Die TU Wien definiert ihr Forschungsprofil basierend auf bestehenden Stärken und Kompetenzen und hat daraus fünf Forschungsschwerpunkte in einer Forschungsmatrix für die TU Wien festgelegt.

Die TU-Forschungsschwerpunkte sind von der Fakultätsstruktur losgelöst und mit Forschungsfeldern hinterlegt. Diese stellen fakultätsübergreifende Kompetenzgebiete dar, die mit TU-Forschungsexpertise belegt sind und damit die wissenschaftliche Profilierung begründen.

Eine detaillierte Auswertung der Forschungsleistungen der TU Wien in Korrelation mit den Forschungsprofilen der Wissenschaftler_innen hat ergeben, dass rund 80 % der Forschung an der TU Wien in den Forschungsfeldern innerhalb der TU-Forschungsschwerpunkte liegen.

Um fachlich gebündelten Forschungen außerhalb der fünf TU-Schwerpunkte Sichtbarkeit zu geben, wurde die TU-Forschungsmatrix um "Additional Fields of Research" erweitert.

Ausblick: Research Spheres – Weiterentwicklung der Forschungsstärken 

Die bestehende Forschungsmatrix belegt seit fast zwanzig Jahren die fakultätsübergreifenden Kompetenzgebiete der TU Wien-Forschungsexpertise und begründet somit ihre wissenschaftliche Profilierung. 

Im Rahmen eines partizipativen Prozesses mit relevanten Stakeholdern aus der TU Wien-Forschungscommunity wie auch mit Kooperationspartnern wird die bestehende Forschungsmatrix derzeit in „Research Spheres“ weiterentwickelt und neu definiert. Dabei sollen sowohl bestehende Forschungserfolge als auch neue Forschungsthemen („Emerging Fields“) sichtbarer werden. Zukünftig sollen diese Schwerpunkte als regionaler Knowledge-Hub zur Bündelung der missionsorientierten Kompetenz beitragen. 

Die Umsetzung der Research Spheres sowie Maßnahmen zum Community-Building sind ab Mitte 2026 geplant.