Ziel des Projektes war die Erstellung einer „Agenda Stadtregionen in Österreich“ in Zusammenhang mit der ÖREK-Partnerschaft „Kooperationsplattform Stadtregion“ und dem ständigen Unterausschuss (StUA) der ÖROK. Die „Agenda Stadtregionen in Österreich“ stellt einen Orientierungsrahmen für Entscheidungsträger:innen sowie stadtregionale Akteur:innen zur Unterstützung bei der Gründung und Weiterentwicklung stadtregionaler Kooperationen dar. Im Rahmen der „Agenda Stadtregionen in Österreich“ wurden – basierend auf Aspekten stadtregionaler Kooperationen - mögliche Eckpunkte und Positionen für eine „Österreichische Agglomerations-/Stadtregionspolitik“ als Grundlage für politische Diskussionen erarbeitet. Auf Basis der Ergebnisse und Erfahrungen aus der Erstellung der „Agenda Stadtregionen in Österreich“ wurden Vorschläge für die Installierung des „Stadtregionstages“ als dauerhafte, regelmäßige Austauschplattform formuliert.

Projektlaufzeit: 05/2014 bis 10/2015

Auftragsforschungsprojekt, beauftragt durch die Geschäftsstelle der Österreichischen Raumordnungskonferenz im Rahmen der ÖREK-Partnerschaft "Kooperationsplattform Stadtregion".

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Das Projekt verfolgte das primäre Ziel, die kosovarische Gemeinde Suhareka in die Lage zu versetzen, selbstständig die laufenden Prozesse der räumlichen Entwicklungsplanung zu gestalten. Das Projekt umfasste 6 Komponenten:

  1. Schaffung und Analyse von Planungsgrundlagen: Erfassung und EDV-mäßige Aufbereitung der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen
  2. Erstellung eines Municipality Development Plans (Bezirksentwicklungsplan) - Gestaltung und Begleitung des politischen Entscheidungsfindungsprozesses
  3. Urban Development Plans für den Hauptort der Municipality - Gestaltung und Begleitung des politischen Entscheidungsfindungsprozesse
  4. Kleinprojekt: Initiierung, Beratung und Begleitung eines Kleinprojektes
  5. GIS-Training: Einschulung und Mitarbeit der Municipality Verwaltung in die EDV-mäßige Bearbeitung von Kartengrundlagen und statistische Material als Grundlage für die laufende Aufgabenbewältigung in der Entwicklungsplanung
  6. Geodatenmanagement: Ausarbeitung eines Konzeptes zur Entwicklung und organisatorischen Einbettung eines GIS-Instrumentariums Hauptzielgruppe des Projekte ist die Bevölkerung der Municipality Suhareka (Bezirk mit ca. 80.000 EW), die von einer geordneten räumlichen und ökonomischen Entwicklung mittel- bis langfristig profitiert sowie die Municipality-Verwaltung, die durch Weiterbildungsmaßnahmen (Training on the Job) gestärkt wird.

Projektlaufzeit: 11/2006 bis 03/2009

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit mecca consulting, Reinberg und Partner OEG sowie dem Planning and Urban Design Studio, finanziert durch die Austrian Development Agency GmbH und die Gemeinde Suhareka

Mehr Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Das Projekt ENUR setzte sich mit der Raum- und Siedlungsentwicklung in österreichischen Städten im Kontext nachhaltiger Energieversorgung und -planung auseinander. Die Partnerstädte, mit denen ENUR dabei intensiv kooperiert hat, waren Feldkirch, Wels und Wien-Penzing. Das Forschungsprojekt lieferte Antworten und Lösungsvorschläge zu u.a. folgenden Fragen:

  • Wie ist der (normierte/standardisierte) Energiebedarf im Vergleich der Städte in Österreich strukturiert? Welche Entwicklungen zeichnen die Städte aus?
  • Welche Einsparungspotenziale lassen sich aufgrund siedlungs- und bebauungsstruktureller Eigenschaften – regional differenziert und auf verschiedenen Maßstabsebenen – abschätzen?
  • Welche dezentralen erneuerbaren Energieversorgungssysteme erweisen sich für jeweils idealtypische Siedlungsstrukturen im Sinne der energieneutralen Stadt als zweckmäßig?
  • Welche Bereitschaft zeigen Nachfrage- und Nutzergruppen gegenüber Energiekosten sowie zu energiebewussterem Verhalten (Energieeinsparung, erneuerbare Energie, Mobilität, Wohnformen)?
  • Wie kann durch adäquate Steuerungsansätze die energiebewusste Stadt zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung realisiert werden?

Projektlaufzeit: 01/2011 bis 06/2013

Von der TU finanziertes globales Einzelvorhaben (Förderschwerpunkt "Energieaktive Siedlungen und Infrastrukturen" sowie "Wettbewerb zwischen Städten und Governance" der Fakultät für Architektur und Planung) in Kooperation mit dem universitären Forschungszentrum "Energie und Umwelt". 

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Projektwebsite, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Im Rahmen des national geförderten Forschungsprojekt „ERP hoch 3“ wurde der Themenschwerpunkt Energieraumplanung auf drei Fokusebenen betrachtet, untersucht und simuliert. Während „ERP“ für Energieraumplanung steht, steht die Zahl „3“ für drei verschiedene Raumbezüge – Stadtquartiere, öffentliche Verkehrsachsen und interkommunale Flächenpotenziale erneuerbarer Energien (Region). ERP hoch 3 war ein zweijähriges Grundlagenforschungsprojekt, gefördert vom österreichischen Klimafonds. Das Forschungsteam bestand aus 14 Expert:innen der Fachbereiche für Regionalplanung und für örtliche Raumplanung (TU Wien, Institut für Raumplanung) und der Institute für Städtebau und Prozess- und Partikeltechnik (TU Graz).

Produkte sind drei Handlungsleitfäden (Publikationen), welche...

  1. Stadtquartiere
  2. Quartiere entlang ÖV-Haltepunkten (ÖV-Achsen) und
  3. interkommunale Flächenpotenziale für erneuerbare Energieträger

...energieraumplanerisch behandeln und Lösungsansätze aufzeigen. Die Synthese diskutiert diese einzelnen Energie-Raumbezüge und führt sie zum Handlungsraum der österreichischen Stadtregion als „Smart City Energieregion“ zusammen und stellt diese in einem Gesamtbericht dar.

Projektlaufzeit: 09/2014 bis 10/2016

Forschungsförderungsprojekt in Kooperation mit der TU Graz, finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programmes "Stadt der Zukunft".

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Endbericht, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster 

Das Projekt EU.REGIO.NET – Stärkung von grenzüberschreitenden Initiativen zur Verbesserung der Kooperation regionaler und kommunaler Behörden in den Grenzregionen Österreichs mit der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn – setzte sich aus folgenden fünf Modulen zusammen:

  1. Grenzüberschreitende Information und Kommunikation
  2. Grenzüberschreitende Arbeitsgruppen
  3. Verbesserung institutioneller Beziehungen und Intensivierung regionaler Netzwerke
  4. Grenzüberschreitende Qualifizierung (Konferenzen)
  5. Grenzüberschreitendes Bildungsangebot
  6. Laufende Gesamtkoordination

Im Rahmen einer Ergebnisbeurteilung wurden die Ziele und erwarteten Ergebnisse der einzelnen Module des Projektes EU.REGIO.NET den tatsächlich durchgeführten Aktivitäten gegenübergestellt.

Projektlaufzeit: 03/2005 bis 05/2005

Auftragsforschungsprojekt, gefördert durch die Europäische Union (Europaregion Euregio).

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Der EVTZ (Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit) hat das Ziel, grenzüberschreitende transnationale und/oder interregionale Zusammenarbeit zwischen seinen Mitgliedern zu erleichtern und den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Es handelt sich um ein 2006 eingeführtes neues EU-Instrument mit eigener Rechtspersönlichkeit, das auf Freiwilligkeit beruht.

Ausgangsbasis für das Projekt bildet der Vorschlag der Europäischen Kommission über eine Verodrnung zur Schaffung eines Europäischen Verbunds für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Studie verfolgt das Ziel, einerseits die laufenden Änderungen des Verordnungsvorschlages bis zur schlussendlichen Verordnung darzustellen und zu andererseits anhand der Pilotregion EUREGIO "Weinviertel-Südmähren-Westslowakei" analysieren, welche Auswirkungen es für Niederösterreich gibt. 

Projektlaufzeit: 01/2006 bis 09/2006

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit mecca consulting, finanziert aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung) sowie durch das Land NÖ (RU7) und den Regionalverband Europaregion Weinviertel.

Weitere Informationen: Informationsseite des europäischen Parlaments zu den EVTZ, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Hauptziel des Projektes war es, das ökologische und ökonomische Potential von Energieplanung multidimensional zu kartografieren, zu berechnen und sichtbar zu machen, wo welche Maßnahmen zum Einsatz erneuerbarer Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz notwendig und wirkungsvoll sind. Außerdem wurde erforscht, wie dabei Ressourcen-, Energie- und Wertschöpfungspotenziale zu heben sind. 

Ergebnis des Projektes ist ein digitaler Werkzeugkoffer zur Ausarbeitung integrierter Energiekonzepte für kommunale und regionale Verantwortliche und Planer:innen mit:

  1. einer neu entwickelten Energielandkarten-Software für die Verortung von Maßnahmen (z.B. Energieanlagen) inklusive der Berechnung des Flächenbedarfs und potenzieller Energieerträge
  2. gekoppelt optimiertem Energiewende-Rechner REsys für Vergleich von Bedarf und Aufbringung im Zeitverlauf und der PNS-Software für die ökonomische Optimierung der Anlagen
  3. einem standardisierten Kommunikations- und Prozessdesign für die wirtschaftliche Projektumsetzung unter Einbindung von Stakeholder:innen in Energiewende-Prozessen
  4. plus: wir erstellen und integrieren Funktionen für lokale Klimamodelle und die Ermittlung von Kosten und Nutzen der Maßnahmen zur Energiewende aus regionalwirtschaftlicher Sicht.

Projektlaufzeit: 10/2019 bis 09/2022

Forschungsförderungsprojekt in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur (BOKU, Institut IRUB), dem Studienzentrum für Internationale Analysen (STUDIA) sowie mehreren externen Unternehmenspartner:innen (Akaryon GmbH, STRATECO OG, Borovsky & Duschek GmbH, WIND - Ingenieurbüro für Physik), finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms COIN (Förderschiene "COIN-Netzwerke"). 

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Energiewende-Rechner, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Die Kleinregion "Römerland Carnuntum" ist seit Öffnung der Grenzen und der EU-Osterweiterung durch ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum gekennzeichnet. Durch diese Dynamik haben sich neue Herausforderungen für die regionale Entwicklung ergeben.

Ziel des einjährigen Projektes "Handlungsdimensionen für die LEADER-Region Römerland Carnuntum" war es, einen Bewusstseinsbildungs- und Nachdenkprozess in der Region anzustoßen. Im Vordergrund standen dabei nicht konkrete Projekte, sondern mögliche Handlungsdimensionen und Planungsprozesse.

Projektlaufzeit: 02/2017 bis 07/2018

Auftragsforschungsprojekt, beauftragt durch den Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum.

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Projektziel war die Erstellung eines Masterplanes zu den Themen Grünraum, Naherholung und Tourismus für die burgenländischen Gemeinden Edelstal, Kittsee, Pama und Deutsch Jahrndorf sowie die niederösterreichischen Gemeinden Berg, Bad Deutsch-Altenburg, Hainburg, Hundsheim, Prellenkirchen, und Wolftshal. 

Durch das Projekt soll das große touristische Potential, das sich weit über die bestehenden hochwertigen Attraktionen (Marchfeldschlösser, Carnuntum, Nationalpark Donauauen, Weinstraßen, Devín etc.) erstreckt, aktiviert werden. Südlich der Donau soll ein Grünkorridor entlang der Grenze den Landschaftsraum aufwerten, die Lebensqualität erhöhen und ein Zusammenwachsen der Stadt Bratislava mit den österreichischen Umlandgemeinden gestalten. Durch das Projekt sollen insbesondere folgende Fragestellungen beantwortet werden und letztendlich zu räumlichen Festlegungen im Masterplan "Grünraum, Naherholung und Tourismus" führen:

  • Ausarbeitung von Maßnahmen zur Aufwertung des Landschaftsraumes an der Staatsgrenze im Raum Petrzalka basierend auf den Erhebungen des Projektes KOBRA+. Dabei werden die naturräumlichen Vorrangflächen insbesondere für die Gemeinden südlich der Donau aufeinander abgestimmt.
  • Erarbeitung eines Wege- und Erreichbarkeitskonzepts für einzelne Teilräume, im Besonderen für touristische Attraktionen im Marchfeld.
  • Prüfung der Errichtung einer Fußgänger:innen- und Radfahrer:innenbrücke im Bereich Schlosshof-Devín
  • Aufgreifen des Konzeptes "Grüne Mitte", insbesondere für den Raum nördlich der Donau
  • Projektskizzen für Leitprojekte

Projektlaufzeit: 05/2006 bis 10/2007

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit mecca consulting und dem Weinviertel-Management, finanziert aus dem EFRE (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung) sowie durch die Länder Burgenland und Niederösterreich.

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Man sieht zwei abstrakt dargestellte, gelb gekleidete Personen (eine mit kurzen, eine mit langen Haaren), die durch Fernrohre schauen. Aus den Fernrohren dringt ein heller, weißer Kegel. Der Hintergrund ist in einem Rotton gehalten.

Die Studie zielte darauf ab, das vorhandene Wissen zur Typisierung, Erhebung und Reaktivierung von Leerständen im Stadt- und Ortskern zu erfassen und in einem umfassenden Nachschlagewerk den bereits tätigen und in Zukunft neu tätigen Leerstandsmanager:innen in österreichischen Gemeinden und Regionen zugänglich zu machen. Den Kern der Studie stellte das Zusammenführen der Expertise des Studien-Teams mit der Praxis-Erfahrung von Leerstands-Pionier:innen und Leerstands-Profis dar. Durch ein cleveres Studien-Prozess-Design wurde dieses Wissen aus Forschung und Praxis zusammengeführt, reflektiert und in Feedbackrunden verbessert, damit ein anwendungsorientiertes Handbuch als Studien-Ergebnis erstellt werden konnte. Das Projekt war als Prozess aufgesetzt, bei dem in mehreren Schleifen das Wissen aus Forschung und Praxis zusammengebracht, reflektiert und in Feedbackrunden verbessert wurde.

Projektlaufzeit: 06/2021 bis 05/2022

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit dem IIBW (Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen), Wallenberger & Linhard Regionalberatung KG sowie Dr.in Elisabeth Leitner, gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT). 

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Eine rote Kiste mit der Aufschrift "LENAs Werkzeugkiste", darin befindet sich eine Reihe an Werkzeugen (u.a. Stärkung der Ortskerne, Baukulturelle Vielfalt etc.). An die Kiste angelehnt steht eine abstrahierte Person. Über dem Bild ist der rotbraune Schriftzug LENAs Werkzeugkiste zu sehen.

Das Römerland Carnuntum ist attraktiv für die Wirtschaft und hat gleichzeitig hohe Lebensqualität. Damit diese Stärken auch in Zukunft erhalten bleiben, wollen die Gemeinden besonders auf die Baukultur in der Region achten. Mit dem Pactum Römerland Carnuntum, zu dem sich die Unterzeichnergemeinden bekennen, drücken sie aus: Wir wollen die Lebensqualität für uns und unsere Nachkommen fördern, indem wir alle baulichen Aktivitäten achtsam planen und durchführen. Weiters wollen wir bessere Rahmenbedingungen für zukunftsorientiertes Bauen schaffen und dabei regional zusammenarbeiten.

Die 4 wichtigsten Grundsätze sind dabei:

  1. Siedlungs- und Landschaftsräume bewahren und behutsam entwickeln
  2. Regionaltypisches Bauen und Wohnen etablieren
  3. Kommunikation verbessern
  4. Achtsamkeit, Bewusstsein und Wissen für baukulturelle Themen fördern

Dem Pactum Römerland Carnuntum ging ein umfangreicher Arbeits- und Diskussionsprozess mit der Bevölkerung voraus, welcher unter dem Projekt LENA - unseren LEbensraum gemeinsam NAchhaltig gestalten durchgeführt wurde. Getragen wurde LENA vom Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum, dem Club of Rome Carnuntum und der Technischen Universität Wien.

Projektlaufzeit: 07/2018 bis 06/2019

Auftragsforschungsprojekt, beauftragt durch den Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum.

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Website Regionalentwicklungsverein, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Folder, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster | LENAs Werkzeugkiste, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster | Pactum RLC, öffnet eine Datei in einem neuen Fenster

Für die Stadtgemeinde Stockerau nimmt die künftige räumliche Entwicklung des Gemeindegebietes eine besonders wichtige Rolle ein. Mit zahlreichen Initiativen (Dorf‐ und Stadt‐ erneuerung, Leerflächenmanagement, STOXI etc...) setzt die Gemeinde gezielt Schritte, um für ihre Bürgerinnen und Bürger weiterhin attraktiv zu bleiben und um zukünftigen Herausforderungen vorausschauend zu begegnen.

Deshalb sucht die Gemeinde auch nach neuen innovativen Wegen, um finanzielle Mittel und persönlichen Einsatz möglichst effizient zu nutzen. Der Masterplan "Kommunales Facilty Management Stockerau" stellt einen neuartigen Ansatz dar: die Verschmelzung eines Masterplans für die Stadtgemeinde Stockerau mit Empfehlungen für ein effizientes zielgruppenspezifisches Facility‐Management sowie eine Optimierung der Aufbau und Ablauforganisation im Bereich Facility und Immobilienmanagement.

Projektlaufzeit: 12/2011 bis 06/2013

Auftragsforschungsprojekt, beauftragt durch die Stadtgemeinde Stockerau.

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Im Rahmen des Sonderungsprojektes teilen+tauschen wurde das Potential für die Umsetzung eines zukünftigen „Urbanen Mobilitätslabors“ in der Stadtregion Bruck, Kapfenberg und Leoben ausgelotet. Thematischer Schwerpunkt des Labors war die Entwicklung innovativer Mobilitätslösungen in den Bereichen Personen- und Güterverkehr. Das Urbane Mobilitätslabor versteht sich als offene Plattform, in der interessierte AkteurInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen mit ForscherInnen Mobilitätlösungen der Zukunft entwickelten.

Projektlaufzeit: 04/2015 bis 03/2016

Forschungsförderungsprojekt finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des FTI-Programms "Mobilität der Zukunft". 

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Mobilität über Stadtgrenzen war ein FFG-Projekt der FTI-Initiative „Mobilität der Zukunft“. Im Rahmen der etwa einjährigen Sondierungsphase wurden am Beispiel der Stadtregion Graz die Rahmenbedingungen für ein urbanes Mobilitätslabor erforscht, die Machbarkeit geprüft (Erhebungen, Prototypen) und die Erkenntnisse für andere Stadtregionen nutzbar gemacht. Auf inhaltlicher Ebene beschäftigte sich das Forschungsprojekt mit dem Thema Stadtgrenzen und kognitive Karten: Ziel war die Konzeption eines Mobilitätslabors (Living Lab), das die Orientierung von Mobilitätsinformationen an der menschlichen Wahrnehmung im Fokus hat. Dazu wurden...

  1. die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Wechselwirkungen zwischen Information, Wahrnehmung/ kognitive Karten und Mobilitätsverhalten aufbereitet
  2. geeignete Methoden zur Einbindung von AkteurInnen in Mobilitätslaboren getestet sowie
  3. Forschungsmethoden im Bereich kognitive Karten erprobt.

„Mobilität über Stadtgrenzen“ machte an drei Stationen in der Stadtregion Graz Halt. Bei den "Treffpunkten Mobilität" wurde gemeinsam mit den Beteiligten - Bürger:innen sowie Vertreter:nnen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft - der Zusammenhang zwischen Verkehrsinformation, den „Landkarten im Kopf“ und Mobilitätsverhalten erforscht. Auch Methoden der Aktionsforschung kamen zum Einsatz, um mit den Teilnehmer:innen Ideen und Lösungen für eine Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Aus den Handlungsempfehlungen für ein zukünftiges Mobilitätslabor wurde die Laborskizze erstellt, in welcher die zentralen Fragen des Geschäftsmodells, die inhaltliche Ausrichtung, die Organisationsform sowie die Leistungen beschrieben sind. Sie legt die Aufgaben der Partner:innen fest und diskutiert die Rollen der Stakeholder aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie von Co-Creator:innen und der Bevölkerung.

Projektlaufzeit: 02/2015 bis 12/2016

Forschungsförderungsprojekt in Kooperation mit planum und Prisma Solutions, finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des FTI-Programms "Mobilität der Zukunft". 

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Hauptinhalt des Projektes MONO (Mobilität neu organisieren) war die Konzeption von jeweils zwei Workshops in zwei unterschiedlichen Gemeinden. Ziel des ersten Workshops war die Erfassung und Diskussion der Mobilitätsbedürfnisse sowie der Mobilitätsressourcen der Teilnehmer:innen. Mittels der Methode "Mental Mapping" wurde das aktuelle Mobilitätsverhalten der Teilnehmer:innen erhoben, zusammengeführt und diskutiert. Die Ergebnisse wurden anschließend alternativen, ressourcenschonenden Formen der Mobilität gegenübergestellt. Im zweiten Workshop  wurde mithilfe der identifizierten Bausteine (Mobilitätsbedürfnisse, Raumstruktur, Ressourcen der Menschen) eine für die Gemeinde denkbare Organisationsstruktur identifiziert und diskutiert. Mit den Teilnehmer:innen wurde folgendes Gedankenexperiment durchgespielt: Was bräuchte es, damit der Verzicht auf das (Zweit-)Auto möglich wäre. 

Projektlaufzeit: 07/2016 bis 02/2017

Forschungsförderungsprojekt im Auftrag der Firma UbiGo KG, gefördert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms "Innovationsscheck". 

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Ergebnisplakat der Projektes. Oben sieht man auf einem Banner den Schriftzug (Auf dem Weg zu erneuerbarer Energie bis 2040" sowie ein Rundes MURREAL-Logo. Das Plakat ist in 3 Abschnitte unterteilt: Reallabor Design, Regionaltypische Lösungen und Energie Kulisse. Im Hintergrund sieht man eine 3-D-Karte des Murtals mir mehreren Orten, einem Wärmeverbundsystem sowie mehreren Windrädern. Das bunte Plakat wurde mit mehreren händisch gezeichneten Icons illustriert.

Das Sondierungsprojekt MURREAL hatte die Erstellung eines Entwicklungspfads für ein Reallabor zur Erprobung der Energiewende im Bezirk Murtal zum Ziel. Dabei sollten folgende Innovationen bzw. Ergebnisse generiert werden:

  1. Einsatz von Instrumenten für eine evidenzbasierte, digitale, und replizierbare Zusammenschau zu einem integrativen Energiesystem,
  2. Bewertung von Szenarien auch hinsichtlich regionaler Wertschöpfung,
  3. Simulation innovativer Technologien wie Biomass to Liquid (BTL) und Power to Liquid (PTL),
  4. Konzeption des Reallabors mit qualitativer Partizipation, die Effektivität, Umsetzung und Langfristigkeit sicherstellt sowie
  5. Übertragbarkeit auf ähnliche Regionen durch Generierung von Prozess-Guidelines digital-interaktiv auf einer Best-Practice-Wissensplattform.

Projektlaufzeit: 11/2021 bis 10/2022

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur (BOKU, Institut IRUP), der Energieagentur Obersteiermark GmbH, dem Studienzentrum für internationale Analysen (Studia), der STRATECO OG, der Akaryon GmbH sowie WIND (Ingenieurbüro für Physik), finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des thematischen Programms "Stadt der Zukunft".

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Projektwebsite, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | FFG-Projektseite, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Die Regierung des Sultanats Oman, in Form des Supreme Committee of Town Planning, hat das österreichisches Konsortium, bestehend aus der Technischen Universität Wien, PRISMA solutions, CEIT (Central European Institute of Technology), freiland CE ltd., IBV Fallast Transport Planning Consultancy gemeinsam mit der omanischen Partnerfirma Consatt Ltd. mit der Erstellung der Nationalen Entwicklungsstrategie für das Sultanat Oman (OMAN National Spatial Strategy – ONSS) beauftragt. Ziel ist es, von der aktuellen Situation ausgehend unterschiedliche Entwicklungsszenarien in der „Vision Oman“ zusammenzufassen. Die Umsetzung dieser Vision soll dann durch gezielte Maßnahmen und differenzierte Raumentwicklungskonzepte für alle Landesteile erfolgen. Der Zeithorizont der OMAN National Spatial Strategy erstreckt sich über 30 Jahre. Sie bildet die Grundlage für nationale strategische Investitionsentscheidungen (Infrastrukturausbau, Siedlungsentwicklung etc.). Zusätzlich werden Ziele und Maßnahmen für 2020 definiert sowie kurzfristige Maßnahmen erarbeitet, um auf mittelfristige und aktuelle Herausforderungen adäquat reagieren zu können. Die zentralen Aktivitäten bei der Erstellung der ONSS sind:

  • OMAN National Spatial Strategy: Erstellung von Leitbildern, Raumentwicklungskonzepte und -pläne mit dem Fokus auf nationale und regionale Fragestellungen wie z.B. Siedlungs- und Raumstruktur, Eignungsgebiete für Wirtschafts- und Produktionsstandorte, Versorgung mit sozialer und technischer Infrastruktur, Erhaltung und Schutz natürlicher Ressourcen und des kulturellen Erbes, Katastrophen- und Umweltschutz, Strategien zur Entwicklung der urbanen und ländlichen Gebiete
  • Etablierung des National Planning Geo Information Systems wie z.B. Geodatenbank für die Bewertung und Beobachtung raumrelevanter sozioökonomischen Entwicklungen oder Infrastrukturausbau und Umweltschutz
  • Screening der institutionellen und rechtlichen Rahmenbedienungen der Raumplanung sowie Empfehlungen für die Optimierung von Planungsprozessen und -gesetzen (Spatial Governance)
  • Kompetenzenaufbau von administrativer und universitärer Einrichtungen mit den Schwerpunkten Geodaten-Management und strategische (Raum-)Planung

Die OMAN National Spatial Strategy wird von Expert:innen unterschiedlicher Fachdisziplinen zu einem umfassenden integrativen Umsetzungskonzept aus folgenden Bereichen erstellt:

  • GIS, Datenmanagement, eGovernment
  • Umwelt, natürliche Ressourcen, kulturelles Erbe
  • Bevölkerung, Humanressourcen, soziale Infrastruktur
  • Wirtschaft (primärer, sekundärer und tertiärer Sektor)
  • Transport, Mobilität, Verkehr
  • Raumplanung und Flächenwidmung
  • Nominelles und funktionelles Raumordnungsrecht
  • Kompetenzaufbau

Die 38-monatige Projektlaufzeit unterteilt sich in folgende Phasen:

  1. Analyse und Bewertung der aktuellen Situation, Identifikation planungsrelevanter Handlungsfelder sowie Formulierung erster Zukunftsmodelle und Entwicklungsszenarien
  2. Ausschreibung regionaler Raumentwicklungskonzepte im Oman: Integration omanischer Experten in den Planungsprozess
  3. Erstellung regionalen Raumentwicklungskonzepte der omanischen Experten gemeinsam mit den österreichischen und internationalen Teams
  4. Diskussion alternativer Entwicklungsstrategien sowie Formulierung der OMAN National Spatial Strategy

Projektlaufzeit: 05/2011 bis 05/2015

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit PRISMA solutions, dem CEIT (Central European Institute of Technology,) freiland CE ltd., der IBV Fallast Transport Planning Consultancy sowie mit der omanischen Partnerfirma Consatt Ltd., finanziert durch das Supreme Committee for Town Planning des Sultanates Oman.

Weitere Informationen: Projektdatenbank 1, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | 2, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | 3, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | 4, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Das Projekt PLAT.F.O.R.M. zielt darauf ab, vorangegangene Projekte im Alpenraum dahingehend zu untersuchen, wie intensiv sie sich mit dem Thema nachhaltiger Mobilität befasst haben, wobei der Schwerpunkt auf der Integration sozialer Nachhaltigkeit in die Entscheidungsfindung bei der Infrastrukturplanung liegt. So werden auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte der Mobilitätswende für Gemeinden leichter zugänglich gemacht. Im Einklang mit den politischen Strategien der EU sollen dabei die sozialen Einflüsse sowie die Interessen lokaler Behörden und der Zivilgesellschaft berücksichtigt werden, um großen staatlichen Projekten eine nachhaltige Wirkung zu sichern. In diesem Zusammenhang beabsichtigt PLAT.F.O.R.M., neue Methoden und Instrumente zu entwickeln bzw. zu erforschen, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Beteiligung von Gemeinden an Entscheidungsprozessen zu schärfen. Dies wird durch eine transnationale Plattform ermöglicht, die die entwickelten Instrumente enthält und Studierende, Entscheidungsträger:innen und Gemeinden direkt anspricht. Die Projektergebnisse werden in einer abschließenden Ausstellung präsentiert, die ein integratives und interaktives Umfeld darstellt, in welchem weitere Vorschläge zur Bewältigung künftiger Herausforderungen erarbeitet werden können.

Projektlaufzeit: 10/2013 bis 11/2014

Forschungsförderungsprojekt, finanziert durch die Europäische Union (ERDF, ESIF). 

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Angesichts der Tatsache, dass zwei Drittel des österreichischen Territoriums als "alpin" bezeichnet werden können und darüber hinaus rund 50 Prozent der österreichischen Bevölkerung in Gebirgsregionen leben, ist der Alpenraum einer der geographischen Schwerpunkte (in Forschung und Praxis) des Instituts für Raumplanung. Aufgrund der Herausforderungen, mit denen dieser sensible und fragile Raum konfrontiert ist (z.B. Klimawandel oder große Infrastrukturprojekte), sind langfristige Visionen und Strategien, die Aspekte der Existenzsicherung und Mobilität mit jenen der Nachhaltigkeit und Resilienz verbinden, im Alpenraum von zunehmender Bedeutung. 

Der innovative Ansatz des Alpenraumprojekts "POLY5: Polyzentrische Planungsmodelle für die lokale Entwicklung in Gebieten, die vom Korridor 5 und seinen TEN-T-Auswirkungen betroffen sind", besteht darin, die sich bietenden Chancen in Verbindung mit großen Verkehrsinfrastrukturen zu nutzen. Diese Aussicht ist zwar höchst relevant, wird aber in der Planungstheorie und -praxis oft übersehen. Die Technische Universität Wien möchte einen Beitrag leisten, indem sie auf ihrer breiten interdisziplinären Wissensbasis (in Forschung und Praxis) in Bezug auf die Planung des sensiblen und fragilen Alpenraums aufbaut.

Projektlaufzeit: 09/2011 bis 10/2014

Forschungsförderungsprojekt als Teil eines internationalen Konsortiums, finanziert durch die Europäische Union (INTERREG, EDDF, ESIF). 

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Die Fallstudie im Auftrag der Stadt Wien zeigt, wie übergreifende Planungskonzepte und -strategien inklusive der Gender Mainstreaming Planungsstrategie in zahlreiche Projekte münden. Exemplarisch wird die Umsetzung jener Projekte vorgestellt, die in engem Zusammenhang mit den beschriebenen Konzepten und Strategien stehen.

Projektlaufzeit: 09/2010 bis 12/2010

Auftragsforschungsprojekt, finanziert durch die Magistratsabteilung 18 der Stadt Wien.

Das Projekt befasste sich mit der Reform der Landnutzungplanung und Widmungsplanung in Serbien. Es wurde vom Ministerium für internationale Wirtschaftsbeziehungen (MIER) der Republik Serbien initiiert und zielte darauf ab, Serbien bei der Stärkung des rechtlichen Umfelds für Entstaatlichung, Stadtplanung und Baurecht zu unterstützen. Die Maßnahmen des Projektes sollen dazu beitragen, die Rechtssicherheit von Transaktionen und Eigentumsrechten zu verbessern, die Transparenz des Immobilienmarktes zu erhöhen und damit das serbische Rechtssystem näher an die Gesetzgebung der Europäischen Union sowie an internationale Standards heranzuführen.

Projektlaufzeit: 05/2006 bis 12/2006

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der rechtlichen Ostkompetenz Österreichs, finanziert durch die Austrian Development Cooperation (ADC), die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie durch das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). 

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Ziel des Projektes war es, akkordierte Entwicklungspfade und Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung der niederösterreichischen Kleinregionen auszuarbeiten und die damit verbundenen rechtlichen Aspekte aufzuzeigen. Auf Basis existierender Erfahrungen und Überlegungen wurde das Aufgabenspektrum für kleinregionale Kooperationen in Niederösterreich überprüft, ergänzt und präzisiert, um daraus Kernkompetenzen zu definieren, die in Zukunft von Kleinregionen wahrgenommen werden sollten. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden Entwicklungspfade skizziert, um zu zeigen, wie die Weiterentwicklung der niederösterreichischen Kleinregionen aussehen könnte. Zur Operationalisierung der Entwicklungspfade wurden konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet.

Projektlaufzeit: 06/2005 bis 10/2005

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit mecca consulting, finanziert aus dem NÖ Entwicklungsfonds für Kleinregionen.

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Ein buntes, gezeichnetes und längliches Plakat ist (im Freien) auf vier aufgestellten Heurigentischen montiert. Das Plakat zeigt unterschiedliche Bausteine des Projektes (u.a. die Zukunftsräte) sowie Szenarien. Die Beine der Heurigentische sind mit schweren Betonblöcken gesichert. Im Hintergrund sieht man eine Steinmauer und Bäume.

Im Zuge des transdisziplinären Forschungsvorhabens wurden regionale Prozesse der Selbstermächtigung und Selbstorganisation für zukunftsgerichtetes, transformatives Lernen und Handeln ko‐kreativ entwickelt, implementiert und hinsichtlich ihres transformativen Lernerfolgs systematisch getestet. Als Fallbeispiel diente der neu gegründete Club of Rome Carnuntum, der sich im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Regionalentwicklungsverein Römerland Carnuntum der Forschung, Entwicklung, Bildung und dem Erfahrungsaustausch zum Thema regionale Transformation und Nachhaltigkeit widmet. Die Gründung des Club of Rome Carnuntum fußt vor allem auf der in langjährigen Prozessen gewonnenen Erfahrung, dass bestehende Förderprogramme und „herkömmliche Methoden“ der Regionalentwicklung für die Vorbereitung auf die bevorstehenden Veränderungen (z.B. Digitalisierung, Globalisierung, Mobilität und Transport, Klimawandel, demographischer Wandel) nicht ausreichend sind.

Der Club of Rome zielt darauf ab, zentrale Zukunftsprobleme der Menschheit durch systemische, transdisziplinäre und langfristig ausgerichtete Forschungsansätze zu identifizieren und Lernorte für eine nachhaltige Transformation zu schaffen. Entsprechend diesem Zugang wurde mit dem „Club of Rome Carnuntum“ ein Modell der geistigen und nachhaltig wirksamen europäischen Regionalentwicklung in der LEADER‐Region Römerland Carnuntum verwirklicht, welches die Ableitung von Erkenntnissen zur Selbstermächtigung und Selbstorganisation für zukunftsorientierte Transformationen in anderen Regionen ermöglichen soll.

Die methodische Basis des Projektes bildeten ein partizipativer Szenarioprozess zur Formulierung einer Vision für die Region als Modellregion für Transformation, der Einsatz von Serious Games zur Identifikation und zum spielerischen Ausprobieren von Handlungspfaden und die Implementierung konkreter Vorhaben im Rahmen von zwei Reallaboren. Darüber hinaus zielte das Projekt darauf ab, durch eine umfassende Begleitforschung den oftmals postulierten, aber empirisch noch kaum erforschten Zusammenhang zwischen sozialem Lernen und transdisziplinärer Transformationsforschung projektbegleitend systematisch zu erheben.

Projektlaufzeit: 04/2019 bis 09/2022

Forschungsförderungsprojekt in Kooperation mit der BOKU und dem Regionalentwicklungsverein Römerland Carnntum, gefördert durch den Wissenschaftsfonds des Landes Niederösterreich. 

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Durch die Errichtung der S1 und der A5 hat sich die Standortgunst der Gemeinden im nördlichen Wiener Umland stark verbessert. Deshalb wird der Region eine deutliche Bevölkerungszunahme bis 2030 vorhergesagt. Dies wird sich auf die Siedlungsentwicklung, die Betriebsstandorte sowie die soziale und technische Infrastruktur auswirken. Im Zuge des Pilotprojekts „Regionale Leitplanung“ sollen daher die räumlichen Entwicklungsvorstellungen der Gemeinden aufeinander abgestimmt und eine gemeinsame Strategie zur Raumentwicklung erarbeitet werden. Im Sinne einer Positionierung des Weinviertels im internationalen Umfeld der Städte Wien-Brünn-Bratislava ist des Weiteren eine Abstimmung der Ergebnisse mit den Nachbarregionen vorgesehen.

Projektlaufzeit: 03/2005 bis 05/2005

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit mecca consulting, finanziert durch das Land Niederösterreich.

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Die zukünftige Smart City Ebreichsdorf (SMCE) ist eine stark wachsende Stadtgemeinde in der Stadtregion zwischen Wien, Niederösterreich und Burgenland. Der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Bahnlinie und die dadurch noch bessere Anbindung der Stadt Ebreichsdorf wird diesen Wachstumsprozess weiter beschleunigen. Zwischen den Stadtteilen Ebreichsdorf und Unterwaltersdorf wird „auf der grünen Wiese“ ein neuer Bahnhof gebaut. Die bestehende Trasse der Bahn wird aufgelassen werden.

Das Sondierungsprojekt "Smart City Ebreichsdorf" erarbeitet Handlungsdimensionen für vier thematische Schwerpunkte: Planung und Prozesse, Bahnhof, Quartier, Energie und Ressourcen. Sie sind die Grundlage für eine nachfolgende Umsetzung in einem konkreten Stadtentwicklungsprojekt. Es werden Kriterien erarbeitet, wie eine Smart City Ebreichsdorf in Zukunft geplant werden soll. Die gewonnen Erkenntnisse sollen Lernprozesse in der Politik, der planenden Verwaltung und der Scientific Community auslösen und die konkrete Einreichung eines Smart City Demoprojektes in Ebreichsdorf vorbereiten.

Der Innovationsgehalt des vorliegenden Projektes gegenüber dem Stand der Technik besteht in der frühzeitigen Verknüpfung folgender drei Komponenten im Sondierungsprojekt:  

  1. Zeitlich-Prozessrhythmus: Der neue Bahnhof bzw. die neue Bahnstrecke soll 2023 den Vollbetrieb aufnehmen. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, das „Denkbare“ und Mögliche“ zu thematisieren und in einen Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Öffentlichkeit und Wissenschaft zu bringen. Die Partizipation und Einbindung der Bevölkerung in den Planungsprozess steht im Vordergrund, um das Konzept der Smart City „zum Menschen“ zu bringen.
  2. Politisch/administrative Verankerung: Das Land Niederösterreich, die regionalen Stakeholder (wie Regionalmanagement Wien Umland Süd, NÖ Energie und Umweltagentur, Stadt- und Dorferneuerung) und die Stadt Ebreichsdorf sind bereits aktiv in das Projekt eingebunden. Diese frühzeitige Verankerung ist eine Grundvoraussetzung für eine spätere Implementierung der Forschungsergebnisse.
  3. Interdisziplinarität: Die Interdisziplinarität des Forschungsteams aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Bereich der Regionalplanung, Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Mobilitätsplanung, sowie Energie- und Ressourcenplanung ermöglicht transdisziplinäres Denken und Arbeiten und sichert damit integrierte Gesamtlösungen.

Projektlaufzeit: 02/2016 bis 02/2017

Forschungsförderungsprojekt in Kooperation mit der Stadtgemeinde Ebreichsdorf, der NÖ Energie- und Umweltagentur (eNu) sowie mit dem Energiepark Bruck, finanziert über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) im Rahmen des Programms "Smart City – 6. Ausschreibung Demo 2015".  

Weitere Informationen: Projektdatenbank, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster | Website der Stadtgemeinde Ebreichsdorf, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Die vom BMWFJ beauftragte Studie umfasste fünf wesentliche Perspektiven 

  • Wettbewerbsfähigkeit / ökonomische Tragfähigkeit,

  • Gesellschaft und Kultur / soziale Gerechtigkeit,

  • Ökologie / Nachhaltigkeit / Resilienz / Gesunde Umwelt,

  • Politik / Institutionen und

  • Technik / Innovationen

Eine Reihe von Handlungsoptionen bilden das zentrale Ergebnis der Studie. Sie basieren in starkem Maße auf den Ergebnissen von Expert/innen-Workshops zu vier Szenarien, die wiederum auf der Analyse der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Rahmenbedingungen, der bestehenden Tourismus- und Mobilitätsstrategien sowie einer Analyse von Good Practice-Beispielen und einer Auswertung der vorhandenen Statistiken aufgebaut wurden. Die Szenarien bilden mögliche Zukunftsbilder ab, lassen – aus der Zukunft in die Gegenwart gedacht – die zentralen Herausforderungen erkennen und leiten zur Entwicklung von Handlungsoptionen über.

Projektlaufzeit: 10/2012 bis 03/2013

Auftragsforschungsprojekt, finanziert durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ).

Aufgrund eines näher definierten Projektumfanges wurden die beiden in Wien tätigen Experten Dr. Thomas Dillinger und Dr. Lorenz Riegler im Rahmen eines Abkommens zwischen Ambero und dem Center of Legal Competence (CLC) beauftragt, das Projekt „Erarbeitung eines Vorschlages zur Standardisierung der Nutzungskategorien und Planzeichen in den gemeindlichen Landnutzungsplänen in Serbien“ im Zeitraum vom 01.11.2012 bis 31.12.2012 durchzuführen. Beide Experten waren bereits maßgeblich im Rahmen der Erstellung von Mustergesetzen für die Republik Serbien im Jahr 2006 (Bau- bzw. Raumplanungsgesetz) involviert.

Projektlaufzeit: 11/2012 bis 12/2012

Auftragsforschungsprojekt in Kooperation mit der Rechtsanwaltskanzlei Allright, finanziert durch das Center of Legal Competence (CLC) – Beratungs- und Forschungszentrum zur Förderung der Kompetenz auswärtiger Institutionen.

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