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Weblogs für alle!

Gemeinsam mit der Agentur Knallgrau bietet die Technische Universität (TU) ab diesem Semester unter http://twoday.tuwien.ac.at allen TU-Angehörigen Weblogs an.

Wien (TU). - Lange Zeit wurden Weblogs mit "Tagebüchern im Internet" gleichgesetzt. Weblogs können jedoch viel mehr sein, wie ein nun gestartetes Projekt an der Technischen Universität (TU) Wien zeigt. Mit Beginn dieses Wintersemesters können über 15.000 StudentInnen und 2.500 MitarbeiterInnen Weblogs (kurz: Blogs) auf Basis der Softwareplattform twoday.net führen. In seiner Größenordnung und durch die tiefe Integration in die Infrastruktur der TU ist dieses Projekt international richtungsweisend. Eine Begleitung und Weiterentwicklung auf Basis angewandter Forschung ist geplant. Initiiert wurde dieses Projekt der TU Wien vom Zentralen Informatikdienst (ZID) und der Agentur Knallgrau, die auch Betreiber der Weblog Plattform

www.twoday.net, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

ist. Großzügig unterstützt und ermöglicht wird dieses Projekt vom Generalsponsor dieses Projekts, der mobilkom austria.

In der modernen Bildung spielen Elemente wie selbstgesteuertes Lernen sowie Lehre unterstützt durch Neue Medien eine große Rolle. Die weltberühmten Universitäten von Harvard und Stanford in den USA, setzen Weblogs seit über einem Jahr ein und stellen Studierenden und WissenschafterInnen Weblogs zur Verfügung. Die Erfahrungen sind vielversprechend.

Ztl.: Wozu Blogs an der TU gut sind

In der Anwendung von Weblogs im akademischen Alltag gibt es mehrere Nutzungsszenarien: Vortragende können ihre Kurse einfach für StudentInnen im Netz abbilden. Sie posten Termine, sinnvolle Links und Hinweise, die Powerpointpräsentationen aus den Vorlesungen oder kommunizieren die Lehrveranstaltung betreffende Inhalte. WissenschafterInnen können natürlich auch Ihre Forschungsarbeit dokumentieren. Publikum sind dann nicht nur die Studierenden sondern die weltweite Scientific Community. Das entkräftet den "Elfenbeinturm"-Vorwurf und liefert wertvolles Feedback aus aller Welt. So hat z.B. auch jenes TU-Team, das im Februar in Südafrika zwei soziale Bauprojekte realisierte, seine Arbeitsfortschritte via Blog tagesaktuell dokumentiert.

Studierende können ihr gesamtes Studienleben via Weblog abbilden und damit den Ausbildungsweg sehr realitätsnah dokumentieren. Wichtige Inhalte werden für StudienkollegInnen festgehalten. In bestimmten Seminaren oder Lehrveranstaltungen können Gruppen ihr Projekt bequem über ein Weblog managen, indem sie es als zentrale Kommunikationsplattform nutzen. Studentische Vereine und Gemeinschaften können ein Weblog als Homepage einsetzen (vgl. z.B.

www.fachschaftarchitektur.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

). Eine ausführliche Aufbereitung zu diesem Thema findet sich auf dem Weblog Portal der TU Wien unter

twoday.tuwien.ac.at/hilfe/topics/Wozu+Weblogs/, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster



Ztl.: Was sind Blogs?

Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Website mit einigen Besonderheiten. So steckt hinter einem Weblog eine umfangreiche Software, die es jedem PC User ermöglicht, auf einfachste Weise Inhalte im Internet per Knopfdruck zu publizieren. Spezielle Kenntnisse (z.B. HTML) sind nicht mehr notwendig. In den meisten Fällen muss auch keine Software installiert werden, denn Weblogs werden via Internet-Browser bedient. In einem Weblog gibt es immer eine einheitliche Struktur, der letzte Beitrag steht ganz oben. Alle älteren Beiträge folgen in chronologischer Reihenfolge. Jedes Weblog enthält auch noch Module wie Kategorien, Kommentare, einen Kalender, Bilderalben oder Friendslists - auch "Blogroll" genannt. Da Weblogs meist von großen Diensten zur Verfügung gestellt werden, ist man auch immer Teil einer großen Community und findet rasch Gleichgesinnte. Durch die Einfachheit in der Handhabung werden Weblogs sehr häufig mit Inhalten befüllt, oft mehrmals pro Woche. Seit einem Jahr werden auch Schnittstellen zu Handies angeboten und dadurch "bloggen" via SMS und MMS ermöglicht.

Entstanden sind Weblogs, das Wort setzt sich zusammen aus "Web" für Internet und "Log" für Logbuch, in den 1990er Jahren in den USA. Gegen Ende des Jahrzehnts gab es die ersten kommerziellen Anbieter und heute gibt es in den USA rund 2,5 Mio. Menschen die ein Weblog betreiben.

Links:

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twoday.net, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster


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Rückfragehinweise:
Mag. Dieter Rappold
Knallgrau New Media Solutions GmbH
[T] +43/(0)1/522 76 37
[E] dieter.rappold@knallgrau.at

Mag. Werner F. Sommer
Technische Universität Wien
Pressesprecher
[A] A-1040 Wien, Operng. 11 (DF0506)
[T] +43/(0)1/58801-41020
[F] +43/(0)1/58801-41093
[M] +43/(0)699/10254817
[E]

werner.sommer@tuwien.ac.at


[W]

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