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Infoveranstaltung: Mobbing, nein danke!

Am Dienstag, den 5.12.2006 um13.30 Uhr lädt der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen zu einer Informationsveranstaltung über Mobbing und Mobbingprävention mit namhaften Expertinnen ein.

Foto: Ingo Schneider, Journalist der Badischen Zeitung

Foto: Ingo Schneider, Journalist der Badischen Zeitung

Mobbing wird in aktuellen Studien als zunehmendes Problem in der Arbeitswelt erkannt. Gesellschaftliche Ursachen dafür sind gestiegene Anforderungen und erhöhte Stressbelastung der ArbeitnehmerInnen, z.B. durch Umstrukturierungen, Ausgliederungen oder technische Neuerungen in der Arbeitswelt.
Zeit: 5. Dezember 2006, 13:30 - 15:30 Uhr
Ort: Schütte-Lihotzky-Hörsaal (HS7)
(4., Karlsplatz 13), Hof 2, Stiege 7

Mobbing führt bei den Betroffenen zu verringerter Arbeitsfreude und –leistung sowie zu erhöhten Krankenständen und einer allgemeinen Beeinträchtigung des Befindens. Mobbing ist aber nicht nur ein Problem einzelner Personen, sondern schädigt auch die betroffenen Organisationen: Nach Schätzungen der Gewerkschaft öffentlicher Dienst kostet ein eskalierter Mobbingfall 50.870 € pro Jahr.

Mobbing muss aber nicht sein. Insbesondere Leitungspersonen können vorbeugende Maßnahmen setzen: Gutes Arbeitsklima, klare Arbeitsteilung und Definition von Zuständigkeiten und gutes Konfliktmanagement sowie das alltägliche Verhalten von Vorgesetzen und MitarbeiterInnen können Mobbing weitgehend verhindern. In diesem Sinne ist auch die Erklärung des Rektorats vom 15. Nov. 2006 zum Betriebsklima an der Technischen Universität Wien im Mitteilungsblatt Nr. 27 dieses Jahres (Link:

tuwis.tuwien.ac.at/zope/tpp/mb/mbl, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster

) zu sehen. Ziel aller Beteiligten sollte es sein, mobbing- und stressbedingte Schäden für die MitarbeiterInnen hintanzuhalten.
Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen hat zwei ausgewiesene Expertinnen, die Mobbingforscherin, Arbeits- und Organisationspsychologin Dr. Christa Kolodej und die Sozial- und Arbeitsrechtsjuristin Mag.a Petra Smutny als Referentinnen für eine Informationsveranstaltung für alle Angehörigen der TU Wien über die arbeitspsychologischen und rechtlichen Aspekte von Mobbing gewinnen können. Sie werden über grundlegende Aspekte des Problems referieren:

Was ist Mobbing und was versteht man darunter?
Wer ist davon betroffen?
Warum entsteht Mobbing?
Konsequenzen bei Mobbing.
Wie kann Mobbing verhindert werden?
Rechtliche Hilfestellungen bei Mobbing.

Im Anschluss stehen die Referentinnen für Diskussion und weitere Fragen zur Verfügung. Anmeldungen bitte unter:
akgleich@zv.tuwien.ac.at oder unter der Klappe 494 01 bzw. 494 02.

Rückfragen: Büro des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen (AKG): Mag.a Katharina Prinzenstein unter der Klappe 494 01 oder Gabriele Reisenbauer unter der Klappe 404 02.