Barrierefrei Studieren

Unser Angebot richtet sich an Studierende und Studieninteressierte der TU Wien, die im Studium von Barrieren betroffen sind oder individuelle Unterstützung benötigen. Dazu zählen unter anderem Studierende mit ADHS, Autismus (ASS), Legasthenie, Dyskalkulie, chronischen oder psychischen Erkrankungen sowie weiteren sichtbaren oder nicht sichtbaren Beeinträchtigungen. Wir unterstützen bei unterschiedlichsten Anliegen rund um ein barrierefreies und chancengerechtes Studium und beraten vertraulich zu individuellen Unterstützungs- und Anpassungsmöglichkeiten.

Beratungsgespräche können nach Terminvereinbarung sowohl in Präsenz als auch online via Zoom stattfinden. Bitte kontaktieren Sie hierfür die Behindertenbeauftrage Nicole Kretschy zur Terminvereinbarung per E-Mail .

Wir bieten Studierenden der TU Wien und studieninteressierten Personen Information und Beratung zu folgenden Fragen:

  • Informationen über barrierefreie Zugänglichkeit und die barrierefreie Nutzung der vorhandenen Infrastruktur (z.B. Bibliothek, Hörsäle, Mensa)
  • Beratung und Unterstützung der Studierenden
  • Informationen über außeruniversitäre Unterstützungsangebote, z.B. zur Persönlichen Assistenz
  • Informationen über Unterstützungsangebote der TU Wien
  • Koordination des Unterstützungsangebotes
  • Informationen über rechtliche Fragen zum Thema Behinderung und Studium (Prüfungsmodalitäten).
  • Informationen und Beratung zu Hilfsmitteln
  • Unterstützung bei der Hilfsmittelbeantragung
  • Kommunikation mit den Lehrenden

Beispiele für abweichende Prüfungsmodalitäten sind:

  • Zeitverlängerung
  • Wechsel vom mündlichen zum schriftlichen Prüfungsmodus und umgekehrt

Studierende mit einer Behinderung, die länger als sechs Monate andauert, haben das Recht auf eine abweichende Prüfungsmethode, wenn sie die Prüfung in der vorgesehenen Form aufgrund ihrer Behinderung nicht ablegen können und die Anforderungen durch die abweichende Prüfungsmethode nicht verändert werden (UG § 59 (1) 12):

Wie die Prüfung abzulegen ist, das ist mit dem/der Lehrveranstalterin rechtzeitig (!) zu vereinbaren, da oft auch organisatorische Vorkehrungen  zu treffen sind.

Die Finanzielle Förderungen für Studierende mit Behinderungen sind auf unserer Seite Finanzielle Unterstützungen zusammengefasst zu finden.

Um Lehrende beim Umgang mit Ausnahmesituationen während Prüfungen zu unterstützen, stellen wir hier einen Leitfaden als PDF zur Verfügung.

Leitfaden für Lehrende als PDF, öffnet in einem neuen Fenster

 

 

Veranstaltungen

Hier gibt es alle Informationen zu den nächsten Veranstaltungen!

Wie erleben Studierende den Studienalltag? Welche Auswirkungen haben Leistungsdruck, Zukunftsängste, psychische Belastungen und persönliche Krisen auf Lernen, Motivation und Studienerfolg? Wie wirken sich soziale Medien auf den Hochschulalltag aus, und wann wird die Grenze zwischen enthusiastischer Nutzung und einem problematischen Umgang überschritten? Es kommt auch vor, dass Studierende zu leistungssteigernden Substanzen oder Medikamenten greifen, um den Anforderungen des Studiums gerecht zu werden.

In dieser Veranstaltung werden mögliche Ursachen und Zusammenhänge rund um psychische Gesundheit, Leistungsdruck erkannt, Bewältigungsstrategien entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht. 

Datum: 4. November 2026, Uhrzeit: 10:30 - 13:30 Uhr

Ablauf: 

Vortrag (hybrid) von 10:30 - 11:15
PAUSE
Parallel Workshop I und II: 11:30 - 14:00

Workshop 1: Zwischen Enhancement und Entspannung – Trends im Substanzkonsum im Studienalltag

Workshop 2: Exzellenz ohne Erschöpfung – mentale Gesundheit und Selbstfürsorge im akademischen Kontext

Anmeldung via Termino  

- für den Vortrag und/oder die Workshops, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

- für den ONLINE Vortrag, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster  

Vortragende: Nadja Springer - (Klinische Psychologin)

23. November 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr (Kuppelsaal, TU Wien)

Studieren bringt viele spannende Möglichkeiten mit sich, aber manchmal auch Herausforderungen. Bei MIND YOUR MIND – Studieren mit Stärke erwarten Sie Impulse, Informationen und vor allem praktische Strategien für einen gelungenen Studienalltag.

Programm:

09:00 - 09:30: Ankommen

09:30 - 10:30: Vortrag und Fragerunde zur Therapieplatzsuche (Lisa Vrablicz) 

Der Vortrag wird in Österreichischer Gebärdensprache gedolmetscht.

10:30 - 12:30: drei paralell stattfindende Workshops mit folgenden Themen

  1. Perfektionismus und Selbstwert (Dr. Wegerer Melanie Mag.)
  2. Prüfungsstress - mit Belastungen, Nervosität & Blackouts in Prüfungssituationen und Vorbereitung umgehen. (Msc. Dörte Kaminski)
  3. Burnout – Warnsignale erkennen, Ressourcen stärken (Mag. Tomas  Schabetsberger)

12:30 - 13:00: Ausklang, Austausch und Stärkung

Die Teilnahme ist kostenlos. Für die Workshops ist eine Anmeldung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster erforderlich, diese ist bis 19. November möglich. 

Es werden Getränke sowie kleine vegane und vegetarische Snacks bereitgestellt.

Falls Sie für einen Workshop eine ÖGS-Dolmetschung benötigen, melden Sie sich bitte möglichst frühzeitig bei Nicole Kretschy unter: nicole.kretschy@tuwien.ac.at

Vortragende / Beteiligte Personen:

  • Lisa Vrablicz – klinische Psychologin, Student Support TU Wien
  • ÖH Helpline Wien
  • Nicole Kretschy – Behindertenbeauftragte, Student Support TU Wien
  • Vanessa Pohl – Ombudsstelle, Student Support TU Wien
  • Lisa Schwarzfischer – Referentin für Student Inclsuion
  • Dr. Wegerer Melanie Mag. - Klinische und Gesundheitspsychologin
  • Msc. Dörte Kaminski - Psychosoziale Beraterin & Coach
  • Mag. Thomas Schabetsberger - Klinischer Psychologe

FAQs

Die meist gestellten Fragen und Anliegen rund um Barrierefrei Studieren zusammengefasst:

Nein, eine geänderte Prüfungsmodalität ist nicht im Zeugnis sichtbar,

Das fachärztliche Attest darf ausschließlich vom Studiendekan eingesehen werden und wird streng vertraulich behandelt. Studierende können nicht relevante Informationen im Attest schwärzen. Der Diagnoseschlüssel muss jedoch sichtbar bleiben.

Die Voraussetzung für eine geänderte Prüfungsmodalität sind eine fachärztliche Bestätigung. 

An die Behindertenbeauftragte der TU Wien, Nicole Kretschy. Diese ist am besten per Mail nicole.kretschy@tuwien.ac.at zu erreichen. 

Nein. Im Regelfall kontaktiert die Behindertenbeauftragte Nicole Kretschy die Lehrenden für dich. 

Bei Vorliegen bestimmter wichtiger Gründe (Behinderung oder Krankheit) kann auf Antrag die Anspruchsdauer verlängert werden.

Vor dem Erstgespräch mit der Behindertenbeauftragten: mindestens drei Wochen.

Nach dem Erstgespräch und nach Vorlage des fachärztlichen Attests: zwei Wochen.