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Maschinenbau (Master)
In diesem Studium erwerben Sie vertiefte Kenntnisse im Maschinenbau und spezialisieren sich in ausgewählten Technologiefeldern. Sie erweitern Ihr Wissen aus dem Bachelorstudium und entwickeln ein fundiertes Verständnis moderner ingenieurwissenschaftlicher Methoden. Sie lernen, komplexe technische Fragestellungen wissenschaftlich zu analysieren, innovative Lösungen zu entwickeln und aktuelle Methoden aus Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften sicher anzuwenden. Gleichzeitig setzen Sie sich kritisch mit bestehenden Ansätzen auseinander und lernen, diese bei Bedarf weiterzuentwickeln. Dadurch sind Sie bestens auf anspruchsvolle Aufgaben in Forschung, Entwicklung und Industrie sowie auf zukünftige technologische Herausforderungen vorbereitet.
| Studienkennzahl | UE 066 445 - Masterstudium Maschinenbau |
|---|---|
| Verwandte Masterstudien | Masterstudien der Maschinenwesen und Betriebswissenschaften |
| Studiendauer | 4 Semester |
| Umfang | 120 ECTS |
| Sprache | Deutsch |
| Abschluss | Dipl.-Ing. (international vergleichbar mit "Master of Science") |
| Moduleinteilung | Maschinenbau, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster |
Aufbau des Studiums
Alle Details zur Struktur und zu den Inhalten des Programms finden Sie im Studienplan, öffnet in einem neuen Fenster (PDF) oder in der Liste der Lehrveranstaltungen, öffnet eine externe URL in einem neuen Fenster an der TU Wien.

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Das Studium ist wie folgt aufgebaut:
- Aufbaumodule (30 ECTS): Aus der Modulgruppe Aufbaumodule sind sechs Module zu absolvieren. Vier Aufbaumodule müssen aus jeweils unterschiedlichen Aufbaumodulkategorien (A1: Numerische Methoden, A2: Technische Mechanik, A3: Strömungsmechanik und Thermodynamik, A4: Werkstoffkunde, A5: Konstruktion und Produktion, A6: Mechatronik, A7: Entrepreneurship und Managementwissenschaften) gewählt werden. Aufbaumodule, die bereits zur Erreichung des vorausgehenden Bachelor-Studienabschlusses verwendet wurden und jene, die im Masterstudium gewählt werden, müssen aus unterschiedlichen Aufbaumodulkategorien stammen. Die übrigen zwei Aufbaumodule sind den Vorgaben der gewählten Vertiefungsmodule entsprechend zu wählen.
- Vertiefungsmodule (28 ECTS): Im Rahmen des Masterstudiums besteht die Möglichkeit, einen fachlichen Schwerpunkt zu wählen (S1: Energietechnik und Energiesysteme, S2: Fahrzeuge und Mobilität, S3: Luftfahrttechnik, S4: Werkstoffe und Fertigungstechnik, S5: Produktentwicklung und Produktionssysteme, S6: Angewandte Mechanik, S7: Biomedizinische Technik). Es müssen 2 vollständige Vertiefungsmodule gewählt werden, wobei jedes Vertiefungsmodul 14 ECTS umfasst. Der Schwerpunkt ermöglicht es den Studierenden, ihren fachlichen Fokus im Masterstudium gezielt zu definieren und in einem bestimmten Fachgebiet eine fundierte sowie vertiefende Ausbildung zu erlangen. Ein Schwerpunkt gilt als absolviert, wenn beide Vertiefungsmodule demselben Schwerpunkt zugeordnet sind und die zugehörige Schwerpunkteinführung abgeschlossen ist. Demnach gilt ferner, dass zwei Aufbaumodule durch die gewählten Vertiefungsmodule festgelegt werden und die Projektarbeit dem Schwerpunkt zugeordnet ist. Werden diese Voraussetzungen vollständig erfüllt, besteht die Möglichkeit, die Spezialisierung des Schwerpunktes im Zeugnis zu vermerken.
- Projektarbeit (5 ECTS)
- Fachgebundene Wahl (18 ECTS): Studierende wählen individuell Lehrveranstaltungen aus den Masterstudien Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau, Verfahrenstechnik und nachhaltige Produktion oder aus einer Liste von aktuell angebotenen Lehrveranstaltungen.
- Freie Wahlfächer und Transferable Skills (9 ECTS): Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls dienen der Vertiefung des Faches sowie der Aneignung außerfachlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen.
- Diplomarbeit (30 ECTS)
Weitere Informationen zum Studium
Voraussetzung für das Masterstudium „Maschinenbau“ ist der Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung. Zum Ausgleich wesentlicher fachlicher Unterschiede können Ergänzungsprüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die bis zum Ende des zweiten Semesters des Masterstudiums abzulegen sind.
Fachlich in Frage kommend sind jedenfalls folgende Vorstudien der TU Wien:
- Bachelorstudium Maschinenbau
- Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau (mit Ergänzungsprüfungen)
- Bachelorstudium Verfahrenstechnik (mit Ergänzungsprüfungen)
sowie
- Bachelorstudium Maschinenbau (TU Graz)
- Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau (TU Graz, mit Ergänzungsprüfungen)
Die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf der Seite zur Zulassung zu den Masterstudien.
Die Berufsaussichten sind hervorragend. Für die kommenden Jahre wird ein Mangel an Maschinenbau-Absolvent_innen prognostiziert. Die Berufsbilder sind vielfältig und reichen von der Tätigkeit als Ingenieur_in im Bereich industrieller Forschung und Entwicklung, als wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen, als Betriebsingenieur_in in einem Mittel- oder Großbetrieb, als Sicherheitsingenieur_in in Kraftwerken, als Versuchsingenieur_in oder Konstrukteur_in in der Fahrzeugindustrie, als Angestellte_r in einem Ingenieurbüro oder als selbständige_r Ziviltechniker_in, als Leiter_in der innerbetrieblichen Weiterbildung eines Großbetriebs oder als Lehrer_in an einer berufsbildenden höheren Schule bis hin zum_zur selbständigen Unternehmer_in. Die breite Grundlagenausbildung des Maschinenbaustudiums bleibt über viele Jahre relevant und ermöglicht es, sich rasch und gründlich in eine aktuelle Problemstellung einzuarbeiten und erfolgreich kompetente Lösungen zu entwickeln.
An der TU Wien können Sie nach Ihrem Masterabschluss eines der folgenden Doktoratsstudien absolvieren:
- 796 700 - Doktoratsstudium der Technischen Wissenschaften
- 796 600 - Doktoratsstudium der Naturwissenschaften
- 796 300 - Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften