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Erfolgreiche Quantenforschung-Nachwuchsförderung findet Fortsetzung

Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) fördert Doktoratskolleg mit 1,4 Millionen Euro

CoQuS

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Das 2007 gestartete FWF-Doktoratskolleg Complex Quantum Systems (CoQuS) der Universität Wien und der Technischen Universität Wien geht in die zweite Runde. Die Gutachter haben das Programm als vollen Erfolg bezeichnet, die Verlängerung bewilligt und somit die erfolgreiche Arbeit der Studierenden und Professoren im Programm bestätigt. Der Startschuss für CoQuS II fällt bei einem Kick-Off-Workshop am 30. September und 1. Oktober 2010.

Fünf Forschungsgruppen der Universität Wien und drei der Technischen Universität Wien setzen das seit 2007 höchst erfolgreiche Doktoratskolleg fort. Es läuft bis 2013 und wird vom FWF mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert sowie zusätzlich von den beiden Universitäten unterstützt. "Die FWF-Entscheidung, das Doktoratsprogramm zu verlängern, bestätigt die richtige Schwerpunktsetzung innerhalb der Rektorate und Fakultäten der beiden beteiligten Universitäten", sagt Markus Arndt, Sprecher der Gruppe Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation an der Universität Wien: "Dazu gehören auch exzellente Neuberufungen und substantielle Förderungen in den vergangenen Jahren."

Exzellente KollegiatInnen
Die Bewilligung der Fortsetzung ist für den Quantenphysiker auch eine Bestätigung der hohen Qualität der ausgewählten Studierenden. "TeilnehmerInnen unseres CoQuS-Programms wurden an den besten Universitäten der Welt angenommen – darunter Harvard, Stanford, Princeton oder die ETH Zürich. Das zeigt mir, dass CoQuS und die beiden Wiener Universitäten in der internationalen Top-Liga der Quantenforschung als gleichberechtigte, interessante Partner gelten."

Zusammenarbeit mit SpitzenforscherInnen
Die zwölf neu ausgewählten KollegiatInnen – fünf Doktorandinnen und sieben Doktoranden – arbeiten in den kommenden drei Jahren direkt in den Forschungsgruppen der CoQuS-Faculty. Dazu zählen neben CoQuS-Sprecher Markus Arndt weitere klingende Namen wie Markus Aspelmeyer, Caslav Brukner, Frank Verstraete und Anton Zeilinger von der Universität Wien sowie Arno Rauschenbeutel, CoQuS-Vizesprecher Jörg Schmiedmayer sowie Karl Unterrainer von der Technischen Universität Wien.

Anspruchsvolle Ausbildung

Inhaltlich stehen weiterhin Quantenkohärenz, Quantenverschränkung, Quanteninformation, die theoretischen und experimentellen Grundlagen der Quantenphysik sowie moderne Anwendungen der Quantenphysik (z.B. Sensoren, Laser) auf dem Programm. "Die Systeme werden in vielen Gruppen kontinuierlich komplexer, weshalb das Projekt ja auch Complex Quantum Systems heißt", so Arndt.

CoQuS II-Kick-Off-Event
Beim CoQuS II Kick-Off-Workshop sprechen renommierte PhysikerInnen, u.a. aus Deutschland, England und Indien. Weiters referieren zehn ausgewählte Studierende aus dem CoQuS-Programm. Die beiden Abschlussvorträge halten mit Anton Zeilinger sowie Reinhold Bertlmann zwei der zehn CoQuS-Gründungsmitglieder.

Zeit: Donnerstag, 30. September und Freitag, 1. Oktober 2010, ab 8.45 Uhr
Ort: Universität Wien, Fakultät für Physik, Christian-Doppler-Hörsaal
1090 Wien, Boltzmanngasse 5/Strudlhofgasse 4, 3.Stock

Webseite des Doktoratskollegs Complex Quantum Systems: http://www.coqus.at/
Programm des CoQuS II Kick-off-Workshops
 
Nähere Informationen
Univ.-Prof. Dr. Markus Arndt
Gruppensprecher der Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation
Universität Wien, Fakultät für Physik
1090 Wien, Boltzmanngasse 5
T +43-1-4277-51210
markus.arndt@univie.ac.at