Die Welt der Roboter

Die Unterrichtsmodule vermitteln Technikkompetenz und bieten ein erstes Eintauchen in die Welt der Roboter.

 

 

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In vier Unterrichtseinheiten lernen Schüler*innen, aus welchen Bestandteilen ein Roboter besteht, welche Formen und Einsatzgebiete Roboter haben. Die Schüler*innen machen erste Schritte, um einen Roboter selbst zu programmieren (unplugged coding). Ziel des Workshops ist es, den Schüler*innen die Vielfalt von Robotertechnologie zu vermitteln und sie dazu anzuregen, selbst die Welt der Roboter zu gestalten.

Der Workshop ist für eine Durchführung im Klassenzimmer ausgelegt, es kommen verschiedene Methoden und Medien zum Einsatz, die die Schüler*innen zum Mitmachen aktivieren.

Im Ablaufplan ist der Verlauf der Einheiten ausführlich erläutert. Die bereitgestellte Arbeitsmappe erleichtert den Einsatz im Unterricht.

 

Downloads

Arbeitsblätter zum Bearbeiten für die Schüler*innen

Ausführliche Erklärungen zum zeitlichen Ablauf, zur Methodik und zum Inhalt für Lehrpersonen

Wir freuen uns immer über Feedback zu unseren Materialien (roboter.tuwien@gmail.com)

Feedbackbogen für Lehrpersonen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

 

 

Modul 1: Was ist ein Roboter?

Die Schüler*innen werden auf ihrer Reise in die Welt der Roboter von zwei erfahrenen Erfinder*innen begleitet: Josi und Will. Diese werden zunächst im Rahmen eines Comics vorgestellt.

Der Einstieg in die Inhalte wird durch ein Brainstorming erleichtert. Die Schüler*innen überlegen, was sie zum Thema Roboter bereits wissen. Anschließend erfahren sie im Interview mit der Roboter-Forscherin Lara Lammer von der TU Wien, was ein Roboter eigentlich ist.

Das Video "Josi und Will interviewen eine Roboter-Forscherin" vermittelt die wichtigsten Punkte, die anschließend in Form eines Quizes gefestigt werden.

Nach Aktivierung werden u. U. Daten an Dritte übermittelt. Datenschutzerklärung., öffnet in einem neuen Fenster

Was ist ein Roboter?

 

Modul 2: Welche Roboter gibt es?

In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Schüler*Innen mit unterschiedlichen Robotern auseinander. Ziel ist es den Schüler*innen einen breiten Überblick über eine Vielfalt von Roboterdesigns zu geben und 12 unterschiedliche Kategorien für den Einsatz von Robotern vorzustellen. Über ein Memoryspiel werden die Schüler*innen mit den Abbildungen unterschiedlicher Roboter in Partnerarbeit vertraut gemacht. Dabei diskutieren die Schüler*innen wie Form aber auch Sensoren und Aktuatoren zu dem Einsatz der abgebildeten Roboter beitragen können. Anschließend bewerten sie die Roboter nach ihrem Aussehen, sowie nach ihrem Nutzen. Hierbei wird eine Verbindung zwischen Aussehen und Nutzen diskutiert. Die Diskussionsinhalte werden im Plenum vorgestellt. Anschließend werden die Roboter gemeinsam den 15 Kategorien sortiert und die Kategorien besprochen.

 

Modul 3: Ich erfinde einen Roboter

In dieser Einheit entwickeln die Schüler*innen ihren eigenen Roboter. Dafür werden sie anhand des 5 - Schritte Planes Schritt für Schritt bei ihrer Erfindung begleitet. Abschließend zeichnen die Schüler*innen ihren eigenen Roboters. Ziel dieser Übung ist es, das bereits Gelernte zu wiederholen und auf ein neues Problem anzuwenden. Ebenfalls wird so vermittelt, dass Technik und in diesem Spezialfall die Entwicklung von Robotern eine kreative Arbeit ist.

 

Modul 4: Wie “denkt” ein Roboter?

Die Schüler*innen sammeln in dieser Einheit erste Programmiererfahrungen (unplugged coding). Es wird ein besonders niederschwelliger Einstieg gewählt, um mögliche Vorurteile oder Ängste abzubauen. Die Übung ist eine Pen & Paper Aufgabe, es werden keine elektronischen Geräte benötigt. Die Programmiersprache besteht aus 4 Befehlen (vorwärts, nach links/rechts drehen, rückwärts) und ermöglicht es den Schüler*innen einen Roboter über eine Karte zu navigieren.

Der Einstieg in das Thema erfolgt über das Lesen eines Comics. Am Ende des Comics können die Schüler*innen selbst erste Erfahrung im Programmieren sammeln. Anschließend werden die Inhalte der Einheit in einer Übung wiederholt. Dabei setzen die Schüler*innen zerstückelte Sätze wieder richtig zusammen. Nun folgen die Programmiereinheiten, in denen die Befehle noch einmal wiederholt werden.

Wird diese Einheit aufbauend auf Modul , 1-3 gehalten, wird abschließend die Geschichte des eigenen Roboters programmiert.