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Engineering Management wird 10 Jahre alt

10 Jahre postgraduales Aus- und Weiterbildungsprogramm "Engineering Management", das in Kooperation zwischen der Technischen Universität (TU) Wien und der Oakland University (USA) angeboten wird, werden am 17. Juni 2005 feierlich begangen.

Wien (TU). - Noch immer ist der berufsbegleitende Lehrgang "Engineering Management" (EM) einzigartig in Europa. Er hat sich in den letzten 10 Jahren seit seinem ersten Start 1995 sowohl in der österreichischen als auch in der amerikanischen Bildungslandschaft erfolgreich etabliert, sehr zur Freude des "Vaters" des Engineering Management-Lehrganges, TU Wien-Professor Peter Kopacek. Gefeiert wird am 17. Juni 2005 unter anderem mit Bundesministerin Elisabeth Gehrer und dem amerikanischen Botschafter W. L. Lyons Brown im Festsaal an der TU Wien.

Von 11 auf 100, so könnte man vereinfacht die Erfolgsgeschichte des Lehrganges "Engineering Management" beschreiben. Beim Start 1995 waren es 11 TeilnehmerInnen, derzeit sind mehr als 100 AbsolventInnen zu verzeichnen. Sie sind fast alle in höheren Managementpositionen zu finden. "Das Programm wird beidseitig - von der europäischen Wirtschaft genauso wie von den TeilnehmerInnen - voll akzeptiert", stellt TU Wien-Professor Peter Kopacek zufrieden fest. Kein Wunder, denn mit Absolvierung des EM-Lehrganges erhält man den weltweit anerkannten staatsgültigen Abschluss "Master of Science" der Oakland University und das Abschlusszeugnis der TU Wien.

Die 2004 im Rahmen einer Dissertation durchgeführte Befragung aller EM-AbsolventInnen macht die breite Akzeptanz klar: hervorgestrichen wurden vor allem die klare Struktur des Programms und der damit verbundene Erwerb von Übersichtswissen, Firmenexkursionen, insbesondere in den USA und Kanada, und die Module "Studies abroad - USA Aufenthalt" und "Economics". Gelobt wurden auch die Vortragenden der praxisorientierten Gegenstände - üblicherweise langjährige Topmanager. Hervorzuheben ist weiters, dass 44% des EM-Lehrganges nach der Graduierung die Firma wechselten und ein Drittel eine eigene Firma eröffneten. Die durchschnittliche Einkommenssteigerung nach Absolvierung des Lehrganges betrug unter den Befragten immerhin 40%.

Wegen des Erfolges des TU-Programmes und der starken Nachfrage nach Engineering-ManagerInnen in den osteuropäischen Ländern wird seit November 2003 in Prishtina (Kosovo) ein ähnliches Programm als Kooperation der TU Wien mit der "University for Business and Technology - UBT" (Prishtina) angeboten.

Trotz des Erfolges auf allen Linien lässt Peter Kopacek aber auch das Erfordernis nach "Runderneuerung" durchklingen. „Auf Grund der Erfahrungen aus den bisherigen Programmen sowie zwei abgeschlossenen Dissertationen an der TU Wien ergibt sich auf Grund von intensiven Befragungen von „Top Managern“ europäischer KMU`s die Notwendigkeit zur Erneuerung. Die Technologie muss reduziert und die Business-Gegenstände erweitert sowie neue Subjects eingebaut werden. Darüber hinaus ist ein PhD Degree erforderlich.“

Die TU Wien ist durch Rektor Skalicky und Vizerektor Kaiser die Oakland University durch deren Präsident G. Russi und den Dean der Engineering School P. Frick vertreten. Von Regierungsseite haben der amerikanische Botschafter W. L. Lyons Brown und Bundesmininisterin Gehrer zugesagt. "Es wird ein Familienfest des EM-Fanclubs", freut sich bereits jetzt der Programmdirektor und TU-Professor Peter Kopacek.

Nähere Informationen unter

www.engineering-management.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster