktur, Stand März 2022

Governance-Struktur (Stand: März 2022)

Work Packages

Für die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten und Projekte wurden Work Packages in fünf Handlungsfeldern etabliert. In den Work Packages engagieren und vernetzen sich Angehörige aller Partneruniversitäten.

Work Package

WP Lead | WP Co-Lead

WP 1) EULiST Management, Coordination & Strategy

Volker Epping (Leibniz Universität Hannover) | 
Jari Hämäläinen (Lappeenranta-Lahti University of Technology LUT)

WP 2) EULiST Campus

Lene Foss (Jönköping University) |
Jiří Hirš (Brno University of Technology)

WP 3) EULiST Teaching & Learning

Kurt Matyas (Technische Universität Wien) | 
Bruno Rubino (University L’Aquila)

WP 4) EULiST Research & Innovation

Sotirios Karellas (National Technical University of Athens) |
Liisa-Maija Sainio (Lappeenranta-Lahti University of Technology LUT)

WP 5) EULiST Outreach, Engagement and Transfer

Maria Luisa Humanes Humanes (Universidad Rey Juan Carlos) |
Maximilián Strémy (Slovak University of Technology in Bratislava)

Hintergründe

2020 hat die Leibniz Universität mit sieben führenden Hochschulen die Allianz "EULIST - European Universities Linking Society and Technology" initiiert. EULIST vereint Partner mit sich ergänzenden Stärken in den technischen Fächern und den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ziel ist es, durch gemeinsame, integrative Ansätze der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften, neue nachhaltige Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen von heute und morgen zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen abgestimmte Bildungsangebote sowie ein interuniversitärer Hochschulcampus entwickelt werden, der Lehrende, Lernende und Forschende vernetzt und Mobilität fördert.

Derzeit befindet sich die Allianz im Aufbau. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen werden Anknüpfungspunkte identifiziert und Ideen ausgetauscht, um innovative, disziplinübergreifende Aktionsfelder zu etablieren. Vorschläge sind herzlich willkommen!

Die Europäische Kommission hat 2018 die Initiative "Europäische Hochschulen", öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ins Leben gerufen, um die europäische Hochschulbildung umfassend und nachhaltig zu modernisieren. Ziele der Initiative sind:

  • Unterstützung und Stärkung der europäischen Idee
  • Weiterentwicklung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems durch eine deutliche Erhöhung, bzw. Verbesserung der Qualität, der Leistungen und der Attraktivität von europäischen Hochschulen
  • das Zusammenbringen einer neuen Generation von Europäern, die gemeinsame Werte und eine europäische Identität fördert.

GESTALTEN SIE MIT!

TUW-Koordination EULIST

Dipl.-Ing. Dr.in techn. Anna Franzkowiak

Allgem.Univ.Bedienstete, Fachbereich Services Universitätsentwicklung und Qualitätsmanagement

Telefon: +43 1 58801 406617 Anna Franzkowiak anrufen

E-Mail an Anna Franzkowiak senden

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