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Molekülstrukturen: So sieht’s aus!

Das TU-Spinoff "Waltzing Atoms" entwickelt Software zur Visualisierung von Molekülen. Sie kann problemlos in Microsoft-Dokumente integriert werden.

Cresol purple - Waltzing Atoms stellt viele unterschiedliche Moleküle übersichtlich dar.

Cresol purple - Waltzing Atoms stellt viele unterschiedliche Moleküle übersichtlich dar.

Cresol purple - Waltzing Atoms stellt viele unterschiedliche Moleküle übersichtlich dar.

Cresol purple - Waltzing Atoms stellt viele unterschiedliche Moleküle übersichtlich dar.

Ganz einfach lässt sich Waltzing Atoms in gewohnten Office-Programmen nutzen.

Ganz einfach lässt sich Waltzing Atoms in gewohnten Office-Programmen nutzen.

Ganz einfach lässt sich Waltzing Atoms in gewohnten Office-Programmen nutzen.

Ganz einfach lässt sich Waltzing Atoms in gewohnten Office-Programmen nutzen.

"Während meines Doktorats an der TU Wien hat mir genau so etwas gefehlt", sagt Philipp Wissgott. "Ein Tool, mit dem man bei Vorträgen Molekül- oder Kristallstrukturen darstellen und nach Belieben drehen kann – das erleichtert das Verständnis oft ganz gewaltig."

Was lag also näher, als nach der Dissertation diese Marktlücke zu schließen? Gemeinsam mit Kollegen gründete Philipp Wissgott das TU-Spinoff "Waltzing Atoms", entwickelt wurde eine einfache Möglichkeit, verschiedenste chemische Strukturen interaktiv darzustellen. Das Programmtool kann in Office 365 eingebunden werden.

Molekülbilder für die perfekte Präsentation
Wenn man dreidimensionale Strukturen auf einem zweidimensionalen Bild wiedergeben möchte, geht zwangsläufig etwas verloren. "Es ist schon erstaunlich, wie viel plastischer und realer ein Molekül wirkt, wenn man es während dem Vortrag in aller Richtungen rotieren kann", meint Philipp Wissgott. "Waltzing Atoms ist so etwas wie ein interaktives Fenster zur dreidimensionalen, molekularen Welt."
Man bettet ein bestimmtes Molekül oder eine Kristallstruktur einfach als eigenes Fenster in eine PowerPoint-Präsentation oder Excel-Tabelle ein und erhält eine 3D-Darstellung, die man mit der Maus ganz einfach drehen oder zoomen kann. Beim neuerlichen Öffnen der Datei findet man das Molekül genau in derselben Position wieder.

Derzeit können mit dem "Waltzing Atoms Molekülbetrachter" Moleküle aus der PubChem Datenbank integriert werden. Das Team von Waltzing Atoms arbeitet aber gerade daran, beliebige Strukturen im mol- und cif-Format darstellen zu können. "Das wäre dann das ultimative Tool zur Darstellung von chemischen Strukturen in Vorträgen und Vorlesungen", sagt Co-Founder Klemens Senn (ebenfalls TU-Absolvent).

Das Team von Waltzing Atoms arbeitet noch immer eng mit dem Institut für Festkörperphysik der TU Wien zusammen. Mit Erweiterungen aus der Dichtefunktionaltheorie sollen sich in Zukunft sogar realistische Molekülorbitale darstellen lassen.

Weitere Informationen:
HowTo-Video
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