News

Alternativ-Nobelpreisträger Huang Ming besuchte TU Wien

Der chinesische Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger Huang Ming nutzte seinen Aufenthalt in Österreich und traf am 18. April 2012 TU-ExpertInnen zum Gespräch.

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Solarpionier und Alternativ-Nobelpreisträger 2011 Huang Ming (Copyright: Karl Gabor)

Nach seinen inspirierenden Vorträgen in Wien und Graz besuchte Huang Ming am 18. April 2012 das Forschungszentrum Energie und Umwelt an der TU Wien. In regen Gesprächen tauschte er sich nicht nur mit TU-ExpertInnen, sondern auch mit VertreterInnen von Austria Solar und des Departments für Ostasienstudien der Universität Wien aus.

Anknüpfungspunkte gibt es vor allem im Bereich der Energietechnik – Entwicklungen von neuen Technologien und die Anwendung von bestehenden Technologien in der Solartechnik stehen im Vordergrund des Unternehmens Himin, das Huang Ming gegründet hat.

"Solar Valley"

Aus der Ölindustrie kommend und mit den Problemen und Grenzen fossiler Energie vertraut, begann Huang Anfang der 1990er Jahre in einer kleinen Werkstätte im Osten Chinas mit Solarforschung. Heute hat sein Unternehmen Himin Solar 9.000 MitarbeiterInnen und ist einer der weltweit größten Produzenten solarbetriebener Warmwasserbereiter. Huang Ming, in China auch "Sonnenkönig" genannt, demonstriert unter den Bedingungen eines Schwellenlandes, wie die Orientierung auf erneuerbare Energien konkret Platz greifen kann. Der Solarpionier hat in Dezhou das "Tal der Sonne" geschaffen, auf fast allen Dächern dort glitzern Sonnenstrom-und Solarwasseranlagen. Die gesamte Straßenbeleuchtung der Stadt basiert auf Sonnenstrom. Huang engagiert sich auch politisch. 2005 setzte er das Gesetz für erneuerbare Energien in China durch. Er hat noch viele Pläne, und seine Visionen sind nicht nur für China von Bedeutung.

Link zum Stream von Huang Mings Vortrag an der Universität Wien (16. April 2012): http://stream.univie.ac.at/media/vam/HuangMing