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Industrieller Wandel in Nordschweden

Alexandra Pintilie in Kiruna

Im Rahmen ihres Dissertationsvorhabens zu industriellem Wandel konnte Alexandra Pintilie eine explorative Forschungsphase in der Region Norrbotten in Schweden absolvieren. Die Dynamik in der Region entstand in letzten Jahren aufgrund der vor Ort vorhandenen natürlichen Ressourcen (erneuerbare Energie, Minerale inkl. seltene Erden), die vor dem Hintergrund internationaler Wettbewerbsfähigkeit neue signifikante Investitionen ausgelöst hat.

Neben Diskussionen mit Vertreter:innen einiger Gemeinden, der Region, sowie anderer relevanten Stakeholdern hatte Alexandra die Möglichkeit, auch eine der weltweit größten unterirdischen Eisenerzminen in Kiruna zu besichtigen. Aufgrund der tektonischen Verschiebungen in Folge des Eisenerzabbaus muss ca. ein Drittel der Stadt einige Kilometer weiter weg übersiedeln, was auch mit gesellschaftlichen Herausforderungen verbunden ist.

Die explorative Feldstudie ist dankenswerterweise durch ein Förderstipendium der Fakultät für Architektur und Raumplanung ermöglicht worden.