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Keyevent des TCC 08

Am 29. und 30. April 2010 finden zu den Themen „E-Health - Mehr Patienten-(Un-)Sicherheit“ und „Digitale Dividende – Der wahre Grund des Systemwechsels“ interessante Diskussionen statt. Um Anmeldung wird gebeten.

 

eCard (Copyright APA)

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„E-Health - Mehr Patienten-(Un-)Sicherheit“

Die geplante umfassende Speicherung von Gesundheitsdaten bringt neben dem offensichtlichen Nutzen eines zentralen Systems, wie dem schnellen Zugang für Krankenhäuser oder Ärzte zu dringend benötigten Daten im Notfall oder der Austausch bzw. Abgleich allgemeiner Daten, birgt ein derartiges System auch Gefahren - vor allem für die Privatsphäre der PatientInnen. Ist eine Anbindung von Drittsystemen (z.B.: Informationen f. d. Notarzt bei Blaulichtorganisationen) nicht nur zur Einspeisung sondern auch zum (automatisierten) Abruf von Daten ein für PatientInnen tolerierbares Risiko oder eher eine Gefahr? Ebenfalls ungelöst ist die Frage, welche Personengruppe Zugriff auf diese sensiblen Patientendaten hat.

Eingeladen zu diesem Thema:

  • Hauptverband d. österr. Sozialversichungsträger
  • Arbeiterkammer Wien
  • Österreichischer Hausärzteverband
  • Rotes Kreuz
  • Gesundheitsministerium

Ort: Boecklsaal, Technische Universität Wien, Hauptgebäude, Stiege I, 1. Obergeschoß, Karlsplatz 13, A-1040 Wien

Beginn: Donnerstag, 29. April 2010, 17:00 c.t.

 „Digitale Dividende – Der wahre Grund des Systemwechsels“


Die Entscheidung des Umstiegs von analoger auf digitale Rundfunk-Übertragungstechnik war unter anderem mit dem damit verbundenen Einsparungspotential an Bandbreite motiviert. Nach wie vor ist keine Entscheidung über die zukünftige Verwendung dieser Digitalen Dividende getroffen worden. Konkret handelt es sich um den Frequenzbereich zwischen 790 und 862 MHz, für den neben der klassischen Nutzung die Implementierung von Breitbandinternetdiensten überlegt wird. Die Ideen reichen dabei von HSPA+ über den UMTS-Nachfolger LTE bis hin zu WiMAX. Angestrebt wird durch die europäische Kommission eine europaweit harmonisierte Vorgehensweise. Neben der Frage der möglichen technischen Realisierung dieser neuen Nutzung, ergeben sich Konflikte mit bisherigen NutzerInne.

In diesem Spannungsfeld diskutieren u.a.:

  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
  • Hutchison 3G Austria GmbH
  • Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG
  • Association of Professional Wireless Production Technologies
  • Grothusen Audio Video Vertriebs Ges.m.b.H.
  • Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH
  • UPC Telekabel Wien GmbH
  • Orange Austria Telecommunication GmbH

Ort: Seminarraum des Instituts für Breitbandkommunikation, Technische Universität Wien, Favoritenstraße 9/388, A-1040 Wien

Beginn: Freitag, 30. April 2010, 9:00 c.t.

Anmeldung bitte unter tcc08@tuwien.ac.at. (beschränkte TeilnehmerInnenzahl)

Webtipp: http://ibk.tuwien.ac.at/~tcc08/