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Auszeichnung für TU-Mikrosensor

Ein Sensor-Chip der TU Wien misst die Viskosität von Flüssigkeiten. Das Fachmagazin „Journal of Micromechanics and Microengineering“ zählt diesen Forschungserfolg zu den Highlights des Jahres 2015.

Der Sensor-Chip: Ein Highlight des Jahres 2015

Der Sensor-Chip: Ein Highlight des Jahres 2015

Der Sensor-Chip: Ein Highlight des Jahres 2015

Der Sensor-Chip: Ein Highlight des Jahres 2015

Wenn Öl altert, wird es immer zähflüssiger. Das kann für viele Maschinen ein Problem sein. An der TU Wien wurde ein Sensor-Chip entwickelt, mit dem man die Dichte und die Viskosität des Öls präzise messen kann. Das angesehene Fachjournal „Journal of Micromechanics and Microengineering“ hat nun eine Reihe von Forschungsarbeiten aus dem vergangenen Jahr als „Highlights of 2015“ ausgezeichnet – darunter auch die Publikation über den Viskositäts-Sensor der TU Wien, der in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Tribologie AC2T GmbH entstanden ist.

Der Sensor wird in die Flüssigkeit eingetaucht, und winzige mechanische Balken im Sensor werden zum Schwingen angeregt. Die Schwingungseigenschaften werden elektronisch erfasst, daraus kann man Dichte und Viskosität der Flüssigkeit berechnen. „In der Praxis ist es wichtig, dass ein solcher Sensor bei unterschiedlichen Temperaturen funktioniert“, sagt Prof. Ulrich Schmid vom Institut für Sensor- und Aktuatorsysteme der TU Wien. „Unsere Sensoren können in einem weiten Temperaturbereich eingesetzt werden, sie liefern auch bei 100°C noch zuverlässige Ergebnisse.“

Beitrag im Journal of Micromechanics and Microengineering

Eine erste Version des Sensors war bereits 2014 präsentiert worden. Zum Nachlesen