Institutsexkursion 2017, 09.05.2017

Den zweiten Tag begannen wir mit einem Besuch des Musée Lumière. Dort erfuhren wir von den Brüdern Lumière und ihrer Erfindung der Kinematografie. Als sie das Kino (bewegte Fotografie) entwickelten, wollten sie, dass es für alle zugänglich ist.

Foto einer 360° Aufnahme der Brüder Lumiere

© Dagmar Fischer

Während dieses Prozesses entwickelten sie mehrere zusätzliche Techniken der Fotografie (360°-Panorama) und des Filmemachens (Filmstreifenkamera).

Foto des 1903 von den Brüdern Lumiere patentiertem farbfotografisches Verfahren, das Autochrome Lumiere

© Dagmar Fischer

1903 patentierten sie ein farbfotografisches Verfahren, das Autochrome Lumiere. Während eines Großteils des 20. Jahrhunderts war die Firma Lumière ein bedeutender Hersteller von Fotoprodukten in Europa, aber der Markenname Lumière verschwand nach der Fusion mit Ilford vom Markt.

Foto von Dagmar Fischer und Ernst Kozeschnik, die ein 3D Foto ansehen

© Aurelie Jacob

Auch 3D-Fotos konnten wir bewundern.

Foto der Kathedrale Lyon

© Aurelie Jacob

Nach dem Besuch des Musée Lumière ging es zum Sightseeing nach Lyon.

Foto unserer Gruppe während des Vortrags bei LafargeHolcim

© Dagmar Fischer

Am Nachmittag besuchten wir mit LafargeHolcim, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, dem Weltmarktführer für Betonproduktion, das erste Unternehmen unserer Tour durch Frankreich. In der Nähe von Lyon betreibt LafargeHolcim ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, in dem nach besserem Beton für spezifische Anwendungen gesucht wird. Leider durften wir innerhalb des Forschungszentrums nicht fotografieren, weshalb wir nur berichten können, was wir gesehen haben.

Gruppenfoto vor der Fa. LafargeHolcim

© Dagmar Fischer

Wir waren ziemlich beeindruckt von den verschiedenen Arten von Beton, die man herstellen kann. Wir sahen Beton für I-Träger, Beton für Fassaden oder Beton für die Wärmedämmung von Gebäuden. Wir haben Beton in allen möglichen Farben gesehen, für Böden, Wände oder auch für „grüne Wände“, sodass dort Pflanzen wachsen können. Und schließlich ein Labor im Industriemaßstab, in dem die verschiedenen Betonsorten gemischt und getestet werden können. Alles in allem sehr beeindruckend und meist neu für Maschinenbauer und Materialwissenschaftler, die wir sind.

Foto von der Zugfahrt nach Arles

© Dagmar Fischer

Danach ging es mit dem Zug (leider nicht mit dem versprochenen TGV) nach Arles. Die Zeit wurde von den Kollegen unterschiedlich genutzt, mal zum Arbeiten, mal zum Spaß haben.

Foto von der Zugfahrt nach Arles

© Dagmar Fischer

Foto von Arles bei Nacht

© Ernst Kozeschnik

Ankunft in Arles um 22 Uhr, Arles bei Nacht.

Foto vom Amphitheater in Arles bei Nacht

© Dagmar Fischer