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TU Wien International – Strategiekonzept - Global Strategy 2013+

Internationalisierung am Ball: An der TU Wien werden internationale Aktivitäten in Lehre und Forschung anhand eines neu erstellten Strategiekonzepts erstmals strategisch kanalisiert.

Globus

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Das Rektorat hat 2013/14 in Zusammenarbeit mit den Organisationseinheiten International Office, EU- Forschungssupport, Büro für Öffentlichkeitsarbeit sowie mit den Fakultätsbeauftragten für Internationales und in Abstimmung mit den Dekanen, den Studiendekanen und den Fakultäten ein neues Internationalisierungskonzept erarbeitet. Mit Hilfe von "TU Wien International" sollen in den nächsten Jahren internationale Aktivitäten in Lehre, Forschung und Dienstleistung strategisch gelenkt werden. Finanzielle und personelle Ressourcen werden in einem stärkeren Maße entlang der getroffenen Zielsetzungen eingesetzt.

Hintergrund
Die TU Wien berücksichtigt damit die nationale FTI-Strategie der Bundesregierung1, schließt sich mit diesem Strategiekonzept europäischen universitätspolitischen Entwicklungen an und kann Ressourcen lenkend einsetzen. "TU Wien International" ist eine Ergänzung des Entwicklungsplans 2013+ und ist in den Leistungsvereinbarungen 2013-2015 verankert.

Internationalisierung lebt vom persönlichen Engagement
Internationalisierung ist nicht Selbstzweck, sondern Teil einer gesamtuniversitären Strategie und dient der Qualitätssteigerung in Forschung und Lehre. Die Qualität von internationalen Kooperationen steht und fällt mit dem persönlichen Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an der TU Wien!
 
Die Zielsetzung und der Aufbau von  TU Wien International
Ausgehend von vier strategischen Leitsätzen und davon abgeleiteten Zielen, enthält das Strategiepapier einen konkreten Maßnahmenkatalog des Rektorats und der Fakultäten. Damit wird im Rahmen der Vielfalt von internationalen Aktivitäten ermöglicht, grundlegende Richtungsvorgaben einzuhalten und bewusste Akzente zu setzen. Zudem werden Schnittstellen zu den Aufgabenbereichen der Fakultäten definiert.

Gegenstand steuernder Maßnahmen sind vor allem der Abschluss bilateraler Universitätspartnerschaften unter Berücksichtigung regionaler und thematischer Schwerpunktsetzungen, die Sicherung eines attraktiven, interkulturellen Lehr- und Forschungsumfeldes an der TU Wien, die Förderung der Mobilität von Studierenden, Lehrenden und Forschenden sowie die Entwicklung geeigneter Marketingstrategien zur Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit und gezielten Anwerbung der "besten Köpfe".

Die vier strategischen Leitsätze

  1. Die TU Wien richtet ihre internationalen Austauschbeziehungen mit exzellenten Hochschulen nach strategischen Gesichtspunkten aus.
  2. Die TU Wien sichert durch die Schaffung eines attraktiven, interkulturell geprägten Forschungs- und Studienumfeldes ihre Möglichkeiten zur planvollen Anwerbung von qualifizierten Studierenden, Nachwuchswissenschaftlern, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Professoren, Professorinnen aus dem Ausland.
  3. Die TU Wien fördert die Auslandsmobilität ihrer Studierenden, Nachwuchswissenschaftler, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Professoren, Professorinnen.
  4. Die TU Wien strebt eine  Verbesserung ihrer internationalen Sichtbarkeit und des Auslandsmarketings an.

Operative Leitlinien begleiten die Umsetzung
Damit die Umsetzung der ausformulierten Maßnahmen des Rektorats und der Fakultäten auch gewährleistet werden kann, werden ab dem Herbst 2014 operative Leitlinien ausgearbeitet. In diesen sollen die Maßnahmen nach Prioritäten geordnet und mit einem Umsetzungsplan versehen werden.

TU Wien International – Strategiekonzept - Global Strategy 2013+

Kontakt
Vizerektorat für Lehre: Mag. Rosmarie Nigg, rosmarie.nigg@tuwien. ac.at; T: +43-1-58801-41139
International Office: Mag. Andreas Zemann, andreas.zemann@tuwien.ac.at; T: +43-1-58801-41552

 

1 Potenziale ausschöpfen, Dynamik steigern, Zukunft schaffen. Der Weg zum Innovation Leader. Strategie der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation, Wien März 2011                                                                                                 


Foto: © piai/fotolia