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Austrian Nano Award 2008

ForscherInnen im Bereich Nanowissenschaften wurden mit dem ersten Austrian Nano Award ausgezeichnet. Die TU Wien kann sich über 2 PreisträgerInnen in der Kategorie nanoYouth sowie einer Nominierung in der Kategorie nanoBusiness freuen. Damit ist die TU die erfolgreichste Institution bei der diesjährigen Preisverleihung.

Die glücklichen PreisträgerInnen des Nano Awards 2008 (©www.nanoaward.at)

Die glücklichen PreisträgerInnen des Nano Awards 2008 (©www.nanoaward.at)

Die glücklichen PreisträgerInnen des Nano Awards 2008

Die glücklichen PreisträgerInnen des Nano Awards 2008

Insgesamt sieben Nano-ForscherInnen wurden am 27.11.2008 für hervorragende Forschungsleistungen und Errungenschaften auf dem Gebiet der Nanowissenschaften in den Hofstallungen des Wiener Museumsquartiers ausgezeichnet.

In der Kategorie nanoYOUTH, die mit jeweils EUR 5.000,- NachwuchsforscherInnen unterstützen soll, wurden folgende GewinnerInnen gekürt:

  • DI Alexander Riss (Institut für Materialchemie, TU Wien) für seine Forschung an Titanat-Nanodrähten und Nanoröhren, die den Einfluss der Morphologie auf die photochemischen Eigenschaften der Materialien untersucht. (Thema: Chemical Control of photoexcited states in titanate nanostructures)
  • Dr. Michael Kitzmantel (Institut für Festkörperphysik, TU Wien) der am Kühlungseffekt von Nano-Carbon-Röhrchen forschte (Thema: Wetting and infiltration behavior of copper and copper alloys on carbon nanofibers)
  • Evelin Fisslthaler (TU Graz) für ihre Ergebnisse zur Kontrolle von Nanomaterialien
  • Iris Bergmair, Profactor GmbH, die gemeinsam mit Elisabeth Lausecker, Johannes Kepler Universität Linz, im Bereich Nanolithografie arbeitet

Den nanoBUSINESS Award erhielt Martin Kathrein. Der Bergbauwissenschafter entwickelte mit seiner Arbeitsgruppe eine extrem harte Nano-Oberflächenbeschichtung für Werkzeuge, die sich zudem an die jeweiligen Werkstoffe anpassen kann. Nominiert in dieser Kategorie war Dr. Bernhard Basnar, Zentrum für Mikro- und Nanostrukturen, TU Wien mit dem Thema „Switchable Semiconductor Lasers“.

In der Kategorie nanoRESEARCH wählte eine international besetzte Jury aus allen eingereichten Grundlagenforschungsarbeiten das Nanomedizin-Projekt von Andreas Bernkop-Schnürch vom Institut für Pharmazie an der Universität Innsbruck aus. Er entwickelte die so genannte Thiomer-Technologie, bei der die therapeutische Effizienz von Medikamenten mit Hilfe thiolisierter Makromoleküle erhöht wird. Diese werden eingesetzt, um Medikamente zielgenau in den Körper zu transportieren oder eine optimale Wirkstoffaufnahme zu ermöglichen.

In der Kategorie nanoSOCIETY gewann Katja Lamprecht vom Umweltbundesamt. Ihr eingereichtes Projekt behandelte den gesellschaftlichen Dialog zur Nanotechnologie im Rahmen der Initiative Risiko:dialog, die von Radio Ö1 und dem Umweltbundesamt ins Leben gerufen wurde.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.nanoaward.at/