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8. März: Der Internationale Frauentag an der TUW

Die Technik ist weiblich! Der 8. März wird an der TU Wien mit dem Frauenfrühstück von Vizerektorin Koch begangen – eine Einladung zum Vernetzen und Kennenlernen, der 300 Frauen an der TUW gefolgt waren.

Teilnehmerinnen am Frauenfrühstück im Kuppelsaa der TU Wien.

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300 Frauen folgten der Einladung von VR Koch zum Frauenfrühstück.

Vizerektorin Ute Koch und Rektor Jens Schneider im Kuppelsaal an einem Stehtisch.

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Vizerektorin Ute Koch und Rektor Jens Schneider (re).

Nina Bauregger und Dora Zagorac nebeneinander im Kuppelsaal.

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Keynote-Speakerin Nina Bauregger (li) und Moderatorin Dora Zagorac.

Das Frauenfrühstück am 8. März ist ein beliebter Fixpunkt für die Frauen der TU Wien: 300 Kolleginnen folgten dieses Jahr der Einladung von Vizerektorin Ute Koch in den festlichen Rahmen des Kuppelsaals. Rektor Jens Schneider bedankte sich in seiner Eröffnungsrede bei den Frauen für ihren Einsatz und stellte fest, dass dieses Frauenfrühstück mit 300 Teilnehmerinnen mittlerweile zur Institution angewachsen sei. Zudem lud er alle Anwesenden ein, den anlaufenden Strategieentwicklungsprozess zur aktiven Mitgestaltung zu nutzen und zu unterstützen.
Vizerektorin Ute Koch begrüßte die Teilnehmerinnen und ermunterte die Frauen, die Veranstaltung zum Netzwerken und Kennenlernen zu nutzen. Dabei strich sie die Wichtigkeit weiblicher Vorbilder für andere Frauen hervor und betonte den nötigen Kulturwandel, damit Technik stärker weiblich geprägt werde.

Nina Bauregger, Coach und Trainerin, war mit einem Vortrag bei dem Event zu Gast, in dem sie sich einem Thema widmete, das viele von uns beruflich und privat betrifft: Wie können wir bestmöglich mit Veränderungen zurechtkommen? Unter dem Titel „Navigieren im Wandel: Die Essenz von Change und Resilienz" teilte sie die neuesten Erkenntnisse dazu.

Für die körperliche und geistige Fitness wurden Starplätze für den Wiener Frauenlauf verlost und die Gewinnerinnen einer von den Frauennetzwerken organisierten Schnitzeljagd zum Frauentag wurden gekürt. Die Teilnehmerinnen des Events genossen sichtlich den Austausch und die anregende Atmosphäre dieses Frauenfrühstücks.

Frauennetzwerke(n) an der TUW

Dass die Technik männlich ist, ist ein Klischee, das noch in vielen Köpfen steckt. Dass die Technik weiblich ist, beweisen die Technikerinnen, die an der TU Wien ausgebildet werden und hier forschen und unterrichten. Der Frauenanteil von Studentinnen und Wissenschaftlerinnen ist aber immer noch zu gering. Netzwerke gehören zu den hilfreichsten Instrumenten zur Etablierung von Frauen – in ihrem beruflichen Fortkommen genauso wie privat. An der TU Wien sind in den letzten Jahren eine Reihe von Frauennetzwerke entstanden. Sie stellen eine wichtige Ressource dar die Frauen an der TU Wien nutzen sollten. Denn Netzwerke tragen mehr zu einem positiven Karriereverlauf bei als wissenschaftliche Leistungen, meint Dora Zagorac vom Netzwerk femTUme:

CLAIMING*SPACES, , öffnet eine externe URL in einem neuen FensterFakultät für Architektur und Raumplanung, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Das 2019 gegründete Kollektiv CLAIMING*SPACES, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenstervertritt Studierende, Absolvent_innen, Lehrende und Forschende. Das Netzwerk setzt sich für intersektionale_feministische Perspektiven in Architektur und Raumplanung ein, deckt Mechanismen der Ausgrenzung auf, dekonstruiert diese und überlegt Positionen, wie feministische Architektur, Planung und Forschung als produktive Selbstverständlichkeit eingebracht werden kann.
Zur Webseite von CLAIMING*SPACES, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

FemChem , öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster– das Frauennetzwerk an der Fakultät für Technische Chemie

„Feiern wir die Leistungen von Chemikerinnen in Vergangenheit und Gegenwart und setzen wir uns gleichzeitig für eine bessere und gerechtere Zukunft für Frauen in der MINT-Branche ein. Gemeinsam können wir Barrieren abbauen, den Wandel inspirieren und den Weg für eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen ebnen“, sind die Worte, die FemChem, das seit 2015/26 bestehende Frauennetzwerk zum Frauentag schickt.
Zur Webseite von FemChem, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

fem*MA – das Netzwerk für Frauen in der Mathematik

„Forschung lebt von Vielfalt, Ideen und verschiedenen Blickwinkeln. Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Stellen Sie sich vor wie viele neue Ideen entstehen würden, wenn wir mehr Mädchen und Frauen von Mathematik begeistern und sie fördern könnten", sind die Worte, die die Frauen von fem*MA zum Frauentag schicken.

Fem*MA wurde im Herbst 2022 gegründet, es möchte Wissenschaftlerinnen* und ihre Forschung sichtbar machen, Vernetzung befördern, über Unterstützungsmöglichkeiten informieren und Studentinnen* für die Forschung motivieren.

 

femTUme – das Frauennetzwerk an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften

femTUme kümmert sich seit 2020 um Vernetzung und Sichtbarmachung von Frauen an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften. femTUme veranstaltet gut besuchte Konferenzen, regelmäßige Mittagessen und Workshops.

Anlässlich des Internationalen Frauentags möchte femTUme alle Frauen an der TU Wien dazu ermutigen, ihre Stimmen zu erheben, selbstbewusst ihren Weg zu gehen und sich gegenseitig zu unterstützen. Gemeinsam können wir Barrieren überwinden und eine inklusivere und diverse Zukunft für alle gestalten, so femTUme.
Webseite von femTUme

Wir wünschen einen schönen Internationalen Frauentag!

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Nina Bauregger, Navigieren im Wandel: Die Essenz von Change und Resilienz