News

Ausstellung "Ideen für die Meinl-Gründe in Ottakring"

Eine Ausstellung von TU-Studierenden in Wien-Ottakring zeigt die Projekte zu den Zukunftsstrategien für das Stadtgebiet zwischen Julius-Meinl-Gasse und Sandleitengasse.

Stadtrat Michael Ludwig mit Dekan Klaus Semsroth (2. v. li.) Studierende (v.: Johannes Pilz, Christoph Hackl) (h.v.l.n.r.: Poltak Pandjaitan, Christopher Droschke, Katharina Reiner, Elena Berecova Stadtrat Rudolf Schicker (re.)

Stadtrat Michael Ludwig mit Dekan Klaus Semsroth (2. v. li.) Studierende (v.: Johannes Pilz, Christoph Hackl) (h.v.l.n.r.: Poltak Pandjaitan, Christopher Droschke, Katharina Reiner, Elena Berecova Stadtrat Rudolf Schicker (re.)

Stadtrat Michael Ludwig mit Dekan Klaus Semsroth (2. v. li.) Studierende (v.: Johannes Pilz, Christoph Hackl) (h.v.l.n.r.: Poltak Pandjaitan, Christopher Droschke, Katharina Reiner, Elena Berecova Stadtrat Rudolf Schicker (re.)

Die Ausstellung wurde am 21. März vom Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung zusammen mit den Stadträten Rudolf Schicker, Michael Ludwig und Bezirksvorsteher Franz Prokop eröffnet. Anschließend wurden die Studierenden für die interessantesten städtebaulichen Entwurfsbeiträge ausgezeichnet:

Johannes Pilz und Christoph Hackl: Projekttitel "Urban Links – Event verbindet"
Christopher Droschke und Poltak Pandjaitan: Projekttitel "Floating City Concept"
Katharina Reiner und Elena Berecova: Projekttitel "iDensity"

Ausstellungsdauer: bis Donnerstag den 1. April 2007 in der Filiale von Interspar (16., Sandleitengasse 41, 1. Stock)

Projekt

Mit einer "innovativen" Aufwertung eines interessanten Bezirksteiles haben sich 340 StudentInnen der Studienrichtung Architektur an der TU Wien im Wintersemester 2006/07 auseinandergesetzt.

Insgesamt 28 BetreuerInnen des Institutes für Städtebau und Landschaftsarchitektur haben mit der Unterstützung der Gebietsbetreuung Ottakring die StudentInnen bei ihrem Entwurfsprozess betreut. In Teams von 2-3 StudentInnen wurden die städtebaulichen Konzepte in einem Zeitrahmen von 4 Monaten entwickelt. Diese Pflichtübung im 5. Semester bedeutete für sie eine erste Herangehensweise an städtebauliche Planungen im urbanen Gefüge und gab ihnen die Möglichkeit sich aus der Perspektive des Stadtplaners mit den Problemen und Chancen eines Stadtquartiers zu beschäftigen.

Die ausgestellten Entwürfe zeigen eine Auswahl der interessantesten Beiträge und vermitteln unterschiedliche Szenarien mit teilweise utopischen Ansätzen für den ehemaligen Betriebsstandort.

Planungsgebiet

Das ausgewählte Planungsgebiet befindet sich im nordwestlichen Teil des Bezirkes, direkt an der Grenze zu Hernals. Im Mittelpunkt eines spannungsreichen Umfeldes liegt es nahe dem Biosphärenpark Wienerwald, in unmittelbarer Nähe zum Sandleitenhof, zum Kongressbad mit dem angrenzenden Park, sowie im Anschluss an die gründerzeitliche Bebauungsstruktur des 16. Bezirks.

Auf dem Areal der Meinl-Gründe findet man noch Reste ehemaliger Gewerbe- und Büronutzungen, überwiegend aber städtische Brachen. Die Vorortelinie durchschneidet das Planungsgebiet im Osten, während nördlich der großzügig angelegte Erholungsraum aus den Zwanzigerjahren und im Süden das "Rasterviertel" des 19. Jahrhunderts anschließen. Die unmittelbare Nähe zum Wienerwald, die hohe urbane Dichte und die gute Infrastruktur bieten ein hohes Entwicklungspotenzial des Standortes. Die heterogene Umgebung stellte bei der Aufgabenstellung und der Bewältigung des Themas sowohl für die StudentInnen, als auch für die BereuerInnen eine große Herausforderung bei der Konzeptentwicklung dar.

Ideen

Die unterschiedlich formulierten Bebauungs- und Freiraumkonzepte verdeutlichen, welche Vielfalt an Ideen an diesem Ort vorstellbar ist. Sie reflektieren auf faszinierende Weise wie neben ökologischen und sozialen Aspekten im Städtebau auch Visionen und Träume für unsere Städte Platz haben müssen.