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10 Jahre TU Austria: Durch Exzellenz vereint und krisenfest

Seit 2010 sind TU Wien, TU Graz und Montanuniversität Leoben "TU Austria": Interessensverband für Technik, Forschung, Lehre und starker Kooperationspartner.

TU Austria Logo

© Marcus Scholz/adisa – Fotolia.com; wunderweiss

Mit vereinten Kräften mehr erreichen“, mit diesem Anspruch traten am 22. April 2010 die Gründungsrektoren der TU Austria-Universitäten TU Wien, TU Graz und die Montanuniversität Leoben vor die Presse. Unter dem Markendach des Verbundes „TU Austria“, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster trugen die drei Institutionen fortan gemeinsam Anliegen und Forderungen puncto Forschung, Lehre und Hochschulpolitik vor. Heuer begeht die TU Austria, die mittlerweile auf mehr als 45.300 Studierende, 5.300 Graduierte und 9.800 Mitarbeiter_innen angewachsen ist, ihr 10-jähriges Jubiläum. Anlass genug, um in diesem Jahr eine kompakte Rückschau zu machen. Richtig gefeiert werden können wird wohl erst im kommenden Jahr.

3 x TU schafft Wert

Kurz nach ihrer Gründung bescheinigte 2013 eine Studie dem Universitätsverbund unverzichtbaren volkswirtschaftlichen Nutzen durch seinen überdurchschnittlichen Beitrag zur Wertschöpfung der österreichischen Wirtschaft: So sind Produktionswert, Brutto-Wertschöpfung und Brutto-Investitionen im Bereich Technologie siebenmal höher als etwa im Tourismus. Absolvent_innen der TU Austria Universitäten werden deutlich mehr auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt nachgefragt und sie verdienen auch mehr.

3 x TU ist international

Seit 2015 ist die TU Austria in engem Austausch mit Vertreter_innen der TU9, dem Verband führender Technischer Universitäten in Deutschland, denn gerade im Bereich Technik muss die Perspektive eine globale sein. Der Ausbau des Netzwerkes mit internationalen technischen Universitäten ist der TU Austria wichtig. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem regelmäßigen, konstruktiven Austausch mit dem deutschen Verbund gelang es, 2017 das internationale Netzwerk auch in die Niederlande zu den 4TU zu erweitern.

Mit dem Angebot der Summerschools „Doc +“ und „Trust in Robots“ motivieren und mobilisieren die Lehrenden im Verbund österreichische Studierende und Internationals gleichermaßen. Glaubt man der Aussage einer Studentin (“Great job! I hope there are more similar summerschools in the next years!”) dann sind die drei TU auf dem richtigen Weg.

3 x TU ist weiblich und kreativ

Beim Arbeitsschwerpunkt „Frauen in die Technik“ hat die TU Austria Angebote, die Mädchen für Technik interessieren, Studentinnen motivieren und Wissenschaftlerinnen unterstützen. Es ist wichtig und unabdingbar den Frauenanteil bei den Studierenden weiterhin zu erhöhen. Die persönliche und authentische Beratung steht generell bei den Auftritten bei Studieninformationsmessen im Vordergrund. Studentinnen sind Vorbilder und vermitteln Mädchen, dass technische Studien für Frauen schaffbar und vor allem aufgrund der sehr guten Jobchancen gewinnbringend sind. Zur „MINT-Offensive“ zählen u.a. der TU Austria Mädchenpreis für Schülerinnen, verschiedene Mentoringprogramme, Videoformate und der Mädchenkongress.

Was Technikstudierende in Sachen Kreativität, Fachkompetenz und Innovationsstärke draufhaben, stellen sie beim jährlichen TU Austria Innovations-Marathon unter Beweis. Bei mittlerweile 5 absolvierten Innovationsmarathons, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster – 4 davon im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach – ließen die Teams ihre Auftraggeber und Firmenkooperationspartner staunen.

Dass Technik auch einen künstlerischen Aspekt aufweist, zeigte die feierliche Soirée „Ein Hoch auf die Ingenieurskunst“ mit der die TU Austria 2018 den 100. Geburtstag der Standesbezeichnung Ingenieur feierte.

Technik macht Politik

Mehrere Positionspapiere und Forderungspapiere zu Forschungspolitik, Studienangelegenheiten und Human Ressources erarbeiteten die Rektoratsteams in Wien und der Steiermark als Input für diverse Regierungsprogramme. Versehen mit dem Rückenwind des langjährigen und starken Kooperationspartners, der Industriellenvereinigung Österreich. Mit Präsident Georg Kapsch als Verbündetem organisierte die TU Austria auch zwei „Hochschulpolitische Dialoge“ mit internationalen Diskutant_innen.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dr. Elke Standeker, Bakk. MBA
Generalsekretärin der TU Austria
+43 3842 402 7013
elke.standeker@tuaustria.ac.at, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster
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