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Hoher EU-Besuch und internationale Anerkennung für die TU Wien auf der Hannover Messe 2016

Eine ganze Reihe technischer Innovationen stellt die TU Wien diese Woche auf der Hannover Messe vor – das Interesse und die Fülle neuer Kontakte waren enorm.

Michael Harasek und Peter Heimerl von der TU Wien und EU-Kommissar Maros Sefcovic

Michael Harasek und Peter Heimerl von der TU Wien und EU-Kommissar Maros Sefcovic

Michael Harasek und Peter Heimerl von der TU Wien und EU-Kommissar Maros Sefcovic [1]

Michael Harasek und Peter Heimerl von der TU Wien und EU-Kommissar Maros Sefcovic [1]

Der TU-Messestand bei der Hannover Messe 2016

Der TU-Messestand bei der Hannover Messe 2016

Der TU-Messestand bei der Hannover Messe 2016 [1]

Der TU-Messestand bei der Hannover Messe 2016 [1]

Die TU Wien präsentiert neue Konzepte für die Energieversorgung von morgen

Die TU Wien präsentiert neue Konzepte für die Energieversorgung von morgen

Die TU Wien präsentiert neue Konzepte für die Energieversorgung von morgen [1]

Die TU Wien präsentiert neue Konzepte für die Energieversorgung von morgen [1]

EU-Kommissar Maros Sefcovic (2.v.l.) am TU-Messestand

EU-Kommissar Maros Sefcovic (2.v.l.) am TU-Messestand

EU-Kommissar Maros Sefcovic (2.v.l.) am TU-Messestand [1]

EU-Kommissar Maros Sefcovic (2.v.l.) am TU-Messestand [1]

Gruppenbild des TU Wien-Teams mit Irene Braunsteiner von der WKO

Gruppenbild des TU Wien-Teams mit Irene Braunsteiner von der WKO

Gruppenbild des TU Wien-Teams mit Irene Braunsteiner von der WKO [1]

Gruppenbild des TU Wien-Teams mit Irene Braunsteiner von der WKO [1]

Die Hannover Messe gilt als die bedeutendste Industriemesse der Welt. Das Interesse am Messestand der TU Wien war bereits am ersten Tag sehr groß – Highlight des Tages war der Besuch von Maros Sefcovic, Vizepräsident der EU-Kommission. Sefcovic, der in der Kommission für die Energieunion zuständig ist, besuchte nur einige wenige der insgesamt 1 600 Aussteller im Bereich Energy, um sich über die neuesten Ansätze für das europäische Energiesystem der Zukunft zu informieren. Vom Transport von alternativ erzeugtem Wasserstoff über herkömmliche Gastnetze sowie dem radikal neuen Ansatz zur Realisierung von Smart Grids - beides Innovationen der TU Wien - zeigte er sich besonders beeindruckt.

Weiters erfreute sich die TU Wien eines regen Interesses von Firmen an den ausgestellten Neuheiten, vor allem in den Bereichen Windkraftturbinen, Motorenbau, Beschichtungstechnik, Renewable Energy sowie Engineering – u.a. aus Deutschland, Schweiz, den Niederlanden, bis zu China, Südafrika und USA - sowie von international renommierten Forschungseinrichtungen, von Colorado bis Singapur, über den Besuch von Journalistinnen und Redakteuren aus den USA (Washington Post), Deutschland und Österreich.

Auch für die Pflege von Beziehungen zu bestehenden Kooperationspartnern bietet die Hannover Messe einen idealen Rahmen, kann man doch anhand der Exponate die Möglichkeiten neuer Techniken rasch erörtern und begreifen. So zeigte sich Dr. Raimund Ratzi, Innovationsmanager des jahrzehntelangen TU-Partners Miba, von mehreren der erstmals präsentierten Neuheiten der TU Wien sehr beeindruckt. Bei einigen ging es auch schon um konkrete Anwendungen und die praktische Umsetzung.

Peter Heimerl, Stabstelle Forschungsmarketing der TU Wien, der diesen Messeauftritt leitet, zieht ein zufriedenes Zwischenresümee: „Bereits der erste Tag hat gezeigt, dass sich der enorme Aufwand lohnt, den eine solche Messepräsenz erfordert.“ Die Bedeutung des Innovationsstandortes Österreich und insbesondere des Forschungsstandortes Wien wird in der Industrie weltweit wahrgenommen und findet sichtbar Anerkennung.

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Rückfragehinweis:
Dipl.-Ing. Peter Heimerl
Stabstelle Forschungsmarketing
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien
T: +43-664-605883320
forschungsmarketing@tuwien.ac.at


Die TU Wien auf der Hannover Messe – zum Nachlesen:

Unsere Stromnetze brauchen einen Paradigmenwechsel

Wasserstoff macht das Erdgasnetz grüner

Power-to-Gas für flexible Energiespeicherung

Neue Betonturm-Bauweise für Windräder

Mehr Platz für die Sonne

Sensorlose Magnetlager – für höchste Dynamik bei geringen Systemkosten

Sensorlose Regelung für Reluktanz- und Permanentmagnet-Synchronmotoren

Inline- Qualitätskontrolle für Beschichtungsprozesse | Ein Laser-Blick auf ultradünne Schichten

TU Wien entwickelt Spritzgussverfahren für Aluminium-Legierungen

REProMag Ressourceneffiziente Produktion von Selten-Erd-Magneten

Polymere für hochpräzise und hochfeste Produkte aus 3D-Druck


Die anderen Innovationen am Gemeinschaftsstand der TU Wien – der im Bereich EnergyEfficiency, in Halle 27 angesiedelt ist – sind:

• Die Nutzung von Überschussstrom für Elektrolyse und Methanisierung zur Verdoppelung der Produktion von Biogasanlagen
• Die einzigen, höchst energieeffizienten Synchronmotoren, die ohne Einsatz von Seltenerdmetallen oder mit Permanentmagneten realisiert werden können und ohne fehleranfällige Sensorik auskommen
• Das einzige Magnetlager für höchste Dynamik bei geringen Systemkosten, das wartungsfrei und sensorlos funktioniert
• Die ersten Bauteile aus Seltenerd-Magneten mit komplexen Geometrien, die im Pulverspritzguss (MIM) produziert wurden
• Die ersten Polymere für hochpräzise und hochfeste Produkte aus 3D-Druck – in der Qualität von Polymer-Spritzguss

Neben diesen Innovationen am großen Gemeinschaftsstand der TU Wien werden auch Produkte und Dienstleistungen von Absolventen bzw. aus Instituten der TU Wien im Rahmen der YoungTechEnterprises vorgestellt – die TU Wien ist neben Halle 27–L41 also auch in Halle 3–A02 und –B40 präsent:
• ecosio präsentiert Elektronischen Datenaustausch (EDI), der Unternehmen für Industrie 4.0 und flexibles Supply-Chain-Management fit macht.
• dwh GmbH – Deep Industry 4.0: dwh macht Systeme für Industrie 4.0 mittels Deep Neuronal Networks intelligenter und rascher selbst lernend.  
• KON Chemical Solutions gewinnt Wertstoffe aus Erzen, Nebenprodukten und Reststoffen und bietet Lösungen für Fe, Al, Ti, Si und CRMs.
• Heliofloat bietet die ersten schwimmende Plattformen in Leichtbau, beispielsweise für PV- oder Entsalzungsanlagen, die auch bei hohem Wellengang stabil schwimmen.
• Mit TU-Jumpcube können Besucher_innen den spannenden Raumflug „Mission TU Mars“ antreten.

 

[1] Fotos: Tibor Rauch