Strategieplan Zielgebiet U2 – Donaustadt

Thematische Karte, die das grüne Gerüst darstellt (Wien - Donaustadt)

© MA 21 - Stadtteilplanung und Flächennutzung

das grüne Gerüst - ein Strukturkonzept

Projektbeschreibung

Zeitraum: 2012-2013

 

Ausgehend von einer eher dörflich geprägten Struktur zählt die Donaustadt zu den wachstumsstärksten Bezirken Wiens. Seit 1961 hat sich hier die Einwohner_innenzahl von rund 57.000 auf heute über 163.000 nahezu verdreifacht. Eine Prognose für das Jahr 2030 rechnet mit einem weiteren Anstieg der Bevölkerung auf bis zu 225.000 Einwohner_innen. Der Größe und den Bevölkerungszahlen zum Trotz: Die Struktur des Bezirks gleicht einem Patchwork unterschiedlichster Siedlungs- und Freiräume und es ist spürbar, wie die starke Entwicklungsdynamik die gewachsenen Strukturen schleichend aber tiefgreifend erfasst, überformt, verändert hat und weiter verändern wird.

Auffallend dabei ist, dass vorhandene Pläne und Konzepte meist nur räumliche Teilbereiche oder sektorale Teilkonzepte thematisieren. Unterschiedliche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, auch bezogen auf das Zusammenspiel öffentlicher und privater Entwicklungsinteressen, tun ihr übriges dazu, dass ein koordiniertes und vernetzendes Handeln, basierend auf einer gemeinsamen Raumvision, nicht selbstverständliche Realität ist. 

Aufgabe des Strategieplanes wird sein, diese teilräumlichen und sektoralen Konzepte wie auch die Interessen der beteiligten Akteur_innen und Stakeholder_innen im Sinne einer tragfähigen Gesamtperspektive zu bündeln und zu vernetzten und eine Grundlage für weiterführende Entwicklungen in diesem Gebiet zu schaffen. Auf der Basis einer Darstellung des Status Quo und der gesamtstädtischen Entwicklungsabsichten müssen Ziele definiert und vereinbart, vorhandene Flächen- und Entwicklungspotenziale lokalisiert, priorisiert und Instrumente zu deren Aktivierung entwickelt und implementiert werden. Im Rahmen einer Plattform sollen die unterschiedlichen Ansprüche und Interessen an die Entwicklung des Raumes erfasst, aufgenommen und gebündelt werden. Erst auf einer solchen Grundlage lassen sich Zukunftsszenarien und -modelle, sowie zusammenhängende Konzepte erstellen.

 

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Dieses Projekt wurde im Auftrag der Stadt Wien durchgeführt. 

 

Bearbeitung: Rudolf Scheuvens, René Ziegler, Philip Krassnitzer, Bernhard Siquans, Patrick Klein - TU Wien, IFOER