Forschung

Am Institut für Biomedizinische Elektronik wird die Kopplung von elektronischen Komponenten (Sensoren, Stimulatoren) mit biologischer Materie (Zellen, Gewebe, Mensch) untersucht, mit dem Ziel verbesserte Strategien zur Heilung von Krankheiten zu finden.

Deshalb forschen wir an in-vitro-, in-vivo- und in-silico-Systemen für biomedizinische Anwendungen, an neuen tragbaren Hardwarekonzepten, an der Modellierung von Biosystemen und an biomedizinischer Signalverarbeitung.

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Biomedizinische Elektronik - Besuch im Labor

Biomedical Engineering ist eines der beliebtesten Masterstudien an der TU Wien. Der menschliche Körper mit allen seinen Funktionen wird genauestens untersucht, wo er Hilfe benötigt – durch eine Prothese, einen Herzschrittmacher, ein Ohrimplantat, bei der Diagnostik – ist Biomedical Engineering zur Stelle und kann riesige Unterstützung bieten. Alle Fakultäten sind mit ihrer Expertise beteiligt: Physik, Chemie, Informatik, Maschinenbau,… und eine ganz wesentliche Rolle spielt selbstverständlich die Elektrotechnik. Die Professoren Günther Michael Zeck und Eugenijus Kaniusas vom Institut für Biomedizinische Elektronik öffnen ihre Türen und Labore für Euch.

Biomedizinische Elektronik und Systeme

Im Fokus unserer Forschung steht die Entwicklung und Anwendung von in-vitro Multielektroden-basierten Systemen um elektrogene Zellen und neuronale Schaltkreise zu verstehen und gezielt zu modulieren. Die Modulation von biologischen Schaltkreisen geschieht über elektrische und/oder optogenetische Stimulation mit dem Ziel eine verbesserte biomedizinische Behandlung von Krankheiten zu erreichen. Grundannahme unserer Forschung ist die Beschreibung komplexer biologischer Systeme durch bioelektronische Ersatzschaltungen.

Einen besonderen Schwerpunkt, basierend auf der Expertise der letzten fünfzehn Jahre, bildet die Retina, die als ideales ex-vivo-Gewebe zur Untersuchung vieler Themen der Neuroprothetik dient.

Gruppenleiter

Gruppenleiter

Univ.Prof. Dipl.-Phys. Univ. Dr.rer.nat. Günther Michael Zeck

Telefon: +43 1 58801 363100 Günther Michael Zeck anrufen

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Biomedizinische Sensorik und Therapie

Forschungsbereiche beinhalten diagnostische und therapeutische Ansätze sowie deren Individualisierung im geschlossenen Regelkreis. Elektrische, akustische, optische und magnetoelastische Sensoren werden für biomedizinische Anwendungen entwickelt, wie z.B. für die Schlaf-, Anästhesie-, und Fitnessüberwachung, sowie Herzratenvariabilitätsanalyse.

Die elektrische Impedanztomographie - ergänzt durch Computertomographie - wird für eine individuelle Einstellung von Lungenventilatoren entwickelt. Die Modellierung physiologischer Signale und Systeme wird während des freiwilligen Atemstillstands (Apnoetauchen) durchgeführt, um die kardiopulmonale Fitness von Patienten zu beurteilen.

Beforscht wird die perkutane elektrische Stimulation des aurikulären Vagusnervs, um eine personalisierte Point-of-Care-Therapie bei chronischen Schmerzen und peripheren arteriellen Erkrankungen zu realisieren, u.a. um die Abheilung von chronischen diabetischen Wunden zu triggern.

Umfangreiches Fachwissen ist in der adaptiven, multiparametrischen, klinisch relevanten Verarbeitung hybrider biomedizinischer Signale im Zeit-, Spektral- und Raumbereich vorhanden, sowie in den tragbaren Hardware/Software/Firmware-Konzepten der biomedizinischen Geräte für die Diagnostik, Therapie und Theranostik.

Gruppenleiter

Gruppenleiter

Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Eugenijus Kaniusas

Telefon: +43 1 58801 363200 Eugenijus Kaniusas anrufen

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