Karte mit Straßennetz in weiß und schwarzem Hintergrund

© Florian Pühringer

Projekte

Projektliste

Forschungsprojekt aus Mitteln des Klima- und Energiefonds (KLIEN, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster) im Rahmen des Programms „Programm Energy Transition 2050” mit Unterstützung durch den Österreichischen Städtebund, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

Angesichts vielfältiger Herausforderungen durch den Klimawandel und COVID-19 setzt sich das Projekt RESIST zum übergeordneten Ziel, kritische Infrastrukturen in Österreich zu identifizieren und deren Resilienz über die Komponenten ‚Vulnerabilität‘ und ‚Anpassungsfähigkeit‘ zu präzisieren.

Zu Beginn werden Grundlagen zum gemeinsamen Verstehen von Resilienz als Prinzip komplexer Transformationsprozesse erarbeitet. Darauf aufbauend werden kritische Infrastrukturen in Österreichs Stadtregionen identifiziert, deren Vulnerabilität und Anpassungsfähigkeit bewertet sowie Anforderungen zur Stärkung ihrer Resilienz benannt. Nicht zuletzt werden transdisziplinäre Ansätze für die bessere Kooperation zwischen Infrastrukturbetreibern, Wissenschaft und Bevölkerung für mehr Resilienz diskutiert und Empfehlungen zum Forschungsbedarf sowie zu Forschungsschwerpunkten gegeben.

RESIST liefert empirische Evidenz zu den benannten Zielen durch (1) ein übersichtliches Glossar mit Fachbegriffen, (2) eine webbasierte Dokumenten- und Textanalyse, (3) Online-Befragungen von Expert_innen in der Praxis (in österreichischen Stadtregionen) sowie aus der Wissenschaft (verschiedene Disziplinen) und verschiedene Workshops mit interessierten Expert_innen aus Praxis und Wissenschaft.

Februar 2021 - Juli 2021
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Giffinger | Bogadi | Suitner | Authried
Projektpartner: PlanSinn

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Übersichtsgrafik aus dem RESIST Projekt mit 3 ineinander liegenden Kreisen. Kreis außen: Klimawandel, Pandemie, darin liegender Kreis: Services aus verschiedenen Systemen der Infrastruktur. darin liegender Kreis: Stadtregionale Entwicklung, Adaptive Kapazität, Vulnerabilität

© Giffinger | Bogadi | Suitner | Authried

Forschungsprojekt in Kooperation mit Greenpeace Austria, Greenpeace Croatia, Forschungsbereich Finanzwissenschaften und Infrastrukturpolitik

Im Projekt Zagreb - Green Infrastructure wird die Zugänglichkeit zu Einrichtungen der "Grünen Infrastruktur" auf kleinräumiger Ebene bewertet. Dabei kommen Methoden der Netzwerkanalyse zum Einsatz um die detaillierte Beschreibung der  Erreichbarkeitsverhältnisse mit demographischen Merkmalen auf der Ebene kleinräumiger statistischer Einheiten überlagern zu können.

Mai 2021 - September 2021
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kalasek

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Karte, welche den Zusammenhang der Bevölkerungsdichte und Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu grüner Infrastruktur innerhalb von 5 min in einer bivariaten Darstellung (3x3) abbildet. Zusätzlich sind auch Bereiche grüner Infrastruktur dargestellt.

© Robert Kalasek

Forschungsprojekt in Kooperation mit ÖGUT und GBA

Im Projekt AnergieUrban wird anhand zweier konkreter Gebiete in Wien beantwortet, in welchem Ausmaß im urbanen Raum nutzbare Speichermassen und Wärmequellen für die geothermische Nutzung zur Verfügung stehen, um künftig bestehende Häuserblöcke und ganze Stadtviertel mit nachhaltigen solaren Energielösungen zu versorgen. Dabei werden sowohl private wie auch öffentliche Flächen für Speicher und Wärmequellen erfasst und mit dem umliegenden Raumwärme‐ und Kältebedarf für Wohnen sowie Warmwasserbedarf verglichen werden.

November 2019 - Juni 2021
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kalasek

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Zwei Kartenausschnitte vom Testgebiet "Lerchenfelder Gürtel" im 16. Wiener Gemeindebezirk mit überwiegender Gründerzeitbebauung. Links ist das Testgebiet mit Differenzierung der „Nicht-Potenzialflächen” zu sehen. Rechts ist ein Negativabbild als Potenzialflächen für Erdwärmesonden des Testgebiets zu sehen.

© Robert Kalasek

Forschungsprojekt mit der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien

Gerasdorf bei Wien ist eine dynamische und stark wachsende Stadtgemeinde, die nordöstlich an die Bundeshauptstadt angrenzt. Sie ist administrativ dem Bezirk Korneuburg zugeordnet. Das SRF führte eine regionalwissenschaftliche Studie inkl. einer Potenzialanalyse durch und modellierte Schülerströme als Vorbereitung zur Standortwahl.

August 2019 – Mai 2020
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Feilmayr | Pühringer

Bivariate Karte (3x3) mit Darstellung der Erreichbarkeit von Allgemeinbildenden höheren Schulen und Anzahl der Hauptwohnsitze von 10 bis 14 Jährigen für die Gemeinde Gerasdorf bei Wien und ihrer Umgebung. Abgebildet werden auch die ÖBB-Bahnstrecken, Bezirksgrenzen, die Gemeindegrenze von Gerasdorf bei Wien sowie die Standorte Allgemeinbildender höherer Schulen

© Pühringer | Feilmayr

Forschungsprojekt im Rahmen eines FFG-Förderprogrammes

Dieses Projekt analysiert den Prozess Planen – Bauen – Managen/Betreiben systematisch in seinen jeweiligen Abschnitten und untersucht ihn aus Sicht der Energieraumplanung mit dem Ziel einer Erhöhung der Effektivität von Planungsinstrumenten und Maßnahmen. Dabei werden wichtigste behördliche, wirtschaftliche und planerische Grundlagen berücksichtigt, beteiligte Institutionen und wichtige Akteure erfasst, Informationsflüsse sowie Anforderungs- und Erwartungsdefizite von zentralen Akteuren erarbeitet, digitale Datengrundlagen konzeptiv beschrieben, und wichtige Schnittstellen und Anforderungen zur Integration digitaler Grundlagen vorgeschlagen.
Neben umfassender Recherche rechtlicher (Planungs-)Grundlagen und Normensetzungen werden im Projekt die beteiligten Institutionen mit jeweils wichtigsten Akteursgruppen identifiziert und beschrieben sowie Verflechtungen in Form von Informationsflüssen im Zuge des Gesamtprozesses zum Planen/Bauen/Managen analysiert und bewertet: Es sollen Anforderungen, Defizite, Verbesserungspotentiale im Informationsfluss zwischen Stadtplanung am Beginn und Sanieren/Abbruch am Ende des Lebenszyklus von Gebäuden herausgearbeitet werden.

August 2019 – Mai 2020
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Giffinger | Pühringer | Kalasek | Brugger | Kammerhofer | Kerschbaum

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Abgebildet ist die sogenannte PBM-Schlange. Sie ist ein schlangenförmiges Prozessdiagramm, welches sich in die Bausteine "Strategie und Planung", "Bauen", "Betrieb" und "Nachnutzung" teilt. Diese Bausteine teilen sich wiederum in weitere Unterpunkte.

© BMK

Forschungsprojekt im Auftrag der Planungsgemeinschaft Ost (PGO)

Durch die genaue Betrachtung und Analyse von Zu-, Ab- und Binnenwanderungen nach verschiedenen Merkmalen auf Ebene aller Gemeinden Niederösterreichs und des Burgenlands wird ein Blick auf das Wanderungsgeschehen in der Ostregion geworfen. Ziel ist es, einen möglichst umfassenden Überblick sowie verschiedene Analysen über Wanderungsströme nach Altersgruppen, Herkunftsregionen und anderen verfügbaren Merkmalen zu erhalten und diese kartographisch sowie tabellarisch aufzubereiten. Dabei sollen auch zeitliche Veränderungen mitberücksichtigt werden.

Jänner 2018 – Oktober 2019
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kramar | Giffinger | Kalasek | Feilmayr | Krauze

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Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Stadt der Zukunft" (4. Ausschreibung)

PLAISIR analysiert sozial innovative Energieprojekte in strukturschwachen Regionen und widmet sich damit erstmalig der Forschungslücke an der Schnittstelle sozialkapital-orientierter endogener Regionalentwicklung und ressourcen-orientierter Energieraumplanung. Die Praxis sozial innovativer Energieplanung im Kontext raumstruktureller und energieraumplanerischer Entwicklungspfade wird auf regionaler Ebene analysiert, um regions- und projektspezifische Faktoren sozialer Innovation in der energieorientierten Planung zu erkennen.

September 2017 – April 2019
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Suitner | Ecker | Kramar | Giffinger | Haider
Projektpartner: Zentrum für Soziale Innovation (ZSI)

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Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Mobilität der Zukunft" (4. und 9. Ausschreibung)

Die gängige Planungspraxis zur Steigerung des Rad- und Fußwegeanteils in der Alltagsmobilität der Bevölkerung stützt sich häufig auf Erfahrung, Intuition oder Ideologien. ACTIV8! und das Folgeprojekt ACTIV8II setzen genau hier ein: Der entwickelte Ansatz zeigt datenbasiert, welche Maßnahmen vor Ort gesetzt werden müssen, um strategische und verkehrspolitische Ziele zur aktiven Mobilität (mehr Rad- und Fußverkehr) effizient erreichen zu können. Die Anwendung dieser stichhaltigen Methoden und Werkzeuge kann zu einer besseren Zielerreichung und einem effizienteren Einsatz von Ressourcen und öffentlichen Budgets in Ländern und Gemeinden beitragen. Mit dem ACTIV8-Tool können die Wirkungen von Maßnahmen auf den Anteil aktiver Mobilität zukünftig erstmals quantifiziert werden, Planungsmaßnahmen werden daher aus Zahlen ablesbar.

Juni 2015 – Februar 2019
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kramar | Kalasek
Projektpartner: TBW Research, Research & Data Competence, Herry Verkehrsanalyse Beratung Forschung

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Bild mit vier Diagrammen, welche die Korrelation von Erreichbarkeitsindikatoren und Rad- und Fußverkehrsanteil abbilden. Links oben ist die Korrelation "Erreichbarkeit Rad x Radverkehrsanteil" (r = 0,37) zu sehen. Rechts oben ist die Korrelation ">Verhältnis Erreichbarkeit Rad/MIV x Radverkehrsanteil" (r = 0,51) zu sehen. Links unten ist die Korrelation "Erreichbarkeit zu Fuß x  Fußverkehrsanteil" (r = 0,62) zu sehen. Rechts unten ist die Korrelation "Verhältnis Erreichbarkeit zu Fuß/MIV x Fußverkehrsanteil" (r = 0,62) zu sehen.

© Hans Kramar

Forschungsprojekt im Auftrag der IG Windkraft Österreich

In diesem Projekt werden die Auswirkungen von Windparks auf Immobilienpreise untersucht. Mit Hilfe eines hedonischen Modelles konnte festgestellt werden, dass es unter Berücksichtigung sonstiger wertbestimmender Faktoren keine signifikanten Zusammenhänge gibt.

Dezember 2015 – Dezember 2018
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Feilmayr

Studie im Auftrag der Österreichischen Apothekerkammer

Der Betrieb einer öffentlichen Apotheke ist an eine aufrechte Konzession gebunden. Die Erteilung des notwendigen Konzessionsbescheids ist wiederum an eine Reihe von Bedingungen gebunden, die im Zuge eines Bedarfsermittlungsverfahrens geprüft werden. In jüngster Zeit wurden diese Bescheide zunehmend häufig vor dem Verwaltungsgerichtshof mit Erfolg angefochten. Dabei spielt die nachvollziehbare Beurteilung des Nachfragepotenzials durch sog. ständige Einwohner_innen im Verhältnis zu jenem anderer Nachfrageerreger, wie Beschäftigte, Nutzer_innen öffentlicher Verkehrsmittel oder anderer Infrastrukturen im definierten Einzugsbereich bestehender Apotheken eine zentrale Rolle. Als Grundlage für eine fundierte Abschätzung des Beitrags dieser sog. „Einflutungserreger“ wird ein statistischer Ansatz entwickelt, der auf Basis umfangreicher geographischer Datenbestände unterschiedliche Nachfragepotenziale quantifiziert und es erlaubt die Ergebnisse als sog. Einwohnergleichwerte auszuwerten.

März 2016 – Juni 2018
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kalasek | Kramar | Giffinger | Haindlmaier
Projektpartner: GeoMagis

Dunkle Kartendarstellung mit grün und violetten sternförmigen Erreichbarkeiten auf schwarzem Hintergrund.

© Robert Kalasek

Auftragsforschung und Forschungskooperation im Auftrag der MA20 - Energieplanung der Stadt Wien

Im Projekt „Energieatlas Wien“ wird der Energiebedarf für Raumwärme für den Gebäudebestand im Stadtgebiet Wiens modelliert. Im Kern des Ansatzes steht die Berücksichtigung der Gebäudeform sowie der Konfiguration von Gebäudegruppen im Zuge der Modellierung des Heizwärmebedarfs. Damit wird neben den auch in konventionellen Modellen berücksichtigen Faktoren, wie Gebäudealter, Gebäudetyp und Gebäudenutzung auch der wesentliche Einfluss der Abstrahlfläche einbezogen. Der ermittelte Heizwärmebedarf wird auf der Ebene der Baublocks potenziellen Energiequellen gegenübergestellt um damit Aussagen zum potenziellen Deckungsgrad durch alternative Quellen zu ermöglichen. Dabei werden sowohl Fernwärme, als auch Solarthermie und Photovoltaik sowie Geothermie berücksichtigt.
Das Ergebnis des Projekts bildet die Grundlage für das das Fachkonzept „Energieraumplanung“ der Fachabteilung des Magistrats der Stadt Wien (MA 20) sowie als Datenbasis für weitere energierelevante Aktivitäten der Stadtverwaltung.

November 2017 – März 2018
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Kalasek

Forschungsprojekt in Kooperation mit der MA18 – Stadtentwicklung und Stadtgestaltung, gefördert durch die MA7 – Kulturabteilung der Stadt Wien

Eine urbane Metamorphologie der Wiener Stadtplanung anhand der Entwicklungsdynamik des Nordostens Wiens zwischen 1938 und heute. Wieso haben sich bestimmte Orte der Stadt zu genau dieser Zeit in genau dieser Form verändert und was hat die Stadtplanung damit zu tun? Nach dem Motto „Nichts geschieht ohne Grund“ untersucht das Projekt, welche historischen Einflüsse für den Wandel Wiens verantwortlich sind. Den Fokus bilden dabei ausgewählte Orte links der Donau, die sich durch einen offensichtlichen baulichen Wandel auszeichnen.

August 2016 – Februar 2018
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Suitner | Pühringer | Krisch

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Forschungsprojekt im Rahmen des FFG-Förderprogrammes "Stadt der Zukunft" (2. Ausschreibung)

Mit E_PROFIL als Methodenset zur Erstellung von Quartiersprofilen wurde ein wichtiger EDV-gestützter Werkzeugkasten geschaffen, der in der Planungspraxis österreichischer Städte zur Anwendung kommen kann, um eine energie- und ressourceneffiziente Stadtentwicklung zu unterstützen. Er ist ein wertvolles Asset für die Forschungs- und Planungsaktivitäten in Siedlungsverbänden.

Oktober 2015 – September 2017
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Giffinger | Ecker | Kalasek | Latzer
Projektpartner:  WU Wien, Forschungsinstitut für Urban Management and Governance, TU Wien, Abteilung Bauphysik und Bauökologie, Ars Electronica Futurelab, Ars Electronica Linz GmbH, Magistrat der Stadt Linz, Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt, Linz AG für Energie, Telekommunikation, Verkehr und kommunale Dienste, mecca consulting – Ingenieurbüro für Raum- und Landschaftsplanung

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Förderung durch Stipendium von Colciencias Colombia

Das Projekt untersucht die Effekte, Auswirkungen und Folgen der Umsetzung von Entwicklungsstrategie und Projekten (Bodenpolitik und Infrastruktur) in Bogota und Medellin auf den Ebenen physischer (räumlicher), wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung im Maßstab von Nachbarschaft und Stadt.

Februar 2016 – Juli 2017
Beteiligte Mitarbeiter_innen: Giffinger | Sanchez Guzman