Zusatz- und Ergänzungsprüfungen

Bachelorstudium

Für manche Bachelorstudien ist der Nachweis der besonderen Universitätsreife erforderlich. Das bedeutet, zusätzlich zur allgemeinen Universitätsreife (Reifeprüfung) sind noch Zusatzqualifikationen nachzuweisen. Welche das sind, ist in der Universitätsberechtigungsverordnung (UBVO) , öffnet eine externe URL in einem neuen Fensterfestgelegt.

Für folgende Bachelorstudien ist entsprechend dieser Verordnung der Nachweis aus Darstellender Geometrie erforderlich:
Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Verfahrenstechnik sowie Vermessung und Geoinformation.

Der Nachweis für Darstellende Geometrie ist erbracht, wenn Darstellende Geometrie (nicht geometrisches Zeichnen!) nach der 8. Schulstufe an einer höheren Schule im Ausmaß von mindestens vier Wochenstunden besucht wurde. Es sind daher die entsprechenden Zeugnisse bei der Zulassung vorzulegen.

Kann kein entsprechender Nachweis erbracht werden, ist die Zusatzprüfung Darstellende Geometrie während des Bachelorstudiums zu absolvieren. Die entsprechende Lehrveranstaltung wird an der TU Wien angeboten.

Master- und Doktoratsstudium

Ergänzungsprüfungen werden ausschließlich bei Master- und Doktoratsstudien vorgeschrieben, wenn das Vorstudium nicht an der TU Wien absolviert worden ist und das absolvierte Studium mit dem jeweiligen Bachelorstudium an der TU Wien nicht vollständig gleichwertig ist. Welche Lehrveranstaltungen aus dem Bachelorstudium während dem Masterstudium bzw. welche Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium während dem Doktoratsstudium zu absolvieren sind, wird im Rahmen der Gleichwertigkeitsprüfung festgestellt und im Zulassungsbescheid vorgeschrieben. Ohne Absolvierung der Ergänzungsprüfungen kann das jeweilige Studium nicht abgeschlossen werden.

Zusatzprüfung Darstellende Geometrie

Bei den Bachelorstudien Architektur, Bauingenieurwesen, Geodäsie und Geoinformation, Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau ist Darstellende Geometrie als Zusatzqualifikation vorgeschrieben. Wenn Sie Darstellende Geometrie im Ausmaß von mindestens 4 Wochenstunden nach der 8. Schulstufe (AHS oder BHS) besucht haben, gilt der Nachweis als erbracht. Darstellende Geometrie können Sie durch Vorlage Ihrer Schulzeugnisse bei der persönlichen Einschreibung nachweisen. ACHTUNG: Geometrisches Zeichnen ist nicht ausreichend!

Haben Sie keinen Nachweis für Darstellende Geometrie, müssen Sie die Zusatzprüfung während des Bachelorstudiums ablegen. Dafür wird an der TU Wien eine eigene Lehrveranstaltungen ("Zusatzprüfung aus Darstellender Geometrie") angeboten, die vor Abschluss des Bachelorstudiums positiv absolviert werden muss.

Ergänzungsprüfungen

Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums bzw. eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus. Wenn Sie Ihr Bachelorstudium bspw. an einer anderen österreichischen Universität oder Fachhochschule absolviert haben, ist eine Gleichwertigkeitsprüfung durchzuführen. Das bedeutet, es ist zu prüfen, ob das von Ihnen an einer anderen österreichischen postsekundären Bildungseinrichtung absolvierte Studium mit dem jeweiligen Bachelorstudium der TU Wien gleichwertig ist. Ist das nicht der Fall und fehlen nur einzelne Ergänzungen für die volle Gleichwertigkeit, werden Ihnen bestimmte Lehrveranstaltungen aus dem Bachelorstudium im Zulassungsbescheid vorgeschrieben. Diese Lehrveranstaltungen sind zusätzlich während des Masterstudiums zu absolvieren.

Die Gleichwertigkeit der absolvierten Vorbildung ist dann nicht gegeben, wenn für die Herstellung der vollen Gleichwertigkeit eine Vorschreibung von Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mehr als 30 ECTS erforderlich wären. In diesem Fall ist eine Zulassung zum Masterstudium an der TU Wien nicht möglich.

Ergänzungsprüfungen

Die Zulassung zum Doktoratsstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Masterstudiums bzw. eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus. Wenn Sie Ihr Masterstudium bspw. an einer anderen österreichischen Universität oder Fachhochschule absolviert haben, ist eine Gleichwertigkeitsprüfung durchzuführen. Das bedeutet, es ist zu prüfen, ob das von Ihnen an einer anderen österreichischen postsekundären Bildungseinrichtung absolvierte Studium mit dem jeweiligen Masterstudium der TU Wien gleichwertig ist und gleicherweise für das Doktoratsstudium an der TU Wien qualifiziert. Ist das nicht der Fall und fehlen nur einzelne Ergänzungen für die volle Gleichwertigkeit, werden Ihnen bestimmte Lehrveranstaltungen aus dem Masterstudium im Zulassungsbescheid vorgeschrieben. Diese Lehrveranstaltungen sind zusätzlich während des Doktoratsstudiums zu absolvieren.

Bestimmte Diplom- und Master-Studiengänge an österreichischen Fachhochschulen sind aufgrund einer Verordnung des Bundesministers für Wissenschaft gleichgestellt und berechtigen ohne vorherige Durchführung einer Gleichwertigkeitsprüfung zur Zulassung zum Doktoratsstudium. Die Liste, welche Studiengänge gleichgestellt sind bzw. welche das Doktoratsstudium um 1 bzw. 2 Semester zur Anpassung an das universitäre Doktoratsstudium verlängern, finden Sie als Download direkt hier darunter.

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