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Technik für Menschen neu interpretiert

Offizielle Eröffnung des TU-Gebäudes Operngasse 11

Wien (TU). - Modern, intellektuell, funktionell, behindertengerecht und hell - so präsentiert sich das revitalisierte Gebäude in der Operngasse 11 im vierten Wiener Gemeindebezirk, das von der Bundesimmobiliengesellschaft für die TU Wien angekauft wurde. Fertiggestellt wurde es in nur neun Monaten Bauzeit (Jänner bis September 2003) - und das mit begrenzten Budgetmitteln. Weitere Besonderheit: die künstlerische Umsetzung des Mission Statements der TU Wien "Technik für Menschen - wissenschaftliche Exzellenz entwickeln und umfassende Kompetenz vermitteln" - als Graffiti im Stiegenhausbereich. Fazit: auf 3.700qm sollen sich Studierende und MitarbeiterInnen gleichermaßen wohlfühlen.

Warum Graffiti? In einem Haus, das Bildungszwecken dient, war es der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) wichtig, eine Kunstform einzubeziehen, die über dekorative Zwecke hinausgeht und die Gegenwart widerspiegelt. Nach Ansicht der BIG sollte es zumindest an Hochschulen gewünscht sein, eine Marke für offenes Denken und sehende Augen zu schaffen. Und das scheint gelungen zu sein.

Die offizielle Eröffnung des ehemaligen TU-Gebäudes erfolgt am 30. Oktober um 14:00 Uhr.

Eckdaten zum Umbau:
- Graffitikünstler: Aki Sakurai Karner/Fa. ICHIBAN
- Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft mbH, Neulinggasse 23, 1030 Wien
Projektleitung: Ing. Lukas Bruckner
- Nutzer: bmbwk vertreten durch die TU Wien
- Planung: Planung Architekt DI Zweymüller, 1010 Wien
- örtliche Bauaufsicht: Architekt DI Neumayer, 1190 Wien
- Statik: DI Zemler+Raunicher
- haustechnische Planung: htb-plan, 1230 Wien
dtn datenkommunikation, 2500 Baden
- Einrichtungsplanung: Architekt DI Kratschmer, 1040 Wien

Fotos in Druckqualität zum Download unter:

www.tuwien.ac.at/zv/pr/download_pa_46.shtml, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster