Retina auf einem mikroelektronischen Chip, welcher elektrische Aktivität messen und stimulieren kann.

© Günther Zeck | BME

Biomedizinische Elektronik und Systeme

Multielektroden für biomedizinische Systeme

In-vitro-Multielektroden-basierte biomedizinische Systeme stellen eine attraktive Plattform für die zelluläre Diagnostik und Forschung dar. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf elektrogenen Zellen (Neuronen) ermöglichen sie die Untersuchung bioelektronischer Schaltkreise und Gewebe auf zellulärer Ebene. Unser Ziel ist die Entwicklung und Anwendung neuartiger elektrodenbasierter Plattformen für die neurowissenschaftliche Forschung und für biotechnologische Anwendungen. Mit Hilfe von Elektrodenarrays mit hoher Kanalzahl (CMOS-MEA) werden große Datensätze aufgezeichnet und mit selbstentwickelten Algorithmen analysiert.

Neuroelektronische Schnittstellen

Neuroprothetik wird verbessert, wenn eine bidirektionale Schnittstelle eine schnelle Anpassung des therapeutischen Eingriffs ermöglicht. Um dieses Ziel zu erreichen, streben wir die elektrische Aufzeichnung und gleichzeitige Stimulation auf Einzelzellniveau an, indem wir Elektrodenarrays mit hoher Dichte und geeignete Ausleseschemata verwenden.

Retina-on-Chip

Die Ex-vivo-Retina ist ein attraktives Gewebe für viele biomedizinische Anwendungen. Sie kann leicht an verschiedene Elektrodenkonfigurationen angeschlossen und über längere Zeiträume stimuliert werden, um grundlegende Fragen der Neurowissenschaften und verschiedene Krankheitsmodelle zu untersuchen.

 

Gruppenleiter

Univ.Prof. Dipl.-Phys. Univ. Dr.rer.nat.

Günther Michael Zeck

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