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ARA Lecture: Our common future

Am 12. Oktober 2011 laden Center for Sustainable Technology der TU Wien und die ARA AG zur ARA Lecture mit Gro Harlem Brundtland, der ersten Ministerin Norwegens, ein.

Gro Harlem Brundtland (Copyright Gro Harlem Brundtland)

Gro Harlem Brundtland (Copyright Gro Harlem Brundtland)

Gro Harlem Brundtland

Gro Harlem Brundtland

Vor knapp 25 Jahren hat Gro Harlem Brundtland, die damalige Vorsitzende der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung, den Begriff „Nachhaltigkeit“ entscheidend geprägt. Der unter dem Namen „Brundtland-Report“ in die Geschichte eingegangene Abschlussbericht wurde im April 1987 veröffentlicht und gilt heute noch als umweltpolitischer Meilenstein.

Was wurde aus dem Nachhaltigkeitskonzept von damals, wo stehen wir heute und was erwartet uns in der Zukunft?

Gro Harlem Brundtland, Doktorin der Medizin und Master of Public Health, war Umweltministerin und erste Ministerpräsidentin in Norwegen. In den 80er Jahren erwarb sie sich internationale Beachtung für ihre politische Arbeit als Verfechterin des Prinzips der nachhaltigen Entwicklung. Im Mai 1998 wurde Gro Harlem Brundtland in Genf als erste Frau zur Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewählt. 2007 berief UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sie zur Sonderbeauftragten für Klimafragen. Derzeit ist Brundtland Mitglied der Kommission für die Eindämmung von Atomwaffen und für Abrüstung. Sie ist zudem Mitglied der „The Elders‘‘, einer Gruppe herausragender ehemaliger Persönlichkeiten der Weltpolitik, die ihren Einfluss und ihre Erfahrung für die Lösung schwieriger globaler Herausforderungen einbringen.

Mit den ARA Lectures bieten das Center for Sustainable Technology (CST) TU Wien und ARA AG einen neuen Ort der Information, der Inspiration und des Austauschs mit herausragenden internationalen ReferentInnen aus den Wissensgebieten Ressourcenmanagement und Nachhaltiger Entwicklung.

Der Vortrag in englischer Sprache findet am Mittwoch, 12. Oktober 2011, um 18 Uhr im Kuppelsaal der TU Wien statt.
Um Anmeldung unter aralectures@tuwien.ac.at wird gebeten.

Fotodownload: http://www.tuwien.ac.at/dle/pr/aktuelles/downloads/2011/aralecture    
Live-Übertragung: www.aralectures.at 

Hintergrundinfo:
Das Center for Sustainable Technology (CST) ist eine disziplinenübergreifende Kooperationsplattform für WissenschaftlerInnen der TU Wien und will durch Forschung und postgraduale Lehre messbar zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen.
Die ARA AG ist Österreichs führendes Verpackungssammel- und Verwertungssystem. Seit 18 Jahren stellt sie KonsumentInnen und Betrieben ein in Europa richtungsweisendes Sammel- und Verwertungssystem für Verpackungsabfälle zur Verfügung.

Bisherige Vortragende:

  • Hans Joachim Schellnhuber – Die Neuerfindung der Moderne
  • Gregory Kiss – Buildings that benefit the Environment
  • Bertrand Piccard – Im Solarflugzeug rund um die Erde
  • Clemens Sedmak – Von der gerechten Verteilung der Ressourcen
  • Robert F. Kennedy jr. – A Contract with our Future
  • Michael Depledge – The Value of Nature
  • Dieter Imboden – Die Ressource Wissen und der Beitrag der Universitäten

Rückfragehinweise:
Univ.Prof. DI Dr. Helmut Rechberger
Technische Universität Wien
Institut für Wassergüte,
Ressourcenmanagement
und Abfallwirtschaft
Karlsplatz 13, 1040 Wien
T: +43-1-58801-22645
helmut.rechberger@tuwien.ac.at 

Christian Mayer (Leiter Kommunikation)
ARA Altstoff Recycling Austria AG
Mariahilfer Straße 123
1062 Wien
T: +43-1-59997-320
christian.mayer@ara.at  

Aussender:
Nicole Schipani
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Technische Universität Wien
Operngasse 11, 1040 Wien
T: +43-1-58801-41022
nicole.schipani@tuwien.ac.at 

Energy & Environment ist – neben Computational Science & Engineering, Quantum Physics & Quantum Technologies, Materials & Matter sowie Information & Communication Technology – einer von fünf Forschungsschwerpunkten der Technischen Universität Wien.
Geforscht wird an der Erschließung neuer Energiequellen, der Versorgung mit Energie sowie deren Speicherung und effiziente Nutzung. Das technische Know how wird durch Expertise in den Bereichen Klima, Umwelt, Wirtschaft und Rohstoffe erweitert.