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Treventus gewinnt "EU - Nobelpreis"

Das TU-Spin-off Treventus Mechatronics GmbH konnte die Juroren wieder einmal überzeugen. Mit dem automatischen Buchscanner zum Einscannen von Büchern wurde Treventus auf der CeBIT in Hannover von EU-Kommissarin Viviane Reding mit dem European ICT Grand Price der Europäischen Union ausgezeichnet.

(v.l.n.r.): Christoph Hörmann - Markus Barth - Christoph Bauer - Christoph Bacher - Stephan Tratter

Christoph Hörmann, Markus Barth, Christoph Bauer, Christoph Bacher, Stephan Tratter (v.l.n.r.)

Christoph Hörmann, Markus Barth, Christoph Bauer, Christoph Bacher, Stephan Tratter (v.l.n.r.)

450 Einreichungen aus 30 europäischen Ländern bemühten sich um die Auszeichnung des ICT Grand Price der Europäischen Union,  welcher als Nobelpreis für die Branche Informationstechnologie und Telekommunikation gilt.

Von der Idee zur unternehmerischen Verwertung

Im Jahr 2003 traf Professor Zagler von der TU Wien mit einer Idee eines Buchscanners auf INiTS (www.inits.at), dem Universitären Gründerservice. Zusammen mit Frau Dr. Irene Fialka wurde begonnen an einer unternehmerischen Umsetzung zu arbeiten.

Zu allererst musste ein Team (Studenten der Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau) gefunden werden, dass nicht nur kompetent und Willens war den Sprung ins Unternehmertum zu wagen, sondern auch persönlich harmonierte, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. Dann ging es Schlag auf Schlag - Entwicklungsarbeit, Patentanmeldung, Industriepartner, erste Entwürfe eines Businessplans - all das wollte aber auch finanziert werden. Da war es schon hilfreich, dass der universitäre Inkubator INiTS von Anfang an hilfreich zur Seite gestanden ist. Aber auch Festo GmbH der Industriepartner der ersten Stunde hat hier ebenso wertvolle Hilfe geleistet.

Treventus besteht aus den Studenten (Dissertanten und Diplomanden) Christoph Bacher, Christoph Bauer, Christoph Hörmann, Markus Barth, Stephan Tratter sowie Prof. Wolfgang Zagler (Institut "integriert studieren") und hat für seinen ScanRobot™ bereits eine Reihe von Prämierungen erhalten.
Vizerektor Rammerstorfer freut sich mit dem Team und INiTS über den herausragenden Erfolg.

Über Treventus

Gegenstand des TU-Wien Spin-Offs ist die Entwicklung des ScanRobot™, ein modularer, vollautomatischer Buchscanner mit innovativer Blattwendeeinrichtung zur schonenden, kostengünstigen und effektiven Digitalisierung von gebundenen Dokumenten, wie z.B. Bücher, Hefte, Broschüren oder Zeitungen. Der modulare Aufbau des automatischen Buchscanners ScanRobot™ erlaubt die individuelle Anpassung an spezifische Kundenbedürfnisse. Er eignet sich sowohl für den Bibliotheks- und Archivbereich als auch als Hilfsmittel für Menschen mit motorischen oder visuellen Behinderungen. Bis zu 40 Seiten pro Minute können mit dem „Scanrobot“ bearbeitet werden.

Der Markteintritt mit dem automatischen Buchscanner ScanRobot™ ist für Sommer 2007 geplant. Es konnten bereits erste Kunden wie z.b. die UB-Innsbruck und die BSB (Bayerische Staatsbibliothek) aber auch Entwicklungspartner wie das GDZ (Göttinger Digitalisierungszentrum) gewonnen werden.

Kontakt:
Treventus Mechatronics GmbH
Phorusgasse 8
1040 Wien
Tel: 01-8903510
Fax: 01-8903510-15
office@treventus.com
www.treventus.com

Links : www.ict-prize.org, www.inits.at
English information: http://www.tuwien.ac.at/tu_vienna/news/march_19_2007/#c5088