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Zemanek-Preis geht an zwei TU-Absolventen

Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) verleiht alle zwei Jahre den Heinz Zemanek-Preis für herausragende Forschungsarbeiten der Informatik und fachverwandter Bereiche. Der erstmals in zwei Kategorien ausgeschriebene Preis ging heuer an zwei Absolventen der TU-Fakultät für Informatik.

v.l.n.r.: Kappel, Samer, Reiter, Hauer, Zemanek

v.l.n.r.: Kappel, Samer, Reiter, Hauer, Zemanek

In der Kategorie A wurde die Dissertation von Dr. Marko Samer mit dem Titel "Reasoning about Specifications in Model Checking", in der Kategorie B die Habilitation von Doz. Dr. Helwig Hauser mit dem Titel "Generalizing Focus+Context Visualization" ausgezeichnet.

Marko Samer verfasste seine Dissertation am Institut für Informationssysteme. Im Zentrum seiner Arbeit steht die praxiserprobte Verifikationstechnik „Model Checking“. Model Checking ist ein aktuelles Forschungsgebiet der Informatik im Schnittbereich zwischen Grundlagenforschung und Anwendung und wurde mittlerweile von führenden Industrieunternehmen, wie etwa Intel, IBM, Microsoft und Siemens, als Schlüsseltechnologie erkannt.

Helwig Hauser habilitierte am Institut für Computergraphik und Algorithmen und ist wissenschaftlicher Leiter des Kplus-Kompetenzzentrums für Virtual Reality und Visualisierung (VRVis). Seine Arbeit beschäftigt sich mit neuen graphischen Darstellungsmöglichkeiten, die besonders bei der Visualisierung großer Datenmengen detaillierte Einblicke ermöglichen und gleichzeitig den BenutzerInnen den Blick für Zusammenhänge weiter erhält.

Die Preise wurden im Rahmen der Konferenz "Semantics 2006" von der Juryvorsitzenden Professorin Gerti Kappel gemeinsam mit Professor Heinz Zemanek überreicht.