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Einziehen und Forschen: Das neue Chemiegebäude der TU Wien wird offiziell eröffnet

Der „Lehartrakt“, das neue Hightech-Forschungs- und Lehrgebäude der Technischen Universität (TU) Wien am Getreidemarkt, ist nach knapp 3 Jahren Bauzeit fertiggestellt und eingerichtet. Heute fand die feierliche Eröffnung im Beisein von Bundesministerin Beatrix Karl statt.

Band durchschneiden einmal anders: (v.l.n.r.) TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG, Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich, Dekan der Fakultät für Technischen Chemie

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Band durchschneiden einmal anders: (v.l.n.r.) TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG, Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich, Dekan der Fakultät für Technischen Chemie

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Band durchschneiden einmal anders: (v.l.n.r.) TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG, Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich, Dekan der Fakultät für Technischen Chemie

v.l.n.r.: Hon.Prof. Dr. Gerhard Schimak, Vizerektor für Infrastrukturmanagement und Entwicklung, TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG

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v.l.n.r.: Hon.Prof. Dr. Gerhard Schimak, Vizerektor für Infrastrukturmanagement und Entwicklung, TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG

v.l.n.r.: Hon.Prof. Dr. Gerhard Schimak, Vizerektor für Infrastrukturmanagement und Entwicklung, TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG

v.l.n.r.: Hon.Prof. Dr. Gerhard Schimak, Vizerektor für Infrastrukturmanagement und Entwicklung, TU-Rektor O.Univ.Prof. Dr. Peter Skalicky, Bundesministerin Dr. Beatrix Karl, DI Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG

Bundesministerin Dr. Beatrix Karl mit Dr. Peter Weinberger (Institut für Angewandte Synthesechemie) beim Showact "TU-Chemie"

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Bundesministerin Dr. Beatrix Karl mit Dr. Peter Weinberger (Institut für Angewandte Synthesechemie) beim Showact "TU-Chemie"

Bundesministerin Dr. Beatrix Karl mit Dr. Peter Weinberger (Institut für Angewandte Synthesechemie) beim Showact "TU-Chemie"

Bundesministerin Dr. Beatrix Karl mit Dr. Peter Weinberger (Institut für Angewandte Synthesechemie) beim Showact "TU-Chemie"

Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich (2.v.l.), Dekan der Fakultät für Technischen Chemie, präsentiert ein hochmodernes Labor im neuen Gebäude.

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Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich (2.v.l.), Dekan der Fakultät für Technischen Chemie, präsentiert ein hochmodernes Labor im neuen Gebäude.

Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich (2.v.l.), Dekan der Fakultät für Technischen Chemie, präsentiert ein hochmodernes Labor im neuen Gebäude.

Univ.Prof. Dr. Johannes Fröhlich (2.v.l.), Dekan der Fakultät für Technischen Chemie, präsentiert ein hochmodernes Labor im neuen Gebäude.

Wien (TU/BIG/bmwf). – Rechtzeitig zu Beginn des Wintersemesters 2010/2011 stehen den rund 100 WissenschafterInnen und 700 Studierenden der Technischen Chemie modernste Labors und Büros zur Verfügung. Mit der Fertigstellung des Neubaus in Niedrigenergiebauweise ist das Provisorium, das die Institute der Fakultät für Technische Chemie seit dem Abbruch des alten Laborgebäudes (2001) hinnehmen mussten, zu Ende. Rektor Peter Skalicky lobt die fristgerechte Umsetzung des Bauprojektes: „Mit dem Neubau des Lehartraktes ist ein Meilenstein für das Projekt TU Univercity 2015 und die gesamte TU Wien erreicht.“

Durch die Generalsanierungsmittel für die Universitäten wurden der Neubau des Lehartraktes und in der Folge unter anderem die dringend notwendige Sanierung des Hochhauses ermöglicht. „Der Lehartrakt bietet Studierenden und Lehrenden optimale Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung und wird den aktuellen Ansprüchen gerecht“, so Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl. Der in den vergangenen drei Jahren erfolgte Neubau sei auch ein wichtiger Impuls für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Wien und den Ausbau der TU Wien im Herzen der Bundeshauptstadt.

An der TU Wien gebe es zahlreiche zukunftsweisende Studien, unterstreicht die Ministerin ihr zentrales Anliegen, junge Menschen und angehende Studierende über die Studien im Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verstärkt zu informieren. „Wir haben bei MINT-Studien sehr gute Rahmenbedingungen und auch die anschließenden Aussichten am Arbeitsmarkt sind vielversprechend“, so Karl.


TU-Areal Getreidemarkt


Der Bau des Lehartraktes hat rund 40 Millionen Euro gekostet. Es wurden 21.000 m3 Erde ausgehoben, 10.300 m3 Beton sowie 1.100 Tonnen Stahl verbaut. Zudem wurden mit rund 7.000 m2 Fassadenfläche, der Installation von 339.000 Laufmetern Verkabelung und der Montage von 30.000 Laufmetern Lüftungskanälen insgesamt rund 12.000 Quadratmeter Nettogrundfläche in Niedrigenergiebauweise errichtet. 60 Prozent des Gebäudes beherbergen nun Labors auf dem neuesten technischen Stand. „Die Technische Universität ist mit rund 190.000 Quadratmetern der größte Mieter der BIG und damit auch bedeutender Auftraggeber bei großen Bauvorhaben. Die Bagger stehen daher am Standort Getreidemarkt nach Fertigstellung des ‚Lehartraktes‘ nicht still. Denn derzeit werden bereits die nächsten Objekte, nämlich der Hoftrakt für den Maschinenbau und der Winkelbau für die technische Chemie, generalsaniert“, sagt Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der BIG.


Operette, Künette, Eprouvette

Während des Baustellenbetriebs an der Adresse Lehargasse (benannt nach Komponist Franz Lehár) Ecke Getreidemarkt im 6. Wiener Gemeindebezirk haben die TU-Angehörigen gute Kondition bewiesen. Neben Planung, Koordination und der Organisation der Übersiedlung der gesamten Laborausstattung, musste der Forschungs- und Lehrbetrieb aufrecht erhalten werden. Die Aussicht auf eines der modernsten Laborgebäude der Stadt, an einem zentralen, attraktiven Standort war jedoch motivierend. „Die Fakultät für Technische Chemie ist dadurch mit der Rücksiedlung der nach dem Abriss des alten Lehartraktes an die Veterinärmedizinische Universität ausgelagerten Institutsbereiche nach 10 Jahren „Diaspora“ wieder am Campus Getreidemarkt vereint und infrastrukturell sehr gut aufgestellt, was der Umsetzung der Forschungsschwerpunkte einen Zusatzschub verleihen wird“, ist Dekan Johannes Fröhlich positiv gestimmt.

Im „grünen Lehartrakt“ der TU Wien werden sich ForscherInnen und StudentInnen zukunftsweisenden Themen, wie etwa der Entwicklung neuer Spezialpolymere für „3D-Drucker“, der Synthese anorganisch-organischer Hybridmaterialien für z.B. „smarte“ Beschichtungen, der Oberflächen- und Katalyseforschung oder der Entwicklung von Elektrokeramiken, beispielsweise für den Einsatz in der Mikroelektronik widmen.

TU Univercity 2015

Mit dem neuen Chemiegebäude ist ein erster Meilenstein im Rahmen des Zukunftsprojektes „TU Univercity 2015“ geschafft. Im Zuge des Projektes sollen bis zur 200 Jahr-Feier (2015) alle Flächen der TU Wien am innerstädtischen Standort grundlegend überarbeitet werden um optimale Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre zu schaffen.

Fotodownload: http://www.tuwien.ac.at/index.php?id=10562


Web:
www.univercity2015.at
www.chemie.tuwien.ac.at
www.big.at

Zahlen und Fakten:

Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
NutzerInnen: 100 WissenschafterInnen und ca. 700 Studierende der Institute der Fakultät für Technische Chemie der Technischen Universität (TU) Wien

Spatenstich: 19.11.2007
Gleichenfeier: 03.06.2009
Eröffnung: 30.09.2010

Generalplanung: Arbeitsgemeinschaft der Architekten Univ.Prof. Dr.techn. Ernst Hiesmayr, Dipl.-Ing. Reinhardt Gallister, Dipl.-Ing. Gerhard Kratochwil
Nettogrundrissfläche: ca. 11.680 m2
Nutzfläche: ca. 6.115 m2
Höhe: 5 Ober-, 2 Untergeschosse; 17 m straßenseitig, 21 m hofseitig
Errichtungskosten: € 40.000.000

Erdaushub: ca. 21.000 m3
Beton für Rohbau: ca. 10.300 m3
Beton Bewehrung für Rohbau: ca. 1.100.000 kg

Schalung Rohbau: ca. 45.100 m2
ET/EDV Verkabelung: ca. 339.000 lfm
Lüftungskanäle: ca. 30.000 lfm
Fliesenböden: ca. 8.700 m2
Kautschukböden: ca. 1.900 m2
Laboreinrichtung: ca. 2.400 lfm
Fassadenfläche: ca. 7.050 m2

Rückfragehinweise:
Hon.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Schimak TU Wien Vizerektor für Infrastrukturmanagement und Entwicklung
T: +43-1-58801-40130
gerhard.schimak@tuwien.ac.at

ADir. Gerald Hodecek
TU Wien Projektleiter TU Univercity 2015
T: +43-1-58801-2015
M: +43-664-3086791
gerald.hodecek@tuwien.ac.at

Mag. Ernst Eichinger MBA
Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
T: +43-1-71604-1350
M: +43-664-80745-1350
ernst.eichinger@big.at

Aussender:
Technische Universität Wien
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Bettina Neunteufl, MAS
Operngasse 11, 1040 Wien
T: +43-1-58801-41025
bettina.neunteufl@tuwien.ac.at