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Neues Mitglied in der ÖAW: Josef Eberhardsteiner

Am 24. April wurde Dekan Josef Eberhardsteiner zum korrespondierenden Mitglied im Inland der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) gewählt.

Josef Eberhardsteiner

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Josef Eberhardsteiner

Josef Eberhardsteiner

Prof. Josef Eberhardsteiner schloss 1983 sein Bauingenieurstudium an der TU Wien ab. Seit dieser Zeit ist er am Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen tätig. Nach einem theoretisch/numerisch ausgerichteten Doktoratsstudium wandte er sich 1989 der experimentellen Werkstoffmechanik zu. Er wurde 1992 zum Leiter des Institutslabors bestellt, seine experimentelle Forschungstätigkeit mündete 2001 in der mit „Mechanisches Verhalten von Fichtenholz – Experimentelle Bestimmung der biaxialen Festigkeitseigenschaften“ betitelten Habilitationsschrift. Im November 2003 wurde er zum Vorziehprofessor für das Fach „Werkstoff- und Struktursimulation im Bauwesen“ an der TU Wien ernannt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem jungen Forschungsgebiet der so genannten Mehrskalenmodelle führte unter anderem zum Aufbau des Labors für Mikro- und Nanomechanik biologischer und biomimetischer Werkstoffe, welches er seit 2004 gemeinsam mit Prof. Philippe Kurt Zysset von der Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften leitet. Sein großes Engagement bei der Organisation von internationalen wissenschaftlichen Konferenzen kann als sein berufliches Steckenpferd gesehen werden. Privat gilt sein Interesse allem rund um Apple, einschließlich dem erst kürzlich erworbenen iPhone.

Von 2004 bis 2007 war er Vorstand des Instituts für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen sowie Stellvertretender Studiendekan der Fakultät für Bauingenieurwesen. Mit 1. Jänner 2008 wurde er zum Dekan dieser Fakultät bestellt. Als wesentliche Ziele für seine neue Aufgabe sieht er die Fokussierung und teilweise Neuausrichtung der Forschungsaktivitäten der Fakultät, die Forcierung interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeiten sowie eine Intensivierung der fakultätsinternen Kommunikation, um damit einen gemeinsamen erfolgreichen Weg in die Zukunft sicherzustellen.

Hintergrundinformation ÖAW
Gemäß ihrem gesetzlichen Auftrag, die Wissenschaft in jeder Hinsicht zu fördern, und im Bewusstsein ihrer gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verantwortung unterstützt und betreibt die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) anwendungsoffene Grundlagenforschung.

Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland bilden einen viele Disziplinen umspannenden Wissenspool zum Vorteil der gesamtwissen-schaftlichen Entwicklung. In allen ihren Aktivitäten ist die ÖAW national, EU-weit und international mit universitären und außeruniversitären Partnern eng vernetzt.

Die Gelehrtengesellschaft leistet einen maßgeblichen Beitrag zu einer leistungsstarken österreichischen Wissenschaft. Sie berät Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in wissenschaftlichen Fragen und informiert die interessierte Öffentlichkeit über bedeutende wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Akademiemitglieder bringen ihre vielfältige Expertise in die Aktivitäten der ÖAW ein.

Die ÖAW setzt Impulse, indem sie neue, zukunftweisende Forschungsbereiche aufgreift. Wissenschaftliche Qualität, Innovationspotenzial und Nachhaltigkeit sind die Hauptkriterien für das Forschungsprofil der ÖAW. Als Centers of Excellence müssen sich die Forschungseinrichtungen der ÖAW im internationalen Wettbewerb anhand regelmäßiger Evaluationen bewähren.

Mit Stipendien fördert die ÖAW wissenschaftliche Talente in Programmen, die ausschließlich den Standards der internationalen Scientific Community verpflichtet sind, und bietet somit außergewöhnlich qualifizierten Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforschern die Chance, wissenschaftliche Expertise zu entwickeln. Mit der Vergabe von Preisen zeichnet die ÖAW hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus.