Mobility Benefit Districts – Impacts, Acceptability & Governance of tools for accelerating transitions in the 15 min city

In dem Projekt MBD15 wird untersucht, ob Mobility Benefit Districts (MBD) zu einem Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität und lebenswerten Städten beitragen können. MBD ist ein Konzept, bei dem die Einnahmen aus Parkgebühren zur Finanzierung von Mobilitätsdienstleistungen vor Ort verwendet werden. Darüber hinaus werden die Anwohner_innen an der Auswahl der finanzierten Mobilitätsdienstleistungen beteiligt.

Das Ziel ist es, die Akzeptanz von Parkgebühren zu erhöhen und gleichzeitig den Bewohner_innen durch Mobilitätsdienstleistungen und neue Nutzungen des öffentlichen Raums (bei Wegfall von Parkplätzen) Alternativen zum privaten Pkw zu bieten. Insbesondere soll untersucht werden, wie MBD
(i) zur Verringerung des Autobesitzes und der Autonutzung sowie zur Verbesserung der Lebensqualität in städtischen Gebieten beiträgt,
(ii) die Akzeptanz von Parkgebühren (auf der Straße) erhöht und
(iii) ob es Herausforderungen für die Verwaltung bei der Umsetzung der MBD gibt und wie diese gelöst werden können.

Das Projekt generiert Erkenntnisse über die Akzeptanz von Parkraumbewirtschaftung bei verschiedenen Bewohner_innengruppen und darüber, was die Akzeptanz erhöht, mit Hilfe eines experimentellem Living-Lab-Design in verschiedenen räumlichen und administrativen Kontexten.