ForschungsMarketing

TU Wien Messeteam – Hannover Messe 2022

TU Wien Stand auf der Hannover Messe 2022, Halle13

Das ForschungsMarketing organisiert Messeauftritte und bietet Forscher_innen der TU Wien Beratung, praktische Hilfe und fianzielle Unterstützung bei der internationalen Positionierung ihrer Forschungsergebnisse im Feld von Industrie, Unternehmen und Anwendung.

Den Markt finden

Ein ungewöhnlicher und effizienter Weg ist die Präsenz auf Industriemessen. Durch eine Vielzahl von Medien und Kommunikationsmöglichkeiten rund um die Messe, die weit über die unmittelbare Messelaufzeit hinauszugänglich sind, bieten sie für Interessenten vielfältige Anknüpfungspunkte.

Das ForschungsMarketing der TU Wien sorgt seit 2011 für Gemeinschaftsauftritte mehrerer Fakultäten bzw. Institute auf wichtigen Industriemessen im Ausland. Zielgruppe sind insbesondere ausländische Unternehmen. Sie sollen als neue Kooperationspartner für die TU Wien gewonnen werden.

Ein besonderes Highlight ist die Hannover Messe im April jedes Jahres. Sie gilt als weltweit größte und wichtigste Industriemesse, auf der zwischen 200.000 und 230.000 Fachbesucher_innen aus verschiedensten Branchen nach Innovationen für ihren Tätigkeitsbereich suchen. Auch auf der SIAE (Luftfahrt), Analytica sowie Biotechnica bzw. Labvolution (Chemie, Pharmazie, Biotechnologie, Prozess- und Labortechnik) oder der SPS IPC Drives (Automatisierung und elektrische Antriebe) war die TU Wien bereits mit Gemeinschaftsauftritten präsent.

Mit dem TU Wien-ForschungsMarketing

Ausgewählte Forschungsgruppen präsentieren auf Messen Exponate, die oft speziell für diesen Zweck erstellt werden. In der Vorbereitung arbeitet das ForschungsMarketing gemeinsam mit den Forscher_innen die Vorteile des zu präsentierenden Know-hows heraus und entwickelt Kernbotschaften für die Zielgruppen. Erst damit werden die Gestaltung eines attraktiven gemeinsamen TU-Auftritts sowie die Erstellung eines wirkungsvollen Exponatsflyers sowie zielgerichtete Pressearbeit und Nutzung verschiedener Massemedien in effizienter Weise möglich.

Im sogenannten „Messeworkshop“ bereiten sich die Forscher_innen gemeinsam mit dem ForschungsMarketing und einem externen Experten auf den konkreten Auftritt mit einem TU-Gemeinschaftsstand vor. Dies, und all die Schritte davor, sowie  die Messe selbst und ihre Nachbereitung erweitern den üblichen Erfahrungsschatz von Wissenschaftler_innen erheblich. Sie ermöglichen eine erfolgreiche Messepräsenz und die gezielte Anbahnung konkreter neuer, meist internationaler Kooperationen.

Heute gibt es eine Vielzahl wichtiger Fachmessen, die sich an Industrie, Gewerbe, Handel, Interessensvereinigungen, internationale Organisationen sowie teilweise auch an öffentliche Verwaltung und politisch Entscheidende wenden. Diese sogenannten „Industriemessen“ erfordern, dass gute Inhalte auf Hochglanz poliert werden. Eine erfolgreiche Präsenz benötigt einen gewissen Aufwand, große Einsatzbereitschaft und viel Energie. Dafür gibt es neben der organisatorischen auch inhaltliche und finanzielle Unterstützung durch das ForschungsMarketing.

Auch Forscher_innen, die auf Messen oder Ausstellungen für die Industrie im Ausland ausstellen wollen, für die kein TU-Gemeinschaftsstand stattfindet, können Beratung und finanzielle Unterstützung durch das ForschungsMarketing erhalten. Darüber hinaus bieten wir:

  • einen mobilen Messestand zum Verleih (inkl. Transport-Trolley)
  • Gestaltung von Roll-ups und Flyern (nach Maßgabe freier Kapazität im ForschungsMarketing)

Das ForschungsMarketing ist in ausgewählten Fällen auch bei der Pflege von Kontakten, Weiterentwicklung von Kooperationsideen oder bei der Preisfindung für Kooperationsprojekte oder Produkte behilflich. Manchmal wird für die Formulierung eines Projektes eine Übersetzungshilfe benötigt, die für ein gemeinsames Verständnis zwischen dem Bedarf an benötigter Forschungsfinanzierung für die Forschungsgruppe einerseits und dem Firmen-Bedarf an Know-how oder Dienstleistung andererseits sorgt – oder auch für eine beidseits attraktive Modularisierung des Projektumfanges. Auch gezielte Arbeit mit Branchenmedien und Industriemagazinen im Nachspann zu einer Messe kann sinnvoll sein.

Diese oder ähnliche Schritte können auch im Zuge anderer Bemühungen, „seinen Markt“ zu finden, hilfreich sein. Bei speziellen Anliegen ist eine Unterstützung durch das ForschungsMarketing auch unabhängig von eigener Messebeteiligung möglich.

Die interessantesten Erfahrungen nach der Durchführung von mehr als 20 Gemeinschaftsständen der TU Wien auf internationalen Großmessen sowie der Unterstützung einer Reihe von Einzelauftritten sind:

Ein guter Messeauftritt kann in kurzer Zeit weit nachhaltigere Eindrücke bei Besuchern und Besucherinnen hinterlassen als ein detaillierter Fachartikel oder Kongressbeitrag. Die gemeinsame Wirkung von sinnlichem „Begreifen“ eines attraktiven Exponats, erläuternder Expertise und inspirierende Fragen von Standbetreuer_innen sowie aussagekräftigem Exponats-Flyer bringt sinnliche Wahrnehmungen und lange Nachwirkungen.

In der Atmosphäre von Neugierde und intensiver Kommunikation, die auf einer wichtigen Messe herrschen, sind Firmenleute weit offener und zu intensiveren Gesprächen bereit als im Zuge anderer Veranstaltungen und Events – weil sie sich in einem Modus befinden, der selten ist: voll konzentriert auf das Ziel, Neues zu finden, das ihre Firma weiter bringt.

Es kommen sehr potente Interessenten aus aller Welt aus Branchen und Anwendungen, an die man zuvor noch nie gedacht hatte, mit der TU Wien intensiv ins Gespräch.

Nicht selten erhalten Forscher_innen auf einer Messe wichtige Impulse für neue Entwicklungsschritte oder für neue Forschung in neuen Anwendungsfeldern.

Die Messen, auf denen die TU Wien mit Gemeinschaftsständen präsent ist, sind ein idealer Ort, um am Markt sichtbar zu werden und international aufzuzeigen. Anlässlich einer Messe kommt die TU Wien in Firmen-Zeitschriften und Industriemagazine, wie dies sonst nur mit teuren Inseraten möglich wäre.

Mehrere Exponate ziehen weit mehr Interessierte an als dies einzeln ausgestellten Exponaten in Summe gelingt. Außerdem bestehen gute Chancen, dass Besucher_innen – besonders aus größeren Unternehmen – auch noch ein zweites oder drittes besonders „heißes“ TU-Exponat für sich entdecken.

Ergebnisse der angewandten Forschung können durch einen funktionellen Prototyp als Exponat ideal vermittelt werden. Aber auch Ergebnisse der Grundlagenforschung können bereits in einem sehr frühen Stadium – z.B. durch ein attraktives Prinzip-Modell – an verschiedene Anwenderindustrien weltweit kommuniziert werden.

„Wir sind mit einem neuartigen Konzept für kommerzielle thermochemische Energiespeicher auf die Messe gegangen, ohne einen Prototypen zu haben. Zurückgekommen sind wir mit über 40 Kontakten und sieben möglichen Kooperationspartnern in ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern, die wir alle vorher nicht gekannt haben. Diese Firmen kamen aus Europa, über Indien bis Japan.“ 
Priv.-Doz. Peter Weinberger, Institut für Angewandte Synthesechemie


„Mit dem ersten Interessenten haben wir bereits im Monat nach der Messe über konkrete Machbarkeitsuntersuchungen gesprochen, dann ein NDA unterzeichnet und schon vier Monate nach der Messe war der Projektvertrag formuliert.“ 
Prof. Andreas Werner, Institut für Energietechnik und Thermodynamik


„Mit der Messeteilnahme habe ich mir 10 Firmenbesuche samt Flugreise und deren Vorbereitung erspart – abgesehen davon, dass es unsicher ist, ob ich in absehbarer Zeit überhaupt Termine bei diesen Entscheidungsträgern und gemeinsam mit deren Experten bekommen hätte."
Prof. Stefan Biffl, Institut für Information Systems Engineering


„Neben der gesamten Messeorganisation waren für mich zwei Initiativen von Peter Heimerl wichtig: Vor der Messe die exklusiven Nutzungsrechte an unseren Forschungsergebnissen vorab wieder zurück zu erhalten, die schon vor einiger Zeit im Rahmen eines EU-Projektes an Projektpartner gegangen waren - dank seines Einsatzes ist das gelungen. Und seine Unterstützung dabei, einen redaktionellen Artikel in einem großen deutschen Branchenmagazin zu bekommen – was zu mehreren Anfragen und in Folge zu einem sehr interessanten neuen Anwendungsfeld geführt hat."
Priv.-Doz. Dr. Ferdinand Bammer, Institut für Fertigungstechnik und Hochleistungslasertechnik


„Mit diesen Gemeinschaftsständen gelingt es, neue Auftraggeber zu gewinnen und das internationale Image der TU Wien zu polieren. Diese Stände sind Anziehungspunkte und Innovations-Hotspots für die Industrie. Sie signalisieren: ‚Die TU Wien ist ein F&E-Partner erster Wahl für die Industrie weltweit‘. Ich kenne mehrere Messen schon seit vielen Jahren als Aussteller und kann sagen: Diese TU-Auftritte unter Leitung von Peter Heimerl sind ausgezeichnete Visitenkarten der TU Wien."
Prof. Manfred Schrödl, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe

Infos für Firmen

Wenn Sie Kooperationspartner, Kunde oder Fördergeber_in der TU Wien sind und sich eine gemeinsame Präsenz auf einer wichtigen Industriemesse vorstellen können, überlegen wir gerne mit Ihnen. Es haben schon mehrere gemeinsame Auftritte stattgefunden – sei es im Rahmen eines TU-Gemeinschaftsstandes oder im Rahmen eines Firmenstandes.

Sie haben Anregungen oder Fragen?

Wenden Sie sich an DI Peter Heimerl oder Peter Schwabl.
FoMa@tuwien.ac.at

 

Kontakt

Dipl.-Ing. Peter Heimerl

Leiter Forschungsmarketing

Telefon: +43 1 58801 406110 Peter Heimerl anrufen

E-Mail an Peter Heimerl senden

Favortienstraße 16/ DG/ E-058-04, 1040 Wien, Österreich

Peter Schwabl

Assistent Forschungsmarketing

Telefon: +43 1 58801 406111 Peter Schwabl anrufen

E-Mail an Peter Schwabl senden

Favortienstraße 16/ DG/ E-058-04, 1040 Wien, Österreich