cycLINK verfolgt das Ziel, ein flächendeckendes, integriertes Bike-Sharing-System für Österreich zu entwerfen. Dabei wird besonders die erste und letzte Meile als Zubringer zum ÖV im ländlichen und suburbanen Raum adressiert, um intermodale Wege zu fördern und eine Verlagerung vom Kfz-Verkehr hin zu nachhaltigen Verkehrsmitteln zu bewirken.

Dazu erfolgt eine Analyse bestehender Bike-Sharing-Systeme aus den Perspektiven der Betreiber:innen, Nutzer:innen und Governance. Dieser Systemvergleich soll einerseits wichtige Grundlagen für die Konzeption eines österreichweiten Angebots, als auch Erfahrungen für eine Umsetzungsstrategie aufbereiten. In der Konzeption des österreichweiten Bike-Sharing-Angebots werden Ziele und Anforderungen an das Bike-Sharing-System erarbeitet, Versorgungslücken analysiert und potenzielle Nachfrage abgeschätzt, um ein Standortmodell in unterschiedlichen Ausbaustufen zu definieren. Mit Fokus auf eine praktikable Implementierungsstrategie des flächendeckenden Bike-Sharing-Angebots, werden Effekte abgeschätzt sowie geeignete Betreibermodelle und Kosten aufbereitet.

Das Konsortium bestehend aus Grazer Energieagentur (Lead), TU Wien und Nextbike zielt in enger Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis sowie Einbindung relevanter Stakeholder darauf ab, eine innovative und umsetzbare Lösung für nachhaltige Mobilität in Österreich zu entwerfen.

Foto eines blaues Fahrradwegschilds und Kräne im Hintergrund

© Lukas Philippovich