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Entwicklungsplan der TU Wien

Zukunftsfähige Ausrichtung durch neue Strategie

Ziel by Ernst Rose, pixelio.de

Ziel by Ernst Rose, pixelio.de

Der Entwicklungsplan der TU Wien 2010+, das zentrale Strategieprogramm der Universität und somit Richtlinie und Vorgabe für das kurz-, mittel- und langfristige Handeln der TU Wien, ist fertig und online.
Auf seiner Basis werden in Kürze die Verhandlungen über die Leistungsvereinbarung für die Periode 2010 bis 2012 mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung beginnen.

Mit Beginn des Jahres 2008 startete die intensive und breit angelegte Überarbeitung des Entwicklungsplans 2006. Um ein möglichst umfassendes Profil der Universität zu definieren und in weiterer Folge daraus abgeleitete, aussagekräftige Ziele formulieren zu können, war der gegenseitige Austausch zwischen Rektorat und Fakultäten das wesentliche Element der Überarbeitung des Entwicklungsplans.

Wer hat daran gearbeitet?
In die Überarbeitung des Entwicklungsplans wurden sowohl die Fakultäten als auch die Dienstleistungsabteilungen eingebunden und aufgefordert sich mit der Entwicklung des jeweiligen Bereichs zu befassen. Im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung im März, zu der sowohl alle Dekane der Fakultäten als auch die von ihnen eingesetzten Arbeitsgruppen für die Fakultätsentwicklungspläne geladen waren, präsentierte das Rektorat seine Vorstellungen und beantwortete erste Fragen. Im April und Juli folgten Workshops zu den Themen Lehre, Forschung und Qualitätssicherung. Ein wichtiges Ziel dieser Workshops war - neben der laufenden Information - der interfakultäre Austausch zwischen den Mitgliedern der Arbeitsgruppen. Auch für die VertreterInnen der Dienstleistungseinrichtungen gab es eine eigene Informationsveranstaltung.
Aufbauend auf einer Grundstruktur und Input aus den Fakultäts¬entwicklungsplänen wurde schließlich der Entwurf zum Entwicklungsplan 2010+ der TU Wien erarbeitet und in einem ganztägigen Workshop am  9.2.2009 mit allen Mitgliedern des Universitätsrates, des Senates, allen Dekanen und Studiendekanen sowie den LeiterInnen der größten Dienstleistungsabteilungen der TU Wien diskutiert. Die daraus resultierende Fassung wurde dem Senat übermittelt und durch eine vom Senat bevollmächtigte Arbeitsgruppe (nach Einarbeitung der Stellungnahmen der Senatsmitglieder) in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Rektorat am 2.4.2009 beschlossen und am 17.4.2009 vom Universitätsrat genehmigt.

Was steht drinnen?
Der Entwicklungsplan 2010+ enthält sowohl langfristige Visionen, als auch Instrumente zur strategischen Fokussierung der Forschung und Lehre sowie eine Reihe konkreter Vorhaben. Er besteht aus den Teilen Ausgangslage und Entwicklung, wobei letztere die Beschreibung der mittel- bis langfristigen Strategischen Zielsetzungen, sowie deren kurz- bis mittelfristige Umsetzungsstrategien und -vorhaben in Operativen Zielen bzw. Maßnahmen beinhaltet.
Wesentlicher Diskussionspunkt in den Gesprächen zwischen Rektorat und Fakultäten war die durch das Rektorat vorgegebene Gliederung für die Fokussierung der Förderungstätigkeit. Dabei  wurden unterschiedliche Förderprogramme erarbeitet, die sich einerseits mit infrastrukturellen Maßnahmen aber auch mit personellen Bedürfnissen der Fakultäten zur Unterstützung der Forschungs- und Lehrleistung befassen. In diesem Zusammenhang wurden die Fakultäten aufgefordert für ihre Forschungstätigkeit „Primäre Forschungsgebiete“ und Förderschwerpunkte (beschränkt auf die Periode der Leistungsvereinbarung 2010-2012) festzulegen. Weiters legte das Rektorat - in ausführlichen Diskussionen mit allen Dekanen - fünf gesamtuniversitäre Forschungsschwerpunkte zur Profilbildung der TU Wien im österreichweiten und internationalen Kontext fest.

Der Entwicklungsplan 2010+ ist somit das Resultat eines über ein Jahr laufenden Prozesses, in dem sowohl Top-down-Vorgaben als auch Bottom-up-Vorschläge in mehrfacher Rückkoppelung integriert wurden. Die TU Wien erwartet sich auf Grund dieser Vorgehensweise eine möglichst hohe Akzeptanz durch MitarbeiterInnen und Studierende an der TU Wien und damit deren aktive Unterstützung bei der Implementierung des Entwicklungsplanes.