News

Projekt Forschung in der Lehre "Dachwerke der Hofburg"

Mit dem Sommersemester 2012 setzt das Fachgebiet 251.1 Baugeschichte :: Bauforschung ein über mehrere Semester angelegtes Projekt zur Erforschung und Dokumentation der "Dachwerke der Hofburg" fort.

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

1/2 Bilder

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

1/2 Bilder

Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg

Die Dachwerkskonstruktionen der Wiener Hofburg stellen einen noch vollständig unbekannten und nicht gehobenen bautechnikgeschichtlichen und architekturgeschichtlichen Schatz dar. Mit einer großen Anzahl von Beispielen ermöglichen sie eine exemplarische Darstellung der Entwicklung großer Dachwerke in Wien vom Spätmittelalter über die frühe Neuzeit, den Barock bis in das 19. und 20. Jahrhundert.

In einer gemeinsamen Initiative der TU Wien, des Bundesdenkmalamtes, der Burghauptmannschaft Österreich und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Hofburg-Projekt) sollen die Dachwerke der Hofburg in das Zentrum von Lehre und Forschung gestellt werden. Thema des Sommersemesters 2012 wird die Aufnahme, Vermessung, Analyse und Darstellung zweier barocker Dachwerke sein, der Winterreitschule (um 1720) und des Prunksaals / Westflügel (frühes 18. Jh.) sein. Aufgabe der Studierenden ist es, in Kleingruppen jeweils ein abgeschlossenes Dachsystem zeichnerisch darzustellen und in einer schriftlichen Arbeit zu beschreiben.

Das Semesterprogramm begleitet eine Reihe von Fachvorträgen zu den Themen "Dachwerkstypologien", "Vermessungstechniken", "Fügetechnik", "Dendrochronologie", "Statisches Verhalten von historischen Dachwerken".

Den Abschluss bildet eine Ausstellung der Arbeitsergebnisse des Sommersemesters in der Hofburg aus Anlass des "Tag des Denkmals" am 30. September 2012.

Anmeldung zur Teilnahme: gerold.esser@tuwien.ac.at

Verantwortlich: Univ.Ass. DI Dr. Gerold Eßer, Univ.Ass DI Irmengard Mayer, DI Gerald Eichinger, DI Hanna A. Liebich