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Die TU Wien und ihre engagierten Töchter

Geht es nach den Ergebnissen und der Stimmung beim Töchtertag an der TU Wien, der am 27. April 2006 über die Bühne gegangen ist, kann mit einigen weiblichen Nachwuchshoffnungen gerechnet werden.

Wien (TU) - 31 Mädchen und junge Damen – Töchter von TU Wien-MitarbeiterInnen, Freundinnen der Töchter und erstmals auch externe Mädchen - konnten sich beim heurigen Töchtertag an der TU Wien bei insgesamt 10 Workshops davon überzeugen, welche vielfältigen Berufsfelder und Tätigkeitsbereiche – abseits der gängigen Rollenschlischees - ihnen offen stehen. Bundesministerin Elisabeth Gehrer, die explizit die TU Wien für ihren Besuch beim 5. Wiener Töchtertag – eine Initiative der Frauenstadträtin Sonja Wehsely in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien - auserkoren hat, konnte sich am Nachmittag bei den Workshops „Die Eindrücke des Töchtertages … als Radiobeitrag“ sowie dem Gestalten einer Website von den engagierten Mädchen und TU Wien-„Nachwuchshoffnungen“ überzeugen. Ihr Eindruck: “Der Töchtertag ist eine tolle Einrichtung und es ist schön, so viele begeisterte Mädchen zu sehen.“

Auf die Frage, wie es beim Workshop im Reinraum war, antwortete eine TU-Tochter spontan mit „Sauber!“ Immerhin war es ja auch Ziel des Workshops gewesen, den potenziellen Nachwuchswissenschafterinnen von morgen zu zeigen und beispielsweise zu erklären, wie rein es im Reinraum im Vergleich zu einem Kubikmeter Wiener Stadtluft wirklich ist. Das war aber nur eines der Highlights des umfangreichen Töchtertagprogrammes an der TU Wien.

Am Vormittag standen grundsätzlich Workshops auf dem Programm, bei denen die Mädchen aktiv etwas erleben und tun konnten. Dazu gehörte das Zerlegen der PCs (und auch wieder das Zusammenbauen) genauso wie das selbstständige Herstellen von Heften mit verschiedenen Bindetechniken sowie ein ausführlicher Blick ins TU-Archiv, die Chemie zum Verwöhnen (mit Erdbeereis- und Badesalzerzeugung) und was es mit dem Erdmagnetismus so auf sich hat.

Bei einem ausführlichen Interview fühlten die Mädchen Forscherinnen der TU Wien auf den Zahn, was sie denn den ganzen Tag machen und kamen zu teilweise verblüffenden Ergebnissen.

Frisch gestärkt aus der Mensa ging es dann ab in die Nachmittagsworkshops. Ziel dieser Workshops war es, die am Vormittag gewonnenen Erlebnisse in verschiedenster Art und Weise zum Ausdruck zu bringen – möglich war das in Form des Verfassens einer Presseaussendung, der Gestaltung einer Website, eines Plakates, Radiobeitrages und am Planungstisch, an dem die Mädchen ihre optimale Uni in Szene setzen konnten.

Sämtliche Ergebnisse aus den Nachmittagsworkshops sowie eine Fotogalerie vom Töchtertag 2006 an der TU Wien finden Sie in Kürze unter

wit.tuwien.ac.at/giti/toechtertag2006/index.html, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster



Der Töchtertag 2006 an der TU Wien wurde organisiert von der Abteilung PR und Kommunikation, Karin Peter, sowie dem Wissenschafterinnenkolleg Internettechnologien (WIT), Ulrike Pastner.