Integration und Harmonisierung von Logistikprozessen

Die Logistikbranche steht in den letzten Jahren vor ständigen und bedeutenden Herausforderungen. Es gibt einen Trend zur Einführung intelligenter Dienste, um die Leistung von Systemen und synchromodalen Abläufen zu steigern. Transporte und Lieferungen können vom Einsatz neuartiger Geschäftsmodelle profitieren, die die oben genannten intelligenten Dienste nutzen, wenn die Optimierung der Nutzung gemeinsamer Ressourcen das Kernziel ist und die Grundlage für die Bereitstellung einer klimafreundlichen Infrastruktur bildet. Das Ziel der synchronen Abläufe und der Integration heterogener Logistikdienste ist die Verringerung der laufenden Transfers, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig die ununterbrochene Lieferung und die Widerstandsfähigkeit gegen jegliche Störung zu gewährleisten.

TRACE zielt auf die oben genannten Integrationsaktivitäten ab und bietet eine universelle Plattform mit Funktionen für die Planung, das Terminierung, die Optimierung und das Eventmanagement sowie die Nutzung der Blockchain-Technologie, um den Abschluss von intelligenten Verträgen und Finanzoperationen in Echtzeit zu erleichtern. Auf diese Weise wird es zu einem der ersten Versuche, eine "intelligente Abdeckung" für die derzeitigen Logistiksysteme zu schaffen.

TRACE sieht reale Demonstrationsprojekte in verschiedenen europäischen Ländern mit unterschiedlichen Zielen vor, die mit dem Transport unter Nutzung gemeinsam genutzter Ressourcen, der Erkennung von Störfällen und der Neuplanung von Transfers beginnen und mit dem Einsatz unbemannter Fahrzeuge zur Automatisierung der letzten Meile enden.

TRACE schlägt auch neue Umsteigekorridore, sichere Bereiche, in denen unbemannte Fahrzeuge Sendungen zum endgültigen Bestimmungsort abholen können, und neue (virtuelle) Knotenpunkte vor.

TRACE wird Studien zu den Hindernissen auf dem Weg in das neue Logistikzeitalter, den neuen Geschäftsmöglichkeiten, den Anforderungen an die Gesetzgebung und den regulatorischen Rahmen durchführen und die Vorteile des vorgeschlagenen Ansatzes im Hinblick auf die Reduzierung des Energiebedarfs und der Emissionen bei gleichzeitiger Begrenzung der Betriebskosten für die Logistikakteure aufzeigen.

Die TU Wien ist einer von 28 internationalen Akteuren, die gemeinsam das Projektkonsortium bilden.

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