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Praxis der Finanz- und Versicherungsmathematik - Studieren mit Praxisbezug

Nicht zuletzt durch die Finanzkrise der letzten Jahre gewinnt das Berufsbild der Finanz- und VersicherungsmathematikerInnen immer mehr an Bedeutung in der Praxis.

Großer Andrang beim Workshop

Großer Andrang beim Workshop

Großer Andrang beim Workshop

Großer Andrang beim Workshop

Hochkarätige Vortragende lieferten praxisnahes Wissen

Hochkarätige Vortragende lieferten praxisnahes Wissen

Hochkarätige Vortragende lieferten praxisnahes Wissen

Hochkarätige Vortragende lieferten praxisnahes Wissen

Die TU Wien bietet mit dem Studium der Finanz- und Versicherungsmathematik ein in Österreich einzigartiges Angebot, das als Vollstudium die gesamte theoretische Ausbildung zum/zur anerkannten AktuarIn (VersicherungsmathematikerIn) liefert. Als Überblick über die Anwendungsgebiete in der Praxis sowie als Weiterbildungsangebot fand Anfang März an der TU Wien der Workshop "Praxis der Finanz- und Versicherungsmathematik" statt. Der Festsaal war mit 180 TeilnehmerInnen bis auf den letzten Platz gefüllt. Hauptziel der Veranstaltung war es, eine Brücke zu schlagen zwischen der Ausbildung zum/zur Finanz- und VersicherungsmathematikerIn an der TU Wien einerseits und der Anwendung des Gelernten andererseits. Dementsprechend richtete sich die Veranstaltung nicht nur an Studierende der TU Wien, sondern auch als Weiterbildungsangebot an bereits in der Praxis tätige MathematikerInnen in der Finanz- und Versicherungsbranche, die dieses Angebot auch zahlreich annahmen.

Hochkarätige Vortragende aus diversen Anwendungsbereichen


Organisiert von der Forschungsgruppe "Finanz- und Versicherungsmathematik" des Instituts für Wirtschaftsmathematik versuchten dabei hochkarätige Vortragende - allesamt AbsolventInnen der Mathematik - aus allen Bereichen der Finanz- und Versicherungsmathematik den Studierenden der TU Wien einen Überblick über die Arbeitsbereiche in der Praxis zu geben. Neben den Präsidenten der Österreichischen Aktuarvereinigung (AVÖ, der Standesvertretung der Versicherungsmathematiker) und der europäischen Aktuarvereinigung konnten auch VertreterInnen der Versicherungs- und Bankenaufsicht (Finanzmarktaufsicht bzw. Österreichische Nationalbank) gewonnen werden, um das berufsständische und rechtliche Umfeld in der Praxis aus erster Hand darzustellen. Aus der Versicherungswirtschaft berichteten zahlreiche verantwortliche AktuarInne großer und kleiner Österreichischer Versicherungen über aktuelle mathematische Problemstellungen und internationale Entwicklungen und Herausforderungen für die Versicherungsmathematik. Ebenso wurde die Finanzmathematik von RisikomanagerInnen österreichischer Banken und Investmentfonds ausführlich behandelt. Als "Exot" konnte ein Vertreter der VERBUND-Austrian Power Trading AG auch zeigen, dass finanzmathematische Methoden selbst im Bereich der Energiewirtschaft und der Bepreisung auf den Energiemärkten zur Anwendung kommen.

Wachsende Bedeutung des Austausches zwischen Universitäten und Wirtschaft

"Gerade durch die ständig steigenden Anforderungen an Finanz- und VersicherungsmathematikerInnen, sowie die Weiterbildungsanforderungen für MathematikerInnen in der Praxis gewinnen Veranstaltungen wie dieser Workshop ständig mehr an Bedeutung und bieten eine einmalige Gelegenheit, den Wissensaustausch zwischen Universitäten und der Wirtschaft weiter voranzutreiben.", so Dr. Reinhold Kainhofer, Assistent an der TU Wien und Organisator des Workshops, sowie Mitglied des Arbeitskreises Ausbildung der Aktuarvereinigung Österreichs.

Webtipps:

Praxis der Finanz- und Versicherungsmathematik: http://www.fam.tuwien.ac.at/events/praxisFVM2010/
Forschungsgruppe Finanz- und Versicherungsmathematik: http://www.fam.tuwien.ac.at/

Weitere Informationen:

Dr. Reinhold Kainhofer
Institut für Wirtschaftsmathematik
TU Wien
Wiedner Hauptstr. 8-10, 1040 Wien
T +43-1-58801-10515
http://reinhold.kainhofer.com/