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ECODESIGN-Wettbewerb '98 prämiert Projekte mit Zeitgeist - .... gefragt sind sowohl der schonende Umgang mit Ressourcen als auch Kreativität

Die Realisierung der ökologischen Verträglichkeit von Produkten und Dienstleistungen stellt für die Wirtschaft schon jetzt eine große Herausforderung dar - und wird in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen. Gefragt sind Kreativität und Phantasie bei allen Beteiligten - bei Produktentwicklern, Designern, Wirtschaftstreibenden, Wissenschaftlern aber auch bei Politikern. Mit dem ECODESIGN-Wettbewerb werden zukunftsweisende Lösungsvorschläge generiert, die die Umsetzung von öko- und technologisch Machbarem erlauben.

Wien (TU). - Der Wettbewerb wird im Auftrag der Bundesministerien für Umwelt, Jugend und Familie, für wirtschaftliche Angelegenheiten sowie Wissenschaft und Verkehr von einem Team an Wissenschaftlern der TU Wien durchgeführt. ECODESIGN 98 richtet sich an kreative Designer, innovative Ingenieure, vorausschauende Unternehmer und alle Menschen, die sich konkret mit der Frage zukunftsfähiger Entwicklungen auseinandersetzen. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb in zwei unterschiedlichen Kategorien. Gesucht werden zum einen Produkte, Dienstleistungen und (regionale) Bedarfsdeckungssysteme, die schon jetzt unter Bedacht auf die natürlichen und kulturellen Ressourcen entwickelt wurden und trotzdem - oder gerade deswegen - im wirtschaftlichen Wettbewerb erfolgreich bestehen. Es geht hier um die Entwicklung von Lösungen, die - losgelöst von herkömmlichen Antworten - der Befriedigung von Kundenbedürfnissen dienen. Zum anderen wird Ideen und Visionen zum Thema “Die Küche der Zukunft” nachgespürt. In Kategorie A werden die eingereichten Produkte und Dienstleistungen in ihrer Gesamtheit beurteilt. Kreative und innovative Lösungen zur - auch schrittweisen - Verbesserung der Umweltverträglichkeit über den gesamten Produktlebenszyklus gegenüber Vorgänger- und/oder Konkurrenzprodukten haben besondere Bedeutung. Bewertet werden Verbesserungen beim Materialeinsatz, bei Produktion und Herstellung, beim Gebrauch und bei der Entsorgung bzw. Verwertung. Bewerber für Kategorie B sind aufgerufen, kreative und originelle Ideen zur Küche der Zukunft zu entwickeln. Gefragt sind sowohl visionäre als auch zukunftsfähige Konzepte. Aktuelle Entwicklungstendenzen der Küchen und deren Nutzung sollen aufgespürt und im Sinne der Ressourcenschonung weitergedacht werden. Was kommt nach Margarethe Schütte-Lihotzky? Verändert die Mikroelektronik auch Omas Küche? Welche Funktionen kann oder muß die Küche der Zukunft erfüllen? Bleiben viele Freunde und gemütliche Stunden zu zweit Widersprüche? Die Wettbewerbsteilnehmer müssen sich diesen und vielen weiteren Fragen stellen. Bewertet werden dabei originelle Ideen und Entwürfe - Funktionalität spielt eine eher untergeordnete Rolle. Mitbeurteilt werden die Art der Präsentation und die Auswirkungen, die die eingebrachten Vorschläge für die Umweltentlastung bedeuten. Auf die Gewinner dieser Kategorie wartet ein Preisgeld in der Höhe von öS 150.000,-. Einsendeschluß für Kategorie A ist der 20. Mai 1998. Die für Kategorie B eingereichten Projekte werden bis spätestens 15. Juli 1998 angenommen. Abschließend noch ein wichtiger Hinweis: am Forschungsprojekt “ECODESIGN” interessierte Personen finden unter der Internet-Adesse

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