SEXISMUS & SEXUELLE BELÄSTIGUNG
TU-Kampagne: Be excellent to each other
Die TU-Kampagne “Be excellent to each other” schafft Awareness für Sexismus und sexuelle Belästigung im Hochschulkontext. Die WWTF-geförderte Kampagne umfasst eine Reihe von Sujets, welche in Form von Postkarten, Plakaten und Screens an der TU Wien verbreitet werden. Zudem wurde die Website zum Thema “Sexismus & sexuelle Belästigung” ausgebaut und es bestehen Kooperationen mit den Lehrveranstaltungen Fokus Raumplanung – Intersektionale Raumaneignung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster und Denkweisen der Informatik, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster. Außerdem hostet das Gender Equality Office im Rahmen der Kampagne mehrere Veranstaltungen.
Anstehende Veranstaltungen:
Keynote & Podiumsdiskussion “Wie umgehen mit sexueller Belästigung im Hochschulkontext?”

© Good Studio, stock.adobe.com
Sexuelle Belästigung an Universitäten ist kein individuelles Problem Einzelner, sondern eine strukturelle Herausforderung, die aus den spezifischen Bedingungen des akademischen Betriebs erwächst. Hierarchische Abhängigkeitsverhältnisse sind Teil des Alltags. Hoher Leistungsdruck und befristete Verträge können die Machtgefälle in diesen Beziehungen verstärken; Bedingungen, unter denen Belästigung entstehen und fortbestehen kann. Universitäten haben die Verantwortung, Strukturen zu schaffen, die Belästigung verhindern und Betroffene wirksam schützen.
Das Gender Equality Office der TU Wien lädt deshalb im Rahmen der universitätsweiten Kampagne „Be excellent to each other“ zur Veranstaltung „Wie umgehen mit sexueller Belästigung im Hochschulkontext?“ ein.
Wann: Mittwoch, 22.04.2026, 10:00–13:00 Uhr
Wo: Kuppelsaal der TU Wien
Die Veranstaltung zielt auf einen vielschichtigen Dialog, der die Komplexität des Themas ernst nimmt und gleichzeitig nach praktikablen Wegen der Prävention, Intervention und Nachsorge sucht. Was Sie daraus mitnehmen werden: Ein besseres Verständnis der strukturellen Dimension des Themas und Impulse für die Entwicklung eigener Handlungsstrategien.
Programm:
Die Veranstaltung wird eröffnet mit Begrüßungsworten von Barbara Weitgruber vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sowie Jens Schneider, Rektor der Technischen Universität Wien.
Die Keynote hält Barbara Blaha, Gründerin und Leiterin des Momentum Instituts und Autorin des im Februar erscheinenden Buchs „Funkenschwestern", bekannt für ihre pointierten Analysen zu Macht, Geschlecht und Wirtschaft.
Auf dem Podium diskutieren:
- Yara Hofbauer, Rechtsanwältin und Partnerin mit Spezialisierung auf Diskriminierungsschutz und Opferrechte, Co-Gründerin von upright
- Ana Brandl, Gender Equality and Diversity Officer an der Central European University (CEU), Leiterin des CEU-Teams im EU-Projekt „GenderSAFE"
- Erich Lehner, Psychotherapeut, Psychoanalytiker und Vorstandsvorsitzender des Dachverbands für Männer-, Burschen- und Väterarbeit in Österreich (DMÖ)
- Jasmin Gründling-Riener, Vizerektorin für Lehre an der Technischen Universität Wien
- Karin Tausz, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Wolfgang Gerlich führt als Moderator durch den Vormittag.
Das Format ist dialogisch angelegt. Über ein Fragetool können Teilnehmende während der gesamten Veranstaltung Fragen und Impulse einbringen, die den Verlauf der Diskussion mitgestalten.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht bei Snacks und Getränken Gelegenheit zum offenen Austausch.
Teilnahme:
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung über das folgende Formular ist erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen offenen Dialog.
Anmeldung Keynote & Podiumsdiskussion “Wie umgehen mit sexueller Belästigung im Hochschulkontext?”
Vergangene Veranstaltungen:
Konzert „Stimmen der Frauen“

© Miguel Rolo
Wann: Mittwoch, 10.12.2025, 18:00 Uhr
Wo: Festsaal der TU Wien
Die Sopranistin Elvire de Paiva e Pona und die Pianistin Joana Rolo widmen sich in diesem Konzert ausschließlich Werken, die von Komponistinnen geschrieben wurden. Ihr Programm zeigt die Vielfalt und Originalität weiblichen Schaffens und eröffnet neue Perspektiven auf musikalische Ausdrucksformen jenseits des etablierten Kanons. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarmachung von Frauen in der Musik und geben ihrem künstlerischen Erbe die Bühne, die ihm gebührt.
Für diese Veranstaltung ist der Eintritt frei und keine Anmeldung erforderlich.
Online-Vortrag „Who Gets to Feel Safe? Who Gets to Speak Up?” mit Bontu Guschke
Wann: Donnerstag, 27.11.2025, 13:00 Uhr
Wo: Zoom (Zugangs-Link: https://univienna.zoom.us/j/68349852574?pwd=HlQroqAtnAmr9OqX9sMuTJl74lvyee.1, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster)
Sprache: Englisch (mit Schriftdolmetsch auf Deutsch)

© Bontu Guschke
Zur Person: Dr. Bontu Lucie Guschke, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster ist Speakerin, Facilitator, und Beraterin in der Antidiskriminierungs- und Diversitätsarbeit. Ihre Arbeit basiert auf intersektionalen feministischen Ansätzen und fokussiert sich auf Anti-Rassismus, Gleichstellungsarbeit, und LGBTQIA+-Inklusion.
Inhaltsbeschreibung:
Der inhaltliche Fokus des Vortrags ist die intersektionale Auseinandersetzung mit Sexismus und sexueller Belästigung im Hochschulkontext. Insbesondere betrachtet Bontu Guschke, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster dabei das Zusammenspiel zwischen Sexismus und Rassismus. Der Vortrag zeigt auf, wie Diskriminierung und Belästigung intersektional auf verschiedenen Ebenen - in der Gleichstellungsarbeit, bei Mitarbeitenden und bei Studierenden - erkannt und wirksam bekämpft werden können. Dabei werden aus organisationaler Perspektive gezielt Strukturen, Dynamiken und Handlungsmöglichkeiten beleuchtet.
Die Moderation übernimmt Afrikawissenschaftler_in, Autor_in und Trainer_in Josephine Apraku, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster.
Der Onlinevortrag wird von der AG Geschlechterbasierte Gewalt des universitätsübergreifenden Netzwerks der Genderplattform, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster organisiert.
Für den Vortrag wünschen wir uns Sensibilität im Umgang mit dem Thema, Umsichtigkeit gegenüber den Inputgebenden und Teilnehmenden sowie Achtsamkeit gegenüber den eigenen Grenzen und den Grenzen anderer. Während der Veranstaltung und darüber hinaus, bis 15:30 Uhr, steht Matthäa Ritter-Wurnig als Awareness-Ansprechperson zur Verfügung. Sie ist Kollegin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Diversität und Behinderung an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU). Dieses Angebot richtet sich an Personen, die über den Vortragsinhalt hinaus Gesprächsbedarf haben und ein persönliches Zweiergespräch wünschen. Als Awareness-Person orientiert sich Frau Ritter-Wurnig an den Prinzipien der Betroffenenzentriertheit, Vertraulichkeit und Sensibilität. Sie ist über folgende E-Mail-Adresse erreichbar: matthaea.ritter-wurnig@boku.ac.at
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