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"Phönix 2013"

LITHOZ GmbH, ein Spin-Off der TU Wien, wurde mit dem "Phönix 2013" ausgezeichnet.

v.l.n.r.: Dr. Johannes Homa, Dr. Sonja Reingruber und Dr. Karlheinz Töchterle

v.l.n.r.: Dr. Johannes Homa, Dr. Sonja Reingruber und Dr. Karlheinz Töchterle

v.l.n.r.: Dr. Johannes Homa, Dr. Sonja Reingruber und Dr. Karlheinz Töchterle

v.l.n.r.: Dr. Johannes Homa, Dr. Sonja Reingruber und Dr. Karlheinz Töchterle

"Um dem erfolgreichen Brückenschlag der Wissenschaft in die Wirtschaft eine Bühne und gleichzeitig Anreiz für weitere Initiativen zu bieten, haben wir den 'Phönix'-Preis ins Leben gerufen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei der Verleihung in der "Sky Lounge" der Wirtschaftskammer.

Nach 2012 zeichnete er zum zweiten Mal junge, innovative Unternehmensgründungen aus dem akademischen Bereich aus: Die Preise wurden in den Kategorien "Phönix für junge Spin-Off-Unternehmen" sowie "Phönix Frauen für innovative Unternehmerinnen" verliehen. Sie werden jeweils mit 10.000 Euro gefördert. "Diese jungen, innovativen Verwertungs-Spin-Offs belegen den erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer, der wesentlich zur Stärkung des heimischen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes beiträgt und oft ein wichtiger Motor für die regionale Entwicklung ist sowie wertvolle Arbeitsplätze schafft" so Töchterle.

TU-Gewinner LITHOZ

Dr. Johannes Homa nahm den Preis stellvertretend für sein Team entgegen.

Begründung der Jury: Lithoz definiert neu, was mit keramischen Werkstoffen machbar ist. Mit Hilfe der von Lithoz entwickelten und patentierten Keramik-3D-Drucktechnologie werden selbst hochkomplexe mechanische Baugruppen Schicht für Schicht aufgebaut. Anschließend werden daraus in einem Hochtemperaturofen voll funktionsfähige keramische Bauteile hergestellt. Diese Technologie hat großen Wert für vielerlei Branchen wie Medizintechnik, Dentalmedizin und Mechatronik. Lithoz entwickelt Spezialanwendungen für führende Unternehmen und beliefert bereits mehrere Kunden mit 3D-Druckmaschinen und Druckmaterialien. Damit ist Lithoz ein hervorragendes Beispiel für die erfolgreiche Verwertung von Forschungsergebnissen österreichischer Universitäten und Hochschulen.

"Phönix Frauen" ging an ein junges Spin-Off Unternehmen, an deren Gründung Frauen maßgeblich beteiligt waren: XIBER Science GmbH (Ausgründung der Medizinischen Universität Wien).


Bild: © Willy Hasligner