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Erfolg für TU-Studentin bei „Falling Walls Lab“

Victoria Dorrer präsentierte ihre Forschungsarbeit beim Wettbewerb „Falling Walls Lab“. Mit ihrem zweiten Platz hat sie die Chance, sich bei den Alpbacher Technologietagen für das Falling Wall Finale in Berlin zu qualifizieren.

Victoria Dorrer

Victoria Dorrer

Victoria Dorrer

Victoria Dorrer

Nur drei Minuten hatte man beim „Falling Walls“-Wettbewerb während der Langen Nacht der Forschung am 22. April 2016 Zeit, um dem Publikum die eigene Forschungsarbeit zu präsentieren und der Jury Rede und Antwort zu stehen. 19 junge Forscherinnen und Forscher aus sieben Nationen und zehn verschiedenen Forschungsinstitutionen nahmen diese Herausforderung an. Die TU Wien stellte gleich acht TeilnehmerInnen – die Erfolgreichste von ihnen war die Chemikerin Victoria Dorrer, die sich über Platz 2 freuen durfte. Der Sieg ging an Nikolaus Pfaffenbichler (AIT).

Natürlicher Klebstoff
Victoria Dorrer präsentierte die Ergebnisse ihrer Diplomarbeit: Sie beschäftigt sich mit einem einzigartigen natürlichen Klebstoff, mit dem das neuseeländische Glühwürmchen Arachnocampa luminosa seine Beute fängt. Dorrer analysierte den Klebstoff am Institut für Chemische Technologien und Analytik und untersuchte dessen Zusammensetzung, um zu verstehen wie man ihn in Zukunft in der Medizin einsetzen könnte. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit der Universität Wien (Janek von Byern) durchgeführt.

„Bei Falling Walls Lab waren in erster Linie PhD-Studierende und Postdocs vertreten, daher bin ich besonders stolz, dass Victoria Dorrer den ehrenvollen zweiten Platz erreichen konnte“, sagt Prof. Martina Marchetti-Deschmann, die Diplomarbeitsbetreuerin von Victoria Dorrer. Damit konnte sich Dorrer für die nächste Runde qualifizieren: Sie wird bei den Alpbacher Technologietagen mit dabei sein, dort geht es dann um einen Platz bei der Falling Walls Konferenz in Berlin.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ein großer Teil meiner Forschungsgruppe gekommen ist, um mich anzufeuern“, sagt Victoria Dorrer. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, jetzt freue ich mich auf Alpbach und bin gespannt, was mich dort erwartet. Vielleicht kann ich mich ja dieses Mal ganz durchsetzen und nach Berlin zum Finale fahren.“

 

Bild: © Samuele Zoratto