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TU-Doppelerfolg beim "Science Slam"

TU-Angehörige konnten sich gleich doppelt bei "Science Slams" - unkonventioneller, pointierter Wissenschaftskommunuiaktion – durchsetzen.

Johanna Grames (l) und Sandra Kogler

Johanna Grames (l) und Sandra Kogler

Johanna Grames (l) und Sandra Kogler

Johanna Grames (l) und Sandra Kogler

Im Rahmen der "BeSt-Studieninfomesse" in der Wiener Stadthalle wurde am 7. März 2013 mit dem "Science Slam on Tour" eine Studienberatung der etwas anderen Art auf die Bühne gebracht. Der Vorjahressieger Lukas Sölkner (TU Wien) moderierte sie gemeinsam mit der 17-jährigen Schülerin Marina Kojic. Den Anfang machte das bereits Slam-erprobte Team der Byzanzforschung der ÖAW. Mit vollem darstellerischem Einsatz stellten sie ihre Fachrichtung vor und vermittelten den Reiz und die Perspektiven eines Byzantinistikstudiums. Arno Karrer von der Uni Klagenfurt legte mit anschaulichen Beispielen aus der Fußballwelt dar, warum "BWL mehr als nur Erbsenzählen" bedeutet. Peter Weinberger von der TU Wien sprach launig von den Herausforderungen und Glücksmomenten eines Chemiestudiums und argumentierte überzeugend, warum eine Universität "der beste Arbeitsplatz der Welt" sein kann. Ebenfalls von der TU Wien kam zum Abschluss Johanna Grames auf die Bühne und berichtete charmant und engagiert, wie aus der Erstreaktion "Mathe - na servas?!" durch Klischeeabbau und das gemeinsame Einarbeiten in ein faszinierendes Fachgebiet schließlich "Mathe? - Cool!" werden kann.

Am Abend stand in der Volkshalle des Wiener Rathauses der Themenkomplex erneuerbare Energien, Klimaschutz und Ressourcenschonung im Mittelpunkt. In Kooperation mit der Stadt Wien/MA 20 wurde aktuelle Forschung auf die Bühne gebracht. Vorjahres-Slam-Gewinner Christian Bertsch führte kompetent und charmant durch den Abend, Kurt Schmidinger von Future Food Österreich propagierte vegane Ernährungsalternativen und der Meteorologe Martin Schlatzer von der BOKU Wien berichtete über eine aktuelle Studie zu KlimawandelskeptikerInnen und deren Einfluss auf die Politik. Die Chemikerin Sandra Kogler von der TU Wien demonstrierte in einer - im doppelten Wortsinn - energiegeladenen Performance ihre Forschung zum Thema "Festoxidbrennstoffzelle" und zum Abschluss stellten Reinhard Haas und Georg Lettner (ebenfalls TU Wien) die Frage: "Strom von der Sonne: Hohe Kosten und Gefahr von Blackouts?". Anschließend hatte das Publikum zu entscheiden, wer die eigene Forschung am verständlichsten und unterhaltsamsten vermitteln konnte - und kürte nach hitzigen Diskussionen Sandra Kogler zum Slam Champion des Abends. Mit einem Buffet veganer Köstlichkeiten konnte der Abend genüsslich ausklingen.

 

 

 

Foto: © Science Slam