Der fem*MA - Förderpreis ist mittlerweile fest etabliert und bietet weit mehr als nur Unterstützung: Er öffnet Türen!

Durch die direkte Einbindung von Masterstudierenden in die Forschungsstrukturen und Arbeitsgruppen des Instituts rückt das Programm sie in den Mittelpunkt des akademischen Lebens. Die Gewinnerinnen arbeiten eng mit PraeDocs, PostDocs und Fakultätsmitgliedern zusammen und erhalten so authentische Einblicke in die Forschung, die Teamarbeit und die Realitäten der akademischen Welt.

Die Idee ist einfach: einen echten Einblick in die akademische Welt bieten, Verbindungen schaffen und diese talentierten Frauen ermutigen, den nächsten Schritt zu wagen – eine Promotion anzustreben und ihre Karriere in der Forschung fortzusetzen.

Das waren die beiden glücklichen Gewinnerinnen des fem*MA - Förderpreises 2025: Ettel Dina und Uka Shota.

fem*MA Förderpreis 2025 Preisträgerinnen Shota Uka und Dina Ettel

Die beiden Preisträgerinnen mit dem Leitungsteam von fem*MA.Von links nach rechts: Lena Wallner, Sandra Müller, Dina Ettel (oben) / Shota Uka (unten), Gabriela Schranz-Kirlinger und Alexia Fürnkranz-Prskawetz.

Lernen wir eine der beiden Preisträgerinnen des fem*MA - Förderpreises 2026 im Interview näher kennen:
(das Interview wurde original auf Englisch verfasst - für die Originalversion bitte auf die englische Seite wechseln)

Dina Ettel

1. Können Sie kurz Ihren akademischen Werdegang beschreiben, mit Schwerpunkt auf Ihrer Masterarbeit?

Ich absolviere derzeit meinen Master in Technischer Mathematik mit Spezialisierung auf Angewandte Mathematik. Zuvor habe ich meinen Bachelor in Technischer Mathematik ebenfalls an der TU Wien abgeschlossen. Letztes Jahr habe ich das Seminar „Maschinelles Lernen und Unsicherheitsquantifizierung” unter der Leitung von Michael Feischl und Leila Taghizadeh besucht. Daraus ergab sich das Thema meiner Masterarbeit, die sich mit einem konstruktiven Beweis des Kolmogorov-Arnold-Darstellungssatzes befasst.

2. Gab es Menschen, die Sie auf Ihrem Weg unterstützt haben? Wie haben sie Ihnen geholfen?

Ja! Meine Studienkollegen Katharina, Nadja und Benno sind seit Jahren gute Freunde, und ich habe mit ihnen und von ihnen so viel gelernt. Ich bin auch dankbar für die Ermutigung und das positive Feedback von Professor_innen und Lehrenden, was meiner Meinung nach einen großen Unterschied macht. Insbesondere möchte ich meinen Bachelor-Betreuern Andreas Körner und Alexander Edthofer für ihre Geduld und ihre wertschätzende Art der Kommunikation danken. Ich bin auch meinem Masterbetreuer Michael Feischl dankbar, der sich immer Zeit für Fragen nimmt. Außerdem sind meine Eltern und mein Bruder immer für mich da. Die Teilnahme am fem*MA-Programm war ebenfalls eine Ermutigung und Motivation.

3. Wie haben Sie von dem Programm erfahren?

Ich habe eine E-Mail erhalten, die an alle Masterstudierenden der Mathematik verschickt wurde und uns über das Programm informierte.

4. Wann wirst du mit dem Programm beginnen?

Da ich im Herbstsemester als Tutorin gearbeitet habe, war ein Starttermin während dieser Zeit nicht möglich. Dank der Leute von fem*MA, die sich um eine Lösung bemüht haben, konnte ich dennoch Teil des Programms werden. Der Plan ist, dass ich das Stipendium für März und April 2026 bekomme. Ich bin jedoch meiner Beraterin dankbar, dass ich bereits vorher einen Schreibtisch am Institut bekommen habe.

5. Freust du dich, dass dieses Programm dir einen Einblick in das akademische Leben gibt? Was möchtest du aus diesem Programm mitnehmen?

Ja, es hat mir bereits neue Möglichkeiten eröffnet, viele nette und interessante Menschen kennenzulernen. Ich hoffe auch, dass es mir bei der Entscheidung helfen wird, was nach meinem Master kommt.