News

TU Wien @ IDCC24 Workshop: Die Zukunft der Datenmanagementplanung

Tomasz Miksa und Derek Molnar vom Zentrum für FDM haben einen aktiven Beitrag zum Workshop “Elevating data management planning: Interoperability of RDM services through machine-actionability” geleistet.

Auf dem Foto ist rechts der Vortragende am Rednerpult, links die auf die Wand projezierte Präsentation zu sehen.

© Tomasz Miksa

Derek Molnar bei seiner Präsentation über das Open-Source-Tool DAMAP.

Der Workshop fand am 19. Februar 2024 in Edinburgh, Großbritannien, statt. Er war Teil der International Digital Curation Conference (IDCC24). Thematisch standen sowohl allgemeine Entwicklungen als auch konkrete Umsetzungen auf dem Programm.

Zehn Prinzipien für maschinell-verarbeitbare DMPs (maDMPs)

Nach der Vorstellung des Papers Ten principles for machine-actionable data management plans, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster aus dem Jahr 2019 durch Tomasz Miksa, den Autor der Veröffentlichung und Co-Vorsitzenden des Workshops, diskutierten die Teilnermer_innen die einzelnen Grundsätze im Rahmen eines World Cafés. Ziel war es, herauszufinden, inwieweit die Prinzipien heute noch zutreffen und wo die Community Fortschritte in Richtung einer verbesserten Maschinenverwertbarkeit von DMPs macht. Das Ergebnis war ein allgemeiner Konsens darüber, dass die Grundsätze auch fünf Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung noch Gültigkeit haben.

DAMAP, die österreichische Lösung für maDMPs

Anschließend hat Derek Molnar, der DAMAP-Community-Manager, das Open Source Tool DAMAP vorgestellt. Er hat erklärt, dass DAMAP aus der Zusammenarbeit österreichischer Universitäten entstanden ist und aufgezeigt, inwieweit das Tool die zehn Prinzipien für maschinell verarbeitbare DMPs unterstützt. Gemeinsam mit den Betreiber_innen anderer DMP-Tools wie Argos, DMP Tool, DMP OPIDoR, Data Stewardship Wizard und DMPonline hat Derek zur Diskussion über den Fortschritt bei der Einführung von maschinell bearbeitbaren DMPs beigetragen.

DMP Tool-Repositorium-Integration

Diskutiert wurden auch die Möglichkeiten, wie DMP- und FDM-Plattformen miteinander verbunden werden können, um einen Mehrwert für Forschende und andere Interessengruppen zu erzielen. Die Teilnehmer_innen hatten die Gelegenheit, ihre Erwartungen an DMP-Tools als User-Stories zu formulieren. Dieser Input ist sowohl für das OSTrails-Projekt, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster, bei dem die TU Wien die technische Leitung hat, als auch für die Roadmap der DAMAP-Entwicklungen im Rahmen des Projekts Shared RDM Services and Infrastructure, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster relevant.

Salzburg-Manifest über maDMPs

Zum Abschluss des Workshops hat Tomasz Miksa – diesmal in der Rolle des Co-Vorsitzenden der beiden RDA-Gruppen Active DMPs Interest Group und der DMP Common Standards Working Group - das Salzburger Manifesto on maDMPs, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster präsentiert. Im Manifest verpflichtet sich die DMP-Community, gemeinsam an der Förderung und Nutzung von maschinell verarbeitbaren DMPs und DMP-IDs zu arbeiten.

Kontakt

TU Wien
Zentrum für Forschungsdatenmanagement
Favoritenstraße 16 (DG), 1040 Wien

research.data@tuwien.ac.at