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femTUme – ein Netzwerk stellte sich vor

Am 12. Jänner machte das junge Frauennetzwerk femTUme der Fakultät für Maschinenbau und Betriebswissenschaften an der TUW mit einem Vernetzungskongress auf sich aufmerksam.

Gruppenbild der femTUme-Congress-Teilnehmerinnen im Veranstaltungsraum TUtheSky. Screen im Hintergrund.

© TU Wien

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Gruppenfoto mit zehn Frauen auf einer Terrasse.

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femTUme women's network

Frauen haben nicht den gleichen Zugang zu informellen Netzwerken wie Männer. Diese Tatsache ist eine der Ursachen, die weibliche Karriereverläufe bremsen. Auf der Fakultät für Maschinenbau und Betriebswissenschaften der TU Wien hat sich eine Gruppe von Frauen dazu entschlossen ein Netzwerk zu gründen: femTUme. Vorbild dafür ist das TUW-Schwesternetzwerk femChem, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster der Fakultät für Technische Chemie. Am 12. Jänner war es soweit: femTUme veranstaltete ihren ersten Kongress, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, bei dem Wissenschaftlerinnen die Gelegenheit ergriffen, ihre Forschungsgebiete vorzustellen, zu diskutieren und zu netzwerken. TUW-Rektorin Sabine Seidler eröffnete den wissenschaftlichen wie informellen Austausch im Veranstaltungssaal TUtheSky.

femTUme – Technikerinnen sichtbar machen

femTUme ist gekommen, um Frauen zu unterstützen – solange, bis es nicht mehr nötig ist“, so eingangs Viktoria Illyés. Dass dies notwendig ist, belegen Zahlen: So beträgt an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften der Anteil der Professorinnen 10 Prozent, der Anteil an Studentinnen sei im Maschinenbau etwa gleich, bemerkte Dora Zagorac von femTUme im ersten Kurzvortrag des Kongresses. Und sie nannte eine weitere interessante Zahl: Studien zeigten, dass es ein Minimum von 30 Prozent eines unterrepräsentierten Geschlechts brauche, um die Art und Weise der Kommunikation einer Gruppe zu verändern.

Vielfalt der Themen

Die Vorträge ermöglichten einen Einblick in die Weite der Themen, an denen an der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften geforscht wird. 17 Wissenschaftlerinnen jeden Alters und jeder Karrierestufe präsentierten ihre Arbeit im Rahmen von vier Blöcken: „Social Science & Engineering“, „3D-Bioprinting“, „Energy Systems“ und „Material Science“ veranschaulichte die beeindruckende Vielfalt der weiblichen Beiträge für Wissenschaft und Gesellschaft.

Netzwerke pflegen

Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr: Sich Zeit fürs Netzwerken nehmen. Denn es hat sich gezeigt, dass Netzwerke mehr zu einem positiven Karriereverlauf beitragen, als exzellente wissenschaftliche Leistung, so Dora Zagorac von femTUme. Dem Netzwerken haben die Organisatorinnen dann auch im Anschluss an den Kongress großzügig Zeit eingeräumt. Die anwesenden Frauen haben die Gelegenheit gerne wahrgenommen.

Was bringt die Zukunft?

Schon zu Beginn konnte aufgrund der zahlreichen Anmeldungen ein positives Fazit gezogen werden. Die vielen zufriedenen Gesichter der Zuhörerinnen bestätigten das Organisationsteam in ihrem Eindruck, dass der erste FemTUme-Kongress ein voller Erfolg war. Dementsprechend ist der zweite Kongress für nächstes Jahr bereits geplant!

femTUme ist ein berufliches und wissenschaftliches Frauennetzwerk der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften an der TU Wien. Es wird ehrenamtlich geführt und sowohl vom Dekanat als auch vom Rektorat der TUW unterstützt.
Infos:
https://www.tuwien.at/mwbw/dekanat/femtume